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Hessenliga: Machtdemonstration: TSV Lehnerz ist nicht gut genug für Hessen Dreieich

Der Titelverteidiger beweist beim 4:0 in Lehnerz seine Klasse und ist wieder obenauf.
Foto @ Tom Klein. Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein) Foto @ Tom Klein.
Fulda. 

Mit einer Machtdemonstration entschied Hessen Dreieich das Spitzenspiel der Fußball-Hessenliga beim TSV Lehnerz mit 4:0 (2:0) zu seinen Gunsten und löste die Osthessen damit als Spitzenreiter ab. Bereits am Mittwoch (20 Uhr) gastieren die Dreieicher in der dritten Runde des Offenbacher Kreispokals beim Gruppenligisten JSK Rodgau.

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und waren sehr konzentriert“, lobte Dreieichs Trainer Rudi Bommer, der kurzfristig auf Marc Schnier (Magen-Darm-Infekt) verzichten musste. „Abassin Alikhil hätte aber ohnehin für ihn begonnen“, erklärte Bommer, der ansonsten der Mannschaft vertraute, die zuletzt beim 3:0 gegen Borussia Fulda auf dem Platz gestanden hatte. Alikhil, André Fließ und Loris Weiss genossen im offensiven Mittelfeld alle Freiheiten, wechselten oft die Positionen – und das zahlte sich früh aus.

Zunächst war Fließ mit einem Schuss aus der Drehung erfolgreich, nachdem ein Kopfball von Julian Pecks bei einem Klärungsversuch direkt vor seinen Füßen gelandet war (9.). Dann rutschte Sebastian Bartel aus, verlor den Ball und Fließ vollendete aus kurzer Distanz zum 2:0 (32.). „Die beiden frühen Tore haben uns gutgetan. Wir haben auch nicht nachgelassen und wollten weitere Tore erzielen“, meinte Bommer, während sein Lehnerzer Kollege Marco Lohsse früh ahnte, welche Richtung das Spiel nehmen würde: „Wir haben die Tore selbst verschuldet, so etwas kannst du dir gegen so eine Spitzenmannschaft nicht leisten“

Hessen Dreieich machte nach dem Seitenwechsel weiter Druck. In der 58. Minute sorgte Loris Weiss für das 3:0. Alban Lekay machte fünf Minuten später endgültig alles klar, nachdem Tino Lagator kurz zuvor nur den Pfosten des Lehnerzer Tores getroffen hatte.

In dieser Phase spielten die Dreieicher die Hausherren förmlich schwindelig. „Am Ende hätte wir auch höher gewinnen können, aber der Torhüter hat zweimal sehr gut gehalten“, lobte Bommer Aykut Bayar im Tor der Hausherren. Der erreichte als einziger TSV-Spieler Normalform und verhinderte eine höhere Niederlage.

Angesichts der überzeugenden Vorstellung seiner Mannen konnte es Bommer auch verkraften, dass einer seiner Wünsche nicht in Erfüllung gegangen war. Vor dem Spiel hatte er gehofft, dass einer seiner Abwehrspieler mal wieder ein Tor erzielt. „Denis Talijan hatte eine gute Chance, hat den Ball aber nicht über die Linie gebracht“, schmunzelte der Dreieicher Trainer. Seine Kollege Marco Lohsse rückte die Verhältnisse nach der Partie ohne Umschweife gerade: „Wir können stolz auf unsere Leistungen in den letzten Wochen sein, diesmal waren wir einfach nicht gut genug“.

(leo)

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