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FC Neu-Isenburg: Mit Viererkette zum Erfolg

Nach dem Trainerrücktritt im Oktober machte der FC Neu-Isenburg einen Elf-Punkte-Rückstand wett und schaffte noch, woran keiner mehr geglaubt hatte.
Ein Tänzchen in Ehren: Nach dem 8:0 am letzten Spieltag über Gravenbruch ging es in Neu-Isenburg rund. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Ein Tänzchen in Ehren: Nach dem 8:0 am letzten Spieltag über Gravenbruch ging es in Neu-Isenburg rund.
Neu-Isenburg. 

Mit einer großartigen Serie von 21 ungeschlagenen Spielen, davon 20 Siegen, errang der früh in der Saison vermeintlich schon abgeschlagene FC Neu-Isenburg noch die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga B Offenbach West und feierte den Aufstieg in die A-Liga. Groß war der Jubel am letzten Spieltag, als mit dem 8:0-Derbysieg gegen die SSG Gravenbruch der Titelgewinn gesichert wurde.

Im Oktober vergangenen Jahres gab es in Langen die vierte Saisonniederlage, elf Punkte betrug der Rückstand auf die Tabellenspitze, zudem trat Trainer Sven Piontke von seinem Amt zurück. „Da haben wir nicht mehr an den Aufstieg geglaubt“, sagt Sportchef Rudi Wenzel, der zusammen mit Spieler und Vorstandsmitglied Julian Eder den Trainerjob übernommen hatte – gleich mit Erfolg, denn mit dem 7:3 wurde eine Woche später der Tabellenführer HFC Bürgel besiegt und von der Spitze gestoßen.

In den restlichen 21 Begegnungen gaben die Neu-Isenburger nur noch beim 1:1 im Rückspiel beim späteren Vizemeister und Mitaufsteiger Bürgel Punkte ab, vor dem sie schlussendlich einen Punkt Vorsprung hatten – und den gewonnenen direkten Vergleich.

„Wir haben in der Abwehr auf Viererkette umgestellt, damit standen wir deutlich stabiler als vorher“, blickt Wenzel zurück. 17 Gegentreffer gab es anschließend nur noch für den Meister, vorne dagegen traf der 2011 gegründete Club noch 110 Mal. „In der Offensive haben wir das Tore-Schießen auf eine ganze Reihe von Schultern verteilt, so waren wir schwerer auszurechnen“, sagt dazu Julian Eder. Fünf Angreifer waren jeweils mehr als 16 Mal erfolgreich. Mark Gerhardt erzielte 20 Treffer, Julian Eder 18. Auch Christopher Holz (17), Patrick Neumann (17) und Christian Gehweiler (16) trugen sich eifrig in die Torjägerliste ein. Eine Festung hatten die Neu-Isenburger ebenfalls, in 15 Heimspielen gab es 15 Siege, eine makellose Bilanz in der vergangenen Saison.

Einen neuen Trainer haben die Neu-Isenburger inzwischen verpflichtet. Denny Frank hatte schon im April sein Kommen unabhängig vom Aufstieg zugesagt. Frank war in den vergangenen Jahren beim SC Steinberg Trainer. Er wird mit Marius Potapczuk und Aziz El Achak zwei Spieler zum Dreiherrensteinplatz mitbringen. „Uns wird kein Spieler verlassen, wir wollen mit der gleichen Mannschaft verstärkt durch den ein oder anderen Akteur in die neue Saison der A-Liga gehen“, sagt Wenzel. Neben den beiden Steinbergern haben auch Mario di Nola vom SV Rot-Weiß Offenbach und Felix Kreuziger von Fortuna Dreieich ihr Kommen zugesagt. „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, gibt Wenzel das Ziel für die kommende Spielzeit vor: „Unser Plan ist es, früh unsere Punkte holen und eine ruhige Saison spielen.“

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