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FC Hochstadt: Kein überstürzter Umbruch

Der FC Hochstadt hat sein Saisonziel erreicht. Mit einer der erfahrensten Mannschaften der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost landeten die Maintaler am Ende der Runde auf dem fünften Tabellenplatz, ziemlich genau dort also, wo sie sich vor der Saison auch eingeschätzt hatten.
Symbolbild Symbolbild
Maintal. 

Von dem schrittweisen Umbruch, den sie beim FCH in diesem Jahr beginnen wollten, war allerdings nur teilweise etwas zu sehen. Bei diesem Balanceakt wollen die Hochstädter aber ohnehin nichts überstürzen.

Die Situation beim FC Hochstadt ist nicht unkompliziert. Einerseits haben die Maintaler den Luxus, dass der Kern ihrer Mannschaft bereits seit sechs Jahren zusammen spielt. Dazu zählen Torwart Björn Wiegand (34), Abwehrchef Markus Westenburger (32), Abräumer und Spielertrainer Marc Außenhof (37), Flügelspieler Ilija Ljubicic (33) sowie natürlich Sturmtank Metin Oymak (38), der mit 36 Saisontoren zum dritten Mal nach 2013 und 2016 Torschützenkönig wurde. Sie alle zählten auch in diesem Jahr wieder zu den Säulen ihrer Mannschaft, andererseits befinden sie sich alle im Herbst ihrer aktiven fußballerischen Laufbahn. Deshalb ist der Club bemüht, jüngere Spieler als Alternativen aufzubauen.

Geduld ist gefragt

Angesichts der Qualitäten, die die „alten Recken“ mitbringen, ist das allerdings gar nicht so einfach, wie der Vereinsvorsitzende Manfred Maier berichtet: „Wir suchen natürlich nach jungen Spielern, die uns helfen können. Mit Gewalt werden wir aber nichts ändern. Die Jungen müssen Geduld mitbringen, auch wenn sie mal eine Weile nicht zum Zug kommen. Wir suchen zum Beispiel im Moment nach einem zweiten Torhüter, aber solange unser Björn Wiegand seine Leistung bringt, wird es für den Ersatzmann schwierig. Denn die Jungen wollen nunmal Spielpraxis, deshalb ist in der Winterpause zum Beispiel Diarat Rama zum Dörnigheimer SV gewechselt.“

Während Rama bis auf Weiteres als Ersatzmann für Wiegand vorgesehen war, gestaltete sich die Situation bei anderen Spielern unterschiedlich. So hatten sie sich in Hochstadt im vergangenen Sommer einiges von ihren Neuzugängen Marco Kappes (FSV Frankfurt), Jürgen Bufi (SG Bruchköbel) und Emanuel Becker (FSV Bischofsheim) versprochen. Sowohl Rechtsverteidiger Kappes als auch die offensiv flexibel einsetzbaren Bufi und Becker standen allerdings wegen Verletzungen nur selten zur Verfügung, sie werden nun ab Juli einen neuen Anlauf wagen, um sich fest ins Team zu spielen.

Besser lief es dagegen für den jungen Spielmacher Tunca Eris, der in der Winterpause von Liga-Konkurrent VfR Kesselstadt nach Hochstadt kam und sein Potenzial mehrfach unter Beweis stellen konnte. Ebenso zufrieden ist man mit der Entwicklung der Mittelfeldspieler Benjamin Schönherr und Marius Lehr, die sich im Vergleich zur Vorsaison noch einmal steigerten.

Allzu viel ändern wird sich bei den Maintalern auch in diesem Sommer nicht. Ihre Leistungsträger bleiben der Mannschaft aller Voraussicht nach erhalten, mit Ausnahme von Mittelfeldmotor Ilker Bicakci, der sich nach einer starken Saison mit 21 Toren dem FC Hanau 93 anschließen wird. Diese Lücke zu schließen, wird für Hochstadt nicht einfach, zumal das Budget des Vereins auch in der kommenden Saison keine gigantischen Sprünge erlaubt.

Wieder eine A-Jugend

Als Neuzugang fest steht bislang lediglich Rino Fangacci, der von Verbandsliga-Absteiger Germania Großkrotzenburg kommt und in der Offensive mehrere Positionen spielen kann.

Ansonsten sind sie in Hochstadt noch auf der Suche nach passenden Verstärkungen. In einigen Jahren, so hoffen sie, könnten die auch wieder aus den eigenen Reihen kommen. Zum ersten Mal seit drei Jahren schicken sie beim FC Hochstadt nämlich wieder eine A-Jugend an den Start, die von ihrem früheren Spieler Markus Maier trainiert wird.

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