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Wasserball: "Leichtfertiges" Unentschieden

Von Die Punkteteilung sorgte für Enttäuschung in beiden Lagern. Der VfB Friedberg verspielte noch den sicher geglaubten Sieg, die Frankfurter hatten zwei Punkte im Derby einkalkuliert.
Im Nachbarschaftsduell ging es auch zur Sache: Friedbergs Dennis Scholl (rechts) und der Frankfurter Jose Pedro Pereira in Aktion. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Im Nachbarschaftsduell ging es auch zur Sache: Friedbergs Dennis Scholl (rechts) und der Frankfurter Jose Pedro Pereira in Aktion.
Friedberg. 

Als die 32 Minuten beendet waren, hatten sie zwar den letzten Platz verlassen und die Rote Laterne nach langer Zeit an Aufsteiger SV Bietigheim übergeben. Doch der Makel, weiter als einziges Team ohne doppelten Punktgewinn zu sein, heftet den Wasserballern des Zweitligisten VfB Friedberg weiter an.

„Wir haben den Sieg leichtfertig vergeben, insbesondere unser Überzahlspiel war völlig unzureichend“, kommentierte der Friedberger Trainer Ilja Shkolnikov das 9:9 (2:3, 1:1, 5:2, 1:3) gegen den 1. Frankfurter SC (EFSC). Die Bergen-Enkheimer wiederum bleiben damit in diesem Jahr weiterhin ohne Sieg.

Mit 8:5 führten die Wetterauer bis kurz vor dem Ende des dritten Viertels. Doch dann ließ der Favorit aus Frankfurt drei Treffer in Serie folgen. Zwischendurch vergab der VfB einen Fünfmeter, und auch das 9:8 von Olaf Vetter konnte Friedberg nicht über die Zeit retten, 93 Sekunden vor Schluss glich Sebastian Jung aus.

Aufseiten der Gastgeber fehlten die verletzten Stammspieler Patrice Hütt und Oliver Habrich. Allerdings agierte auch der EFSC nicht in Bestbesetzung, wenn es bei dem großen Kader mit häufigen Wechseln überhaupt eine gibt. Jedenfalls war Spielertrainer Sebastian Held mit der Teamleistung nicht zufrieden, zumal auch noch zwei Fünfmeter vergeben wurden – der verheißungsvolle Auftakt mit einer 3:1-Führung geriet da in den Hintergrund.

Immerhin glänzte bei den Gästen Ex-Nationalspieler Philipp Kilian, der unter anderem zum 8:8 traf. „Er hat in spielentscheidenden Situationen das Zepter in die Hand genommen und drei wichtige Tore erzielt. Auch Sascha Temke konnte in der Offensive glänzen und Überzahlsituationen für uns erwirken“, sagte Held.

In dem phasenweise recht hitzigen Hessenduell durften vier Akteure nach Strafen nicht mehr ins Wasser. Es traf die Friedberger Stephan Schmidt und Tobias Hahn sowie die Frankfurter Lukas Geiger und Tolga Coskun.

Friedberg: Peil (Tor); Vetter (2), Schmidt (1), Scerbinin (3), Oberwallner, Schoppe, Duch, Hahn (1) , Hondrich (1), Schäfer (1), Scholl, Klein, Borghi. – Frankfurt: Toma (Tor); Boros, Pereira, Temke, Jung (1), Wissmüller, Rakovsky, Lucic, Geiger (1), Held (2), Kilian (3), Fischer, Coskun (2).

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