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Rot-Weiss Frankfurt: Mario Basler hat am Brentanobad Spuren hinterlassen

Mario Basler Foto: Marcel Lorenz Mario Basler
Frankfurt. 

Was Rot-Weiss Frankfurt im Moment auch anfasst, es erweist sich als kompliziert. Vor dem Nachholspiel gegen den SV Steinbach am Samstag (15 Uhr, Stadion Brentanobad), für welches das Heimrecht mit den Osthessen getauscht wurde, war es gar nicht so leicht, einen Trainer zu finden.

Inzwischen ist klar, dass der Sportliche Leiter Yüksel Ekiz und Mirko Kelava die Mannschaft auf die Partie vorbereiten – Kelava ist der Co-Trainer der Zweiten Mannschaft, die in der Verbandsliga Süd spielt und sich bereits in der Winterpause befindet. Kelavas „Chefcoach“ Hicham Tahrioui, der laut Ekiz „im Moment die idealste Lösung“ gewesen wäre, befindet sich bereits im Urlaub.

Noch haben die „Roten“ die jüngsten Ereignisse nicht restlos verdaut. Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Mario Basler (wir berichteten), der sich in den vergangenen zwei Monaten als Trainer versucht hatte, stünde man „vor einem riesigen Scherbenhaufen“, sagt Ekiz. Es sei „wahnsinnig schwierig gewesen, am Montag wieder auf einen normalen Betrieb umzustellen“. Basler hatte in acht Spielen sieben Punkte mit der abstiegsbedrohten Mannschaft eingefahren, wegen beruflicher Verpflichtungen aber immer seltener das Training leiten können. Das schlug sich auch in der Trainingsmoral der Mannschaft nieder. „Es gilt einiges aufzuarbeiten“, sagt Ekiz. Immerhin sei sich die Mannschaft der Bedeutung der letzten Partie des Jahres bewusst: „Die Jungs wissen, was zu tun ist und wie wichtig das Spiel ist.“

An der Vorbereitung auf die Partie gegen Steinbach nahmen laut Ekiz auch Spieler aus der A-Jugend und aus der Zweiten Mannschaft teil. Das sei notwendig, weil einige Leute aus dem Stamm des Hessenliga-Teams bereits in Urlaub gefahren seien. Und so werde auch am Samstag eine „gemischte“ Mannschaft auflaufen.

Ab Sonntag wollen sich die „Roten“ dann endgültig der Zukunft zuwenden. Und da stehen wichtige Entscheidungen an. Unter anderem steht eine Abmeldung der Zweiten Mannschaft zur Debatte. Und natürlich ist zu klären, wer das Hessenliga-Team künftig anleiten wird. In beiden Fragen wolle der Verein laut Ekiz auch ein Zeichen an die Gläubiger senden. Denn auch finanziell sind die Sorgen groß.

(rst)

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