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Fußball-Gruppenliga Frankfurt West: Kalbach fährt ohne Trainer nach Stierstadt – Bosnien braucht gegen Friedberg einen Sieg

In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West scheinen der erste und der letzte Tabellenplatz schon vergeben zu sein.
Schieflage: Sina Shakouri (hier gegen Bornheims Adrian Richter) steckt mit Hausen im Abstiegkampf. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Schieflage: Sina Shakouri (hier gegen Bornheims Adrian Richter) steckt mit Hausen im Abstiegkampf.
Frankfurt. 

Nach dem jüngsten 9:0 des Spitzenreiters FC Kalbach beim Schlusslicht Spvgg. Griesheim erwartet Elton da Costa am morgigen Sonntag (alle Spiele 15 Uhr) beim abstiegsgefährdeten FV Stierstadt erheblich mehr Gegenwehr als zuletzt. Kalbachs scheidender Spielertrainer ist zuversichtlich: „Wir haben bei fünf Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger Bornheim alles in der Hand und keinen Druck.“

Da Costa geht zudem bei bisher 98 erzielten Treffern auch davon aus, dass in Stierstadt die Zahl Hundert fallen wird: „Zwei Tore machen wir auf jeden Fall.“ Allerdings wird der Ex-Profi diesmal nicht selbst mit dabei sein: „Ich kann am Sonntag aus privaten Gründen leider nicht mitfahren. Unser Spielführer Kadir Fil und der Sportliche Leiter Christian Fischer werden in Stierstadt das Kommando haben.“

Gegenseitiger Respekt und die Lust auf drei Punkte

Beim Tabellenvorletzten FV Hausen hat man auch nach dem 0:3 bei der SG Bornheim/Grün-Weiß die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben.

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Auch der Tabellenzweite SG Bornheim/Grün-Weiß muss sich in einem Auswärtsspiel im Hochtaunus bewähren. „Friedrichsdorf ist ein dickes Brett“, ist sich Trainer Maik Rudolf sicher, „von dort wollen wir aber nicht mit leeren Händen wieder nach Hause fahren“. Dabei muss Rudolf auf die ganze Breite des Kaders zurückgreifen, denn Bela Schuster (Fußverletzung), Marius Troll und Lennart Lampe (beide im Urlaub) fallen aus. Zudem sind Benjamin Beutel, Simon Horn und Louis Cordes angeschlagen. Am schlimmsten hat es indes Mario Marx erwischt, der sich beim jüngsten 3:0 gegen den FV Hausen einen Kreuzbandriss zuzog.

Etwas bescheidenere Ziele als beim Bornheimer Nachbarn hat man bei der FG Seckbach . „Wir wollen Rang sechs halten und so bald wie möglich 50 Punkte erreichen“, verkündet Trainer Thorsten Spahn. „Außerdem wollen wir uns am Sonntag gegen den FC Neu-Anspach nicht nur für das unglückliche 1:2 im Hinspiel revanchieren, sondern auch unsere schlechte Heimbilanz verbessern.“ Neben Elvir Pintol, der dem Verein den Rücken gekehrt hat (wir berichteten), muss das Trainertrio Spahn/Jonas Scheitza/Manuel May weiterhin auf den langzeitverletzten Dominik Tischner sowie auf den angeschlagenen Erich Stanskus verzichten. Zurückgemeldet hat sich Mabulli Sawo.

Rückzug in die KOL?

Bei der TSG Nieder-Erlenbach ist man ungeachtet des jüngsten 2:3 bei der Spvgg. Oberrad so gut wie aus dem Schneider, nachdem der Verein einige Monate auf Abstiegsrängen stand. Für die Partie beim Tabellennachbarn FC Oberstedten ist Spielertrainer Vito Raimondi optimistisch: „Unsere Leute sind weiterhin gut drauf und wir haben uns gut auf dieses Spiel vorbereitet.“ Zudem hat Raimondi wieder alle Mann an Bord. Ungeachtet der Erfolge in diesem Jahr ist der Klassenverbleib aber noch nicht sicher. Nicht nur Raimondi hört nach dieser Runde auf, auch etliche Spieler werden, wie zu vernehmen war, den Verein verlassen. Dazu der Abteilungsleiter Karl-Heinz Buhl: „Wir haben bis zum 15. Mai Zeit zu entscheiden, ob wir in der Gruppenliga weitermachen oder uns in der Kreisoberliga neu aufstellen. Momentan sind wir dabei, den künftigen Kader zusammenzustellen.“

Nach dem unglücklichen 2:3 beim FC Oberstedten erwartet der SV BKC Bosnien den Abstiegskonkurrenten VfB Friedberg zu einem Sechs-Punkte-Spiel. Der Sportlicher Leiter Admir Malohodzic unterstreicht: „Wir haben die völlig unnötige Niederlage in Oberstedten nach einer Ansprache unseres Trainers Rasim Grabovica abgehakt. Jetzt müssen wir es mit einem ziemlich kompletten Kader gegen den VfB Friedberg unbedingt besser machen und dabei alles abrufen. Es zählen nur die drei Punkte.“

Christian Kossack, der Interimstrainer von Schlusslicht Spvgg. Griesheim , möchte gerne noch ein paar Punkte holen, ehe es in der nächsten Saison in der Kreisoberliga weitergeht. Aufgrund mangelnder Trainingsbeteiligung geht Kossack vom Einsatz einiger Spieler aus der Zweiten Mannschaft aus. „Ich wünschte, wir hätten mehr Charaktere wie Leonardo Kovacevic“, erzählt er: „In Kalbach musste er mit einer Platzwunde ausscheiden und war danach mit einigen Nähten am Kopf wieder im Training.“ Auf der Gruppenliga-Abschiedstournee geht es zu Hause gegen den SKV Beienheim weiter.

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