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Fußball-Verbandsliga Süd: Mitspielen auf Augenhöhe

Nach dem freien Oster-Wochenende geht es in der Verbandsliga Süd auf das Ende einer spannenden Saison zu. Schon die Partie am heutigen Freitag zwischen dem FV Bad Vilbel und Türk Gücü Friedberg ist für Aufstiegsrennen und Abstiegskampf gleichermaßen relevant.
Szene aus dem Hinspiel: Bad Vilbels Filip Osman (grünes Trikot) versucht den Friedberger Melih Gültekin auszuspielen. Heute treffen sie mit ihren Teams wieder aufeinander. Szene aus dem Hinspiel: Bad Vilbels Filip Osman (grünes Trikot) versucht den Friedberger Melih Gültekin auszuspielen. Heute treffen sie mit ihren Teams wieder aufeinander.
Frankfurt. 

Die Situation an der Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Süd wird nach dem nun anstehenden Spieltag übersichtlicher sein, denn Klassenprimus Spvgg. Neu-Isenburg ist diesmal nicht im Einsatz. Und so werden schon am Samstag nach der Partie des zweitplatzierte VfB Ginsheim gegen die Usinger TSG alle drei Aufstiegsanwärter 26 Spiele absolviert haben – der Tabellendritte aus Bad Vilbel legt heute (19.30 Uhr) vor.

Beim FV Bad Vilbel hat man den Ärger über das 1:1 gegen die aus Sicht von Trainer Amir Mustafic doch arg destruktiv spielende Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach hinter sich gelassen. „Das war schon extrem defensiv, ich glaube nicht, dass irgendwer so einen Fußball sehen will. Aber letztlich kann das natürlich jeder machen, wie er es für richtig hält“, sagt der Coach. Das ist eben der Preis des Erfolges: Nach sechs Siegen in sechs Spielen nach der Winterpause musste man mit einem defensiv eingestellten Gegner wohl rechnen. Nun allerdings erwartet Mustafic ein anderes Spiel: „Friedberg ist mit Sicherheit eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist – und die mitspielen will.“

Türk Gücü Friedberg hat trotz zweier Punktspielsiege in Serie im Abstiegskampf noch keine Ruhe. Und zuletzt platzte beim 6:0 in Großkrotzenburg auch nur vermeintlich der Knoten in Sachen Chancenverwertung, es wurden auch gegen den Absteiger einige Möglichkeiten verschleudert. Dass man sich das in Bad Vilbel nicht erlauben kann, wenn man etwas erreichen will, steht außer Frage. Und auch hinten muss gut gearbeitet werden, weiß Trainer Mustafa Fil: „Wir sind gewarnt, Bad Vilbel ist die Mannschaft der Stunde. Einen Punkt würde ich gerne mitnehmen, mehr ist wohl nicht drin.“ Bis auf die schon länger fehlenden Florian Decise und Benjamin Arnautovic stehen Türk Gücüs Coach alle Mann zur Verfügung.

Zu den vielen Mannschaften, die den Klassenerhalt noch nicht sicher haben, gehören der FC Kalbach und Eintracht Wald-Michelbach, die am Sonntag (15 Uhr) im Frankfurter Norden aufeinandertreffen. Kalbach, das nach dem Sparkassen-Cup im Sommer am Mittwoch auch den Kreispokal gewonnen hat (wir berichteten), hat ein Spiel weniger absolviert und wie die Gäste aus dem Odenwald 35 Punkte auf dem Konto. Und die würden am Ende mit ziemlicher Sicherheit nicht reichen. „Wald-Michelbach ist eine harte Nuss, das wissen wir“, sagt Kalbachs Trainer Salvatore Cirrincione, den in Sachen Defensive einige Personalsorgen plagen und dem auch Mittelstürmer Florian Kister verletzt fehlt. Und trotzdem hat Kalbach mit Stjepan Jurisic, Erik Wille und Christopher Stein natürlich Leute, die sich hinter dem von Cirrincione sehr geschätzten Wald-Michelbacher Angreifer Jan Gebhardt keineswegs zu verstecken brauchen.

Nur geringe Hoffnung

Die Spvgg. Oberrad muss am Sonntagnachmittag beim VfR Fehlheim gewinnen, will sie nicht einen weiteren Konkurrenten davonziehen lassen. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist spätestens nach dem 0:1 in Geinsheim und dem Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz ohnehin nicht mehr groß bei den Frankfurtern. „Wir haben seit der Winterpause Leute im Kader, die vorher ein halbes Jahr nicht mehr gespielt haben. Da kann man nicht erwarten, dass die voll im Saft stehen und einen in so einer Situation retten. Wir planen für die Gruppenliga, alles andere wäre fahrlässig“, sagt Spielertrainer Baldo Di Gregorio, dem so gut wie alle Leistungsträger in die nächste Saison folgen, auch wenn es eine Klasse tiefer weitergeht.

(rst)
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