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Fußball-Verbandsliga Süd: Kein Vorwurf vom Trainer

Der FV Bad Vilbel hatte mit dem 6:0 gegen die Usinger TSG am Freitagabend vorgelegt (wir berichteten), Verfolger Türk Gücü Friedberg zog am Sonntag mit dem 3:0 gegen die TS Ober-Roden nach (siehe Extratext).
Augen zu und durch: Vatanspors Andre Stoss geht energisch zum Kopfball, Rot-Weiss-Akteur Georgios Nasios bleibt da nur die Zuschauerrolle. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Augen zu und durch: Vatanspors Andre Stoss geht energisch zum Kopfball, Rot-Weiss-Akteur Georgios Nasios bleibt da nur die Zuschauerrolle.
Frankfurt. 

Der SV FC Sandzak kann neben Hanau 93 (diesmal „nur“ Unentschieden gegen Viktoria Nidda) von den Ergebnissen her noch einigermaßen mit dem Spitzenduo der Fußball-Verbandsliga Süd mithalten. Die Frankfurter wären Tabellenvierter, wäre nicht der Abzug von sechs Punkten wegen des fehlenden Unterbaus dazwischengekommen. Das Schiedsrichtersoll, so war jetzt übrigens zu hören, konnte der Aufsteiger erfüllen, so drohen aus dieser Richtung wohl keine weiteren Punktverluste. Seine sportliche Qualität stellte Sandzak mit dem 3:1 in Bruchköbel erneut unter Beweis.

Rot-Weiss Frankfurt II – Vatanspor Bad Homburg 0:2 (1:1). – Baris Odabas machte mit seinen beiden Treffern den Unterschied. Er traf in der 34. Minute zum 1:0 für die Gäste und machte in der 86. Minute den Sack auch zu. „Bis auf ihn waren wir überlegen“, befand Rot-Weiss-Trainer Hicham Tahrioui, der wieder einmal einsehen musste: „Die Tore kann der Trainer nicht selbst schießen.“ Vier Hochkaräter vergab sein Team, einmal ging der Ball an die Latte, und auch sonst spielten die Frankfurter zumindest bis an den gegnerischen Strafraum richtig gut. Doch auf derlei Komplimente hat ihr Trainer gar keine Lust mehr: „Man kann den 17- oder 18-Jährigen keinen Vorwurf machen, aber es muss uns schnell etwas einfallen, denn wir brauchen Punkte. Und auch wenn ich Ausreden hasse, muss ich sagen, dass uns zwei oder drei erfahrene Spieler gut tun würden, die diese jungen Wilden führen.“

SG Bruchköbel – SV FC Sandzak 1:3 (1:1). – Bruchköbel machte da weiter, wo es beim 1:3 gegen Türk Gücü Friedberg am Dienstag aufgehört hatte und erwies sich erneut als zäher Gegner. Und der Tabellenletzte ging diesmal durch Kim Werner sogar in Führung (15.). Itaru Umeda glich aber aus (35.), und wieder einmal war es Aleksandar Mastilovic, der Sandzak auf die Siegerstraße brachte. Das 2:1 war bereits sein siebter Saisontreffer. Mit der Gelb-Roten Karte in der 63. Minute verringerten sich Bruchköbels Chancen auf einen Punktgewinn deutlich. In der Nachspielzeit machte Mastilovic endgültig alles klar.

(rst)
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