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Billard: Liebäugeln mit Platz drei

Glatt endeten die Heimspiele der beiden Frankfurter Mannschaften beim Jahresauftakt der Zweiten Dreiband-Bundesliga. Grund zur Freunde hatten aber nur die Spieler aus Nied. Ihre Kollegen vom BC Frankfurt zieren weiter das Tabellenende.
Nieds spanischer Spitzenspieler Jose Maria Mas Canadell zeigte in beiden Partien sein Können. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Nieds spanischer Spitzenspieler Jose Maria Mas Canadell zeigte in beiden Partien sein Können.
Frankfurt. 

Guter Start ins neue Jahr: Der Billard Club Nied hat sein Punktekonto in der Zweiten Dreiband-Bundesliga (Gruppe B) ausgeglichen. Beim Doppelspieltag zum Auftakt in 2018 fuhren die Frankfurter zwei 8:0-Heimsiege gegen die Mannheimer BF und den BC St. Wendel ein. Damit wurde der Tabellendritte und der Zweitplatzierte deutlich in die Schranken verwiesen.

Zwar werden die Nieder mit nun 11:11 Punkten nicht mehr in den Titelkampf eingreifen können, Spitzenreiter BC Stuttgart (21:1) hat noch kein Spiel verloren, aber sie leisteten den Schwaben Schützenhilfe. St. Wendel hat nun schon vier Zähler Rückstand, Mannheim gar acht und ist somit aus dem Rennen.

„Wir wollten den Start ins Jahr nach der ärgerlichen Niederlage gegen Kassel und den Punkteteilungen gegen München II und Regensburg besser gestalten“, erklärte Nieds Vereinschef Wolfgang Dambowy. Und so hatten die Gastgeber ihre Topleute, den spanischen Weltklasse-Spieler Jose Maria Mas Canadell sowie seinen kongenialen portugiesischen Pendant Rui Costa, aufgeboten. Gemeinsam mit Patrick Sofsky und Heiko Roth spielten die Nieder ihre Gegner mehr oder weniger an die Wand.

Gegen Mannheim besiegte Mas Canadell Klauß Keßler im Spitzen-Duell nach 39 Aufnahmen mit 40:18. Ebenso wenige Chancen hatte Rainer Neff beim 21:40 nach nur 26 Aufnahmen gegen Costa. Und auch Sofsky (40:21 gegen Hans Peter/37) und Roth (40:22 gegen Marc Warin/49) standen ihren südeuropäischen Teamkollegen in Nichts nach.

Auch Tags darauf ließen die hochmotivierten und konzentrierten Hausherren nichts anbrennen. Der Spanier besiegte den französischen Top-Spieler Jerome Barbeillon in 24 Aufnahmen auf beeindruckende Art und Weise mit 40:24. Auch der Portugiese begann sein Zweitliga-Jahr mit dem 40:23 (34) gegen Daniel Schwerdtfeger nahezu perfekt. Sofsky siegte gegen Paul Call nach langem Rückstand noch mit 40:37 (45), während Heiko Roth mit Stefan Hirt (40:18/42) keine Probleme hatte. „Wir liebäugeln schon mit dem dritten Platz“, stellte Dambowy nach dem Start in die Rückrunde klar. Schon am übernächsten Wochenende geht es für mit zwei Heimspielen gegen Schlusslicht BC Frankfurt (20. Januar) und Klassenprimus Stuttgart (21. Januar) weiter. Einer der beiden Top-Ausländer soll dann auf jeden Fall wieder dabei sein.

Pleite im Kellerduell

Für den BC Frankfurt ging der Jahresauftakt hingegen gründlich daneben. Im Kellerduell gegen die BSG Duisburg zog der Tabellenletzte mit 0:8 klar den Kürzeren und hat nun schon drei Punkte Rückstand auf den Konkurrenten aus dem Ruhrpott. Der Abstand zum definitiv rettenden achten Platz beträgt schon sechs Punkte. Tags darauf gab es dann gegen den BC Hilden mit ebenfalls 0:8 die nächste Heimniederlage für die immer noch sieglosen Spieler aus dem Frankfurter Osten.

Gegen Duisburg wäre mit mehr Glück ein Punktgewinn möglich gewesen. Während in den sehr zähen Partien – zwei gingen über die volle Distanz von 60 Aufnahmen – Uli Euler gegen Hayrettin Fasal (23:35/60) und Muzafer Osmanovski gegen Sascha Ciupke (31:40/42) recht klar verloren, ging es den Duellen zwischen Ralf Köstner und Michael Schlieper (39:40/53) sowie Hans-Joachim Meyer und Ralf Stern (34:37/60) ziemlich eng zu.

Gegen Hilden schnupperte nur Osmanovski gegen Dieter Großjung (37:40/41) an einem Spielgewinn. Euler hielt gegen Thomas Wildförster mit (34:40/45), chancenlos waren Meyer gegen den ehemaligen Teamkollegen Orhan Erogul (22:38/60) und Maximilian Naneder (7:40/26). Neben Nied treffen die Frankfurter nun am übernächsten Wochenende noch auf den CV Kassel.

(awo,wag)

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