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Jugendfußball: Mit und ohne Leidenschaft

Es sieht so aus, als könnten wieder einmal die A-Jugendfußballer das Sorgenkind von Eintracht Frankfurt werden. Nach dem 2:6 bei der Spvgg. Unterhaching bleibt es für das Team von Trainer Alexander Schur bei nur fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone.
Im Vorwärtsgang: David Siebert (links in weiß) und die Eintracht-U17 stürmten gegen Unterhaching zu einem 4:0-Erfolg. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Im Vorwärtsgang: David Siebert (links in weiß) und die Eintracht-U17 stürmten gegen Unterhaching zu einem 4:0-Erfolg.
Frankfurt. 

Die B-Junioren von Eintracht Frankfurt haben nach dem 4:0 gegen die Spvgg. Unterhaching wieder eine positive Bilanz und steuern in der U17-Bundesliga Süd/Südwest so langsam auf ruhige Gefilde zu.

Die Reise nach Unterhaching hätte sich die U19 der Eintracht rückblickend betrachtet schenken können. „Ich war schon überrascht vom leidenschaftslosen Auftreten der Mannschaft“, sagte der enttäuschte Trainer Alexander Schur nach dem 2:6 (1:3) vor den Toren Münchens.

Im Grunde ist es müßig zu spekulieren wie die Partie gelaufen wäre, hätte Murad Mahmudov in der zehnten Minute ins statt neben das Unterhachinger Tor geschossen. Die Form, in der sich die Eintracht danach präsentierte, reichte jedenfalls bei weitem nicht aus.

Bittere Ballverluste

Die Gastgeber gingen immer wieder erfolgreich auf Balljagd und bald in Führung: Keeper Tobias Stirl konnte einen Elfmeter zwar abwehren, war beim Nachschuss von Alexander Kaltner aber chancenlos (12.). Und Unterhaching wurde immer überlegener. Pascal Schoch erhöhte auf 2:0 (24.), dann profitierte Kaltner von einem weiteren Ballverlust der Eintracht und traf mit einem abgefälschten Schuss auch noch zum 3:0 (43.). Sahverdi Cetin konnte mit einem trockenen Schuss unter die Latte noch einen Eintracht-Treffer entgegensetzen (45.).

Mit dem 2:3 durch Justin Kabuya (55.) wähnte sich die Eintracht dann sogar auf dem Weg in Richtung eines Punktgewinns, doch nur fünf Minuten später brachte der nächste Patzer den nächsten Gegentreffer, den Sebastian Süß erzielte. Schoch erhöhte dann auf 5:2 (72.) und Florian Wiedl setzte noch einen drauf (83.).

Nicht nur Schur stellte sich da die Frage, woher die fehlende Bereitschaft rührte, sich ernsthaft zu wehren. Es dürfte dieser Tage Redebedarf geben, im Eintracht-Leistungszentrum am Riederwald.

Ein Sahnetag

Gleicher Gegner, ganz anderes Ergebnis: Die U17 der Eintracht glänzte beim 4:0 (4:0) gegen die Spvgg. Unterhaching besonders in der ersten Halbzeit. „Unterhaching war der erwartet unangenehme Gegner, aber wir haben speziell in der ersten Halbzeit einen Sahnetag erwischt“, sagte Trainer Frank leicht.

Schon in der ersten Minute hatte die Eintracht ihre erste Torgelegenheit. Florian Zorn verpasste die Hereingabe von Kahan Kuscus knapp. Auf der Gegenseite ließ Karim Adeyemi einen ersten Warnschuss ab (5.). Insgesamt aber waren die Gastgeber schon das leicht überlegene Team und gingen nach einem Eckball auch in Führung: Leandro Weingärtner traf per Heber (14.). Dann zog Zorn ab, Unterhachings Schlussmann Julius Schmid konnte den Ball nicht festhalten und Kahan Kuscu staubte zum 2:0 ab (18.). Ali Loune besorgte nach einer Ecke das 3:0 (24.), nur eine Minute später war nach einer Flanke von David Siebert noch einmal Kuscu per Direktabnahme erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt spielte die Eintracht nicht mehr so schwungvoll, geriet aber auch nicht mehr in Gefahr. Und so gab es das verdiente Lob vom Trainer an sein Team: „Die Jungs haben ihre schönen Kombinationen mit ebenso schönen Toren abgeschlossen.“

(rst)

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