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Sparkassen-Cup: Kalbach und Zeilsheim im Finale

Bei der 33. Auflage des Fußballcups der Frankfurter Sparkasse spielten die Vereine aus dem Frankfurter Westen im Gegensatz zum Vorjahr wieder eine große Rolle. Drei der vier Halbfinalisten kamen aus dem Fußballkreis Main-Taunus.
Foto: Christian Klein (FotoKlein)
Frankfurt. 

Der SV Zeilsheim greift am Mittwoch (19.30 Uhr) zu Hause nach dem fünften Sieg im Fußball-Cup der Frankfurter Sparkasse. Gegner des Verbandsligisten im Finale ist Titelverteidiger FC Kalbach. In der Vorschlussrunde blieben Rekordsieger VfB Unterliederbach und Gruppenligist SG Hoechst auf der Strecke.

Drei der 48 Mannschaften waren am Samstag gar nicht erst zu ihren Vorrunden-Turnieren angetreten. Verbandsliga-Aufsteiger SV FC Sandzak sowie die B-Ligisten TV Preungesheim und FSV Bergen. Sie alle müssen mit einer satzungsgemäßen Strafe rechnen – die Turniere in Seckbach, Nied und Eschersheim mussten mit jeweils fünf statt sechs Mannschaften gespielt werden. „Es macht vielleicht Sinn, mal über eine Änderung nachzudenken beim Turniermodus. Einerseits wollen wir für alle Mannschaften offen sein, andererseits sind die immer wieder vorkommenden kurzfristigen Absagen doch störend“, sagte dazu Dietrich Stein von der Frankfurter Sparkasse. Zumindest ein Ausschluss fürs nächste Jahr würde sicher Sinn machen und damit der garantierte Abschied von den durchaus großzügigen Geldpreisen, die der Veranstalter ausschüttet.

Viele Überraschungen gab es am Samstag auf den acht über das ganze Stadtgebiet verteilten Sportplätzen nicht. Die Spvgg. Fechenheim aus der Kreisoberliga Frankfurt, vor zwei Jahren noch Endspielteilnehmer, besiegte im Gruppenspiel immerhin den Verbandsligisten Germania Schwanheim mit 1:0, schied dann aber im Tagesfinale gegen Alemannia Nied aus der Kreisoberliga Main-Taunus aus. Verbandsliga-Absteiger Spvgg. Oberrad kämpfte sich dünn besetzt in Eschersheim ins Finale, unterlag aber der in der Gruppenliga Wiesbaden spielenden SG Hoechst. Außerdem schaltete mit Vorjahresfinalist Concordia Eschersheim ein Kreisoberligist den Gruppenligisten TSG Nieder-Erlenbach mit 4:0 aus.

Viertelfinale: Zeilsheim und Höchst nervenstark am ...

SV Zeilsheim – SG Bornheim/GW 7:6 (0:0) nach Elfmeterschießen. – Bornheim machte zunächst das Spiel, lief aber zu Beginn mehrfach ins Abseits

clearing

Den höchsten Sieg des Turniers feierte Rot-Weiss Frankfurt am Samstag mit seiner Zweiten Mannschaft beim 12:0 über den A-Ligisten SV Bonames. Dass die mit Spielern aus dem Hessenliga-Kader verstärkten „Roten“ dann am Sonntag nach nur einem Spiel schon wieder die Heimfahrt antreten konnten, kam relativ unverhofft und dürfte am Brentanobad nicht jedem gefallen. Kalbach und Zeilsheim, die es letztlich ohne groß zu glänzen ins Finale schafften, dürften froh darüber sein, dass dieser Gegner ihnen nicht mehr im Weg steht. Kurioserweise werden die Kalbacher am Mittwoch wohl mit der Zweiten Mannschaft anrücken, weil gleichzeitig das Hessenpokal-Spiel bei Türk Gücü Hanau ansteht. Allerdings hat der Titel beim Sparkassen-Cup auch für Zeilsheim nicht die alleroberste Priorität: „Wir werden eine gemischte Mannschaft aufbieten, denn für uns zählt es am Freitag beim ersten Ligaspiel“, kündigte Trainer Sascha Amstätter an.

Die Halbfinalspiele:

SV Zeilsheim – VfB Unterliederbach 4:2 (0:0) nach Elfmeterschießen. – Rekordsieger Unterliederbach war gegen den klassenhöheren Nachbarn die aktivere Mannschaft und hatte kurz vor Schluss nach einer Ecke durch Atahan Salmanel auch die größte Chance des Spiels – er jagte den Ball aus 16 Metern aber knapp über das Tor. Im Elfmeterschießen wurde der Zeilsheimer Torwart Reining mit zwei Paraden zum Matchwinner.

FC Kalbach – SG Hoechst 3:2 (1:1). – Florian Kister brachte Kalbach nach starker Ballannahme und ganz im Stile eines Mittelstürmers in Führung, Höchst glich nach einem bösen Abwehrfehler der Gastgeber durch aus Bakary Sidibe aus. Nach der Pause köpfte Kister an die Unterkante der Latte und Erik Wille drückte die Kugel über die Linie. Höchst glich noch einmal aus, aber Kai Pulino schoss Kalbach ins zweite Finale in Serie.

Nach der Auslosung des Endspielorts konnte Dietrich Stein übrigens schon verkünden, dass die Frankfurter Sparkasse 2018 auch die 34. Auflage des Turniers möglich machen wird.

(rst)
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