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U17 des 1. FFC Frankfurt: Mannschaft mit Potenzial

Am Samstag gibt es für die U17 des 1. FFC Frankfurt die erste Standortbestimmung. Beim Aufsteiger FSV Hessen Wetzlar starten die B-Juniorinnen in die neue Saison der Bundesliga Süd.
Für Sophie Trepohl (vorne) und ihre Teamkolleginnen vom 1. FFC Frankfurt wird es am Samstag ernst: Beim Aufsteiger Wetzlar steht das erste Punktspiel der neuen Bundesliga-Runde an. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Für Sophie Trepohl (vorne) und ihre Teamkolleginnen vom 1. FFC Frankfurt wird es am Samstag ernst: Beim Aufsteiger Wetzlar steht das erste Punktspiel der neuen Bundesliga-Runde an.
Frankfurt. 

Die wichtigste Veränderung im U-17-Team des 1. FFC Frankfurt betrifft die Trainerposition: Als Nachfolger von Adrian Stanik, dessen Vertrag zum Sommer ausgelaufen ist, hat Nachwuchskoordinator Chris Heck die Juniorinnen übernommen. Ihm zur Seite stehen Francesco Continolo und Thomas Löther als Co-Trainer. „Ich freue mich über diese Aufgabe und darüber, dass mir der Verein das Vertrauen ausspricht. Wir haben ein ambitioniertes Ziel: Wir wollen um die Süddeutsche Meisterschaft mitspielen. Und die Mannschaft hat auch absolut das Potenzial dafür“, ist Heck überzeugt, der in der zehn Mannschaften umfassenden Liga den SC Freiburg (Dritter in der vergangenen Saison hinter dem FFC), die TSG Hoffenheim (4.) und natürlich den Deutschen U17-Meister Bayern München als größte Konkurrenten sieht.

Im Kader des FFC gab es wie immer eine große Fluktuation: Fünf Spielerinnen aus dem letztjährigen Kader haben es in die in der Zweiten Bundesliga spielende Zweite Mannschaft geschafft, zwei in die „Dritte“ (Verbandsliga), und drei haben den Verein verlassen. Die Hälfte der Mannschaft sind neue Gesichter, wobei die meisten Spielerinnen aus der letztjährigen U16 stammen. Externe Neuzugänge sind mit Sophie Müller und Nele Nick zwei erst 15-jährige Verteidigerinnen sowie mit Camilla Küver und Leonie Springer zwei 16-jährige Nationalspielerinnen.

Chris Heck, nicht nur als Nachwuchskoordinator die ...

Trainer Chris Heck ist beim 1. FFC Frankfurt kein Unbekannter: Der 43-Jährige ist seit 2011 beim FFC tätig, seit 2013 als festangestellter Nachwuchskoordinator.

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Küver und Springer, die ihr Erstspielrecht bei der SG Kelkheim hat, reihen sich damit nahtlos ins Frankfurter Team ein, spielt doch fast die Hälfte des U17-Kaders in europäischen Jugend-Nationalteams, sieben davon für Deutschland, vier weitere auf Abruf. „Das ist zwar schön, aber auch nicht immer leicht. Die ersten drei Wochen der Vorbereitung waren super, danach hatten wir durch die vielen Abstellungen kaum ein anständiges Training mehr“, erklärt Heck.

Alle Testspiele gewonnen

Seit dem 24. Juli befinden sich die Juniorinnen in eben jener Vorbereitung. Vier Testspiele und die Teilnahme am „Merck-Cup“ des TSV Pfungstadt standen für die neuformierte Mannschaft dabei auf dem Plan. In Amsterdam absolvierte der FFC ein Spiel gegen ein US-Team aus Tennessee, das die Frankfurterinnen mit 5:0 für sich entschieden. Auch gegen Hassia Dieburg (11:1), den FC Richmond aus Virginia (8:0) und den Downtown United SC aus Manhattan (6:0) wurden jeweils deutliche Siege errungen.

Auch beim „Merck-Cup“ Anfang August, eigentlich ein Frauenturnier, gab sich die U17 keine Blöße und sicherte sich den Turniersieg mit nur einem Gegentor. Im Anschluss an das Turnier folgte ein dreitägiges Trainingslager auf dem Gelände des TSV Pfungstadt, um das Spielsystem weiter zu festigen.

Wie gut das funktioniert hat und ob sich die Abstellungen letztlich im Spiel um Punkte bemerkbar machen, werden die Frankfurterinnen am Samstag erfahren, wenn das erste Spiel beim FSV Hessen Wetzlar auf dem Plan steht. „Wir gehen als klarer Favorit in das Spiel, aber ein ebenso klarer Sieg ist mir in Wetzlar noch nie gelungen. Es werden viele Zuschauer da sein, die als zwölfter Mann hinter ihrem Team stehen. Aber dennoch erwarte ich, dass wir das Spiel gewinnen“, gibt Heck die Marschrichtung für den Auftritt am Samstagnachmittag im Wetzlarer Stadtteil Dalheim vor (17 Uhr) vor.

Verzichten muss der Trainer allerdings auf Spielführerin Diana Marcellino (Bänderriss im Sprunggelenk) und Springer (Gehirnerschütterung).

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