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Kickers Offenbach: Kickers geben in Kassel eine 2:0-Führung noch aus der Hand

Kickers Offenbach verspielte gestern Abend in der Nachspielzeit noch den sicher geglaubten Sieg in Kassel.
Klaus Gjasula kann es nicht fassen: Das 2:2 in Kassel fühlt sich wie eine Niederlage an. Foto: Huebner/Scheiber Klaus Gjasula kann es nicht fassen: Das 2:2 in Kassel fühlt sich wie eine Niederlage an.
Kassel. 

Es sah alles nach einem Auftakterfolg des 80 Minuten lang überlegenen Meisters der Fußball-Regionalliga Südwest bei Hessen Kassel aus. Doch dann raubte der eingewechselte Shqipon Bektasi dem OFC noch zwei Punkte.

Die Kickers begannen vor 5300 Zuschauern im Kasseler Auestadion mit der gleichen Start-Elf wie bei der Generalprobe gegen den spanischen Zweitligisten RCD Mallorca (1:1), also mit neun Akteuren aus der Meistermannschaft und der neuen Innenverteidigung Marcel Gebers/Thomas Franke. Von der ersten Minute an übernahmen die Gäste das Kommando. Die Nordhessen begannen passiv und hatten zwei Vierer-Ketten vor dem eigenen Strafraum aufgestellt.

Chancen gab es in dieser Anfangsphase auch. Fabian Bäcker kam einen halben Schritt zu spät und der Kopfball von Klaus Gjasula war zu schwach. Die beste Torgelegenheit der Gäste hatte aber der aufgerückte Abwehrspieler Franke, der aus acht Metern knapp vorbei schoss. Trotz der Überlegenheit stand es zur Halbzeit jedoch 0:0.

Gleich nach dem Seitenwechsel ließen die Kickers eine Großchance aus: Eine Flanke von Alex Theodosiadis landete beim freistehenden Matthias Schwarz, der aber zu lange brauchte, um den Ball unter Kontrolle zu bringen und dann über das Tor schoss. Dann aber fiel endlich das erste Tor der neuen Regionalliga-Saison: Martin Röser lief sich frei, umspielte seinen Gegenspieler und traf mit einem platzierten Schuss aus 17 Metern (52.).

Erst jetzt wurde Hessen Kassel offensiver, was den Kickers Konterchancen eröffnete. Nach Rösers Flanke köpfte der im Fünfmeterraum sträflich allein gelassene Benjamin Pintol nach einer Stunde zum 2:0 ein. Die verärgerten Kasseler Anhänger zündeten danach einige Bengalos, die Partie wurde für drei Minuten unterbrochen. Kassel brachte nun Bektasi, den die OFC-Abwehr nicht in den Griff bekam. Er sorgte gleich dreimal in zehn Minuten für Torgefahr und verkürzte schließlich in der 82. Minute. Sekunden vor dem Ende der Nachspielzeit gelang ihm auch noch der Ausgleichtreffer.

Kassel: Rauhut – Schmik, Friedrich (90. Perrey), Welker, Giese – Becker, Brill (71. Bektasi), Pepic, Damm (82. Girth) – Feigenspan, Comvalius. – Offenbach: Endres – Maier (76. Korb), Gebers, Franke, Theodosiadis – Gjasula – Röser, Schwarz (81. Maslanka), Pintol, Bäcker (90. Dobros) – Müller. – SR: Fritsch (Bruchsal). – Zuschauer: 5300. – Tore: 0:1 Röser (52.), 0:2 Pintol (60.), 1:2 Bektasi (82.), 2:2 Bektasi (90. +2).

(löf)
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