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Kelsterbacher Aufwärtstrend hält an

Fuß davor! Eddersheimer Dario Küper versucht die Flanke des Schwanheimers Kalab Ghebremariam zu verhindern, was aber nicht gelingt. Foto: Marcel Lorenz Fuß davor! Eddersheimer Dario Küper versucht die Flanke des Schwanheimers Kalab Ghebremariam zu verhindern, was aber nicht gelingt.
Frankfurt. 

Viktoria Kelsterbach setzt seinen positiven Trend in der Fußball-Verbandsliga weiter fort und steht nach dem Erfolg gegen den VfB Marburg nun auf dem zweiten Tabellenplatz.

Germania Schwnaheim hingegen zog im Derby gegen Eddersheim mit 0:4 deutlich den Kürzeren. Der SV Zeilsheim bezwang bereits am Freitag die SG Oberliederbach mit 4:0 (wir berichteten).

Viktoria Kelsterbach – VfB Marburg 2:1 (2:0). – Die Marburger hatten die erste große Chance in der zehnten Minute, als der auffällige Ahmet Marankoz aus 16 Metern abzog, aber nur den Außenpfosten traf. „Das war die erste, aber ehrlich gesagt auch einzige Chance“, sah Viktoria-Trainer Ralf Horst seine Mannschaft ansonsten stabil stehen und in der Folgezeit die Kontrolle übernehmen. Der Führungstreffer fiel dann in der 34. Minute nach einer Ecke von Said Naimi, die der kopfballstarke Tobias Fischer einnickte. In dieser Drangphase gelang den Gastgebern auch noch der zweite Treffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch Atay Koustar, der zunächst einen „ganz wichtigen Zweikampf“ (Horst) im Mittelfeld gewann, dann nachrückte und im Strafraum die Hereingabe von Alexander Czaplok eiskalt zum 2:0 verwertete (45.). Nach dem Seitenwechsel bot sich die große Gelegenheit, den Sack frühzeitig zuzumachen. Nach einem Konter über Natsuki Wada und Naimi wurde letzterer nach einer Finte im Strafraum gelegt – doch Koustar scheiterte vom Punkt aus an Keeper Sven Mainusch. „Damit wäre die Messe gelesen gewesen“, haderte Horst, der kurz darauf den vermeidbaren Anschlusstreffer registrieren musste. Marankoz spielte Dominik Karge auf der Außenbahn frei, der mit einem Schuss in die lange Ecke das 1:2 erzielte (75.). Die Kelsterbacher überstanden dann die hektische Schlussphase unbeschadet, sodass Horst nach einem „hochverdienten Sieg“ mit seinem Team nun zwölf Zähler nach fünf Partien vorweisen kann. „Wir werden immer mehr zur Mannschaft, müssen uns aber nun bereits auf das schwere Spiel in Bicken konzentrieren“, meinte der Coach abschließend.

Germania Schwanheim – FC Eddersheim 0:4 (0:3). – „Wir pfeifen personell absolut aus dem letzten Loch“, bilanzierte der Schwanheimer Trainer Thomas Pelayo bitter, der auf Frederik Eisbrenner (privat verhindert) und Eric Mbenoun (rotgesperrt) verzichten musste. Im Prinzip fehle ihm seine komplette Offensivfraktion, weshalb sein Team vorne einfach keine Durchschlagskraft hätte. Dabei hielten die Hausherren die Anfangsviertelstunde noch stark mit, zeigten vor allem defensiv eine disziplinierte Vorstellung. Doch mit der Zeit übernahm Eddersheim die Spielkontrolle. Malcom Phillips erzielte dann in der 26. Minute den Führunstreffer, als die Kugel mit Gefühl ins Eck zirkelte. Nicht einmal zehn Minuten später veredelte er auch einen schönen Angriff über rechts nach Vorlage von Ivan Rebic (34.). Rebic selbst besorgte noch vor dem Halbzeitpfiff nach einem Konter für die Entscheidung (41.). Trotz des Rückstandes bemühten sich die Hausherren um eine Antwort, blieben an diesem Tag jedoch eine schuldig. Fabian Pfeifer hatte in der 80. Minute die einzig nennenswerte Torchance für Schwanheim. Seine Direktabnahme am langen Pfosten parierte Keeper Pero Miletic aber stark. Kurz vor Schlusspfiff verwandelte Turgay Akbulut noch einen Foulelfmeter zum 4:0-Endstand (88.). „Wir können diese Ausfälle, die wir momentan haben, einfach nicht kompensieren“, sagte Pelayo nüchtern. „Wir müssen ruhig bleiben und schauen, dass wir alle schnell wieder an Bord kriegen.“

(sst,rku)
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