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Hessenliga: Mit einem Einwurf übertölpelt

Natürlich setzte die Spvgg. Neu-Isenburg im ersten Hessenligaspiel nach 40 Jahren auf Ordnung in der Defensive und ging kein hohes Risiko, hatte im ersten Abschnitt aber trotzdem die beste Möglichkeit.
Foto: © Vitaly Krivosheev - Fotolia.com
Fulda. 

Natürlich setzte die Spvgg. Neu-Isenburg im ersten Hessenligaspiel nach 40 Jahren auf Ordnung in der Defensive und ging kein hohes Risiko, hatte im ersten Abschnitt aber trotzdem die beste Möglichkeit. Am Ende jedoch musste sich der Neuling beim TSV Lehnerz noch mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

Lehnerz war Favorit und versuchte auch so aufzutreten, tat sich aber schwer, zum Abschluss zu kommen. Auf der Gegenseite schoss Neuzugang Jan Gebhardt aus etwas ungünstigem Winkel am leeren Tor vorbei (9.). Das war einer der über das ganze Spiel verteilten Nadelstiche der Gäste, die insgesamt durchaus ebenbürtig waren.

Lehnerz verzeichnete durch Alex Reith einen Torschuss, der jedoch mehr oder weniger knapp über die Latte ging (28.). „Wir haben es bis zum Schluss offen gehalten, das war gut. Aber wir hatten hinten raus nicht mehr die ganz großen Chancen“, räumte Neu-Isenburgs Trainer Hofmann ein.

Eine gute Stunde hielt das Neu-Isenburger Bollwerk, dann riss der eingewechselte Osman Özlük doch noch die entscheidende Lücke, legte quer und Marcel Träger bugsierte den Ball irgendwie im Nachsetzen zum 1:0 über die Linie (63.). Ganz am Ende machte Neu-Isenburg dann natürlich auf. Sogar Schlussmann Lazar Kacaravic stürmte bei einer Ecke mit, da setzte Lehnerz dann noch einen Konter, den Jan-Niklas Jordan mit dem 2:0 abschloss (90.+2).

Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann war nicht allzu unzufrieden mit der Leistung seines Teams, das in manchen Phasen sogar besser gewesen sei als der Gegner: „Schade, wir haben einen Punkt verloren. Wir hatten eigentlich alles soweit im Griff und haben uns vor dem 1:0 mit einem Einwurf übertölpeln lassen. Da war die Tiefenstaffelung nicht gut und so haben wir uns um den Lohn der Arbeit gebracht.“

Für alles Lob vom Gegner und von den eigenen Fans, meinte Hofmann noch, „können wir uns jetzt natürlich auch nichts kaufen“.

(rst)
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