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A-Junioren-Hessenliga: Kickers-Pleite auf der Rosenhöhe

Das 1:0 im Derby gegen Kickers Offenbach dürfte den A-Jugendfußballern der SG Rosenhöhe weiteren Auftrieb geben – und sie sind nach drei Spieltagen ohnehin schon Tabellendritter der U19-Hessenliga.
Nicht aufzuhalten: Ozan Keskin stürmte mit der U19 von Rot-Weiss Frankfurt zu einem 7:0 gegegn den VfB Gießen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Nicht aufzuhalten: Ozan Keskin stürmte mit der U19 von Rot-Weiss Frankfurt zu einem 7:0 gegegn den VfB Gießen.
Frankfurt. 

Einen Dämpfer gab es für den FSV Frankfurt im Spitzenspiel bei Darmstadt 98, während Aufsteiger Rot-Weiss Frankfurt im dritten Anlauf seinen ersten Sieg in der A-Junioren-Hessenliga feierte.

SV Darmstadt 98 – FSV Frankfurt 4:2 (3:1). – Der mit zwei Siegen gestartete FSV trat mit breiter Brust beim Spitzenreiter an und ging durch Benedict Rose auch in Führung (9.). Die ganz große Sicherheit aber fanden die Bornheimer dadurch nicht. Darmstadt provozierte immer wieder Fehler im Spielaufbau der Gäste und drehte die Partie noch vor der Pause durch Marcus Weinhardt (24.), Giorgio Del Vecchio (29.) und noch einmal Weinhardt (42.). FSV-Trainer Hakan Trainer Sünal verordnete seinem Team in der Pause eine noch offensivere Ausrichtung und tatsächlich versuchten die Frankfurter noch einmal alles, allerdings ohne die Gastgeber zunächst in allzu große Nöte stürzen zu können. Dann verkürzte der eingewechselte Ersen Albayrak zwar doch noch auf 2:3 (76.), aber nicht zuletzt weil sein Mitspieler Cem Barlik sich nicht im Griff hatte und „Rot“ sah (76.), konnte Darmstadt das Spiel weiter kontrollieren. Muhammed Demirci legte noch das 4:2 nach (90.). „Wir haben alles probiert, aber die Rote Karte hat uns entscheidend zurückgeworfen“, befand auch Sünal.

SG Rosenhöhe – Kickers Offenbach 1:0 (1:0). – Till Fakic gelang der umjubelte Siegtreffer der in Lila spielenden Gastgeber (19.), die ganz in Rot aufgelaufenen Kickers hatten vorher bereits zwei Großchancen liegengelassen. Insgesamt aber hatte die Rosenhöhe mehr Möglichkeiten und geriet erst ganz am Ende noch unter Druck, überstand aber die Schlussoffensive des Nachbarn unbeschadet. Kein Wunder also, dass Trainer Steven Keßler nach dem unerwarteten Derbyerfolg „hochzufrieden“ war.

Bayern Alzenau – Germania Schwanheim 1:1 (0:0). – Zwei ambitionierte Mannschaften lieferten sich einen heißen Kampf an der hessisch-bayerischen Grenze. Zunächst machten die Gastgeber Druck und kamen mit der Zeit auch zu ersten Chancen, Schwanheim überstand diese Drangphase aber unbeschadet. Okan Erdogan brachte die zunächst auf Konter bedachten und dann immer mutiger werdenden Frankfurter nach zähem Ringen schließlich per Schlenzer in Führung (63.), Luca Bergmann glich für die Unterfranken noch per Elfmeter aus (79.). Yanik Hein war zuvor fernab des Balles umgerissen worden. Im einem offenen Schlagabtausch am Ende war Schwanheim dem Siegtreffer dann sogar etwas näher.

Rot-Weiss Frankfurt – VfB Gießen 7:0 (1:0). – Eine Woche nach dem 1:9 beim FSV bekamen die Mittelhessen die nächste „Packung“ in Frankfurt. Diesmal hielten sie mit ihrer Defensivtaktik relativ lange durch, Rot-Weiss führte zwar durch Ozan Keskin schnell mit 1:0 (18.), kam dann aber zunächst nicht mehr durch. Mit dem 2:0 durch Johannes Tatchouop (53.) war die Partie dann allerdings schon entschieden, zumindest hatte Gießen bis dahin im Spiel nach vorne keine großen Versprechungen gemacht. Terry Danso (72./83.), Leon Peko (77.), Hakan Gültekin (81.) und Haris Jakubovic (86.) legten in der Schlussphase gegen nun total einbrechende Gäste noch reichlich nach.

(rst)
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