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Hessenligist Rot-Weiss Frankfurt: Keine Ausreden – und keine Antworten

Es sind unruhige Zeiten beim Fußball-Hessenligisten Rot-Weiss Frankfurt, doch zumindest sportlich soll es ganz schnell wieder aufwärts gehen.
Foto: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com
Frankfurt. 

Es sind unruhige Zeiten beim Fußball-Hessenligisten Rot-Weiss Frankfurt, doch zumindest sportlich soll es ganz schnell wieder aufwärts gehen. Deswegen wurden mit dem Ende der Transferperiode noch zwei Spieler von den bislang sieglosen Frankfurtern verpflichtet: Stürmer Ibrahim Cigdem vom Ligarivalen Viktoria Griesheim und Außenverteidiger Michel Gschwender vom bayerischen Landesligisten Alemannia Haibach.

Gschwender, der inzwischen 26 Jahre alt ist, kann laut Rot-Weiss-Trainer Daniyel Cimen auf beiden Außenpositionen verteidigen – und genau dort hatten die „Roten“ zuletzt enormen Bedarf. Gleiches gilt für das Angriffszentrum, wo mit Cigdem nun endlich ein gelernter Stürmer zur Verfügung steht. Der 32-Jährige stammt aus der Jugend der „Roten“, war bereits Torschützenkönig in der Gruppen- und Verbandsliga und erst diesen Sommer erstmals in die Hessenliga gewechselt. Nun sprach unter anderem der relativ weite Weg zum Training in Griesheim (bei Darmstadt) für eine Rückkehr nach Frankfurt.

Zum Rücktritt von Präsident Ottmar Klauß wollte sich der Trainer nicht weiter äußern. Nur so viel sei vor dem heutigen Gastspiel in Lohfelden klar: „Es gibt keine Ausreden mehr für die Mannschaft von wegen Unruhe im Verein oder ähnliches. Unser Fokus muss jetzt ganz allein auf dem Sportlichen liegen.“

Gerüchte um Veränderungen in der Vereinsführung und in der Ausrichtung waren schon vor dem Rücktritt des Präsidenten Ottmar Klauß ständig zu hören am Brentanobad. Nicht nur über den Verzicht auf einen möglichen Aufstieg im Sommer, sondern zuletzt sogar über ein Zurückziehen des Hessenliga-Teams war spekuliert worden. Nicht zuletzt die Kürzungen der Aufwandsentschädigungen für die Spieler hatten im Sommer zu einem totalen Umbruch im Kader geführt. Das Verhältnis zwischen dem gesundheitlich angeschlagenen Klauß und Mäzen Karl-Heinz Eisenbach galt als problematisch, sogar eine Insolvenz stand angeblich im Raum – der Verein ist seit langem von diesem einen Geldgeber abhängig. Ein für Donnerstag angedachtes Vorstandstreffen kam nicht zustande, Kassierer Alois Schäfer und Jugend-Vorstand Hans Appel sind derzeit die einzigen gewählten Vereinsvertreter. Wie es weiter geht, weiß offenbar derzeit niemand.

(rst)
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