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Wasserball: Mitten im Generationswechsel

EFSC-Torwart Adrian Toma wird auch in dieser Saison des Öfteren im Blickpunkt stehen. Foto: Christian Klein (FotoKlein fotoklein.net) EFSC-Torwart Adrian Toma wird auch in dieser Saison des Öfteren im Blickpunkt stehen.
Frankfurt. 

Am Sonntag bestreitet der EFSC das erste Spiel der Saison 2017/18. Trotz einiger Neuzugänge richtet man im Enkheimer Riedbad den Blick eher nach unten.

Das Intermezzo auf der nationalen Pokalbühne ist nach der erwarteten Niederlage gegen den Berliner Erstligisten SC Wedding vorbei. Nun gilt es für die Wasserballer des 1. Frankfurter SC, sich in der Zweiten Bundesliga Süd zu beweisen. Und die Reifeprüfung gibt es gleich am Sonntag: Erstliga-Absteiger SV Cannstatt gastiert in Bergen-Enkheim (16.45 Uhr).

„Wir wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Mit Weiden, München, Würzburg, Fulda, Leimen/Mannheim und Cannstatt sind allein sechs Teams im Rennen, die in den vergangenen Jahren in der Ersten Liga gespielt oder zumindest um den Aufstieg mitgespielt haben. Es wird eine knackige Saison, daher backen wir kleine Brötchen und konzentrieren uns darauf, stets genügend Abstand zur Abstiegszone zu haben“, formuliert Spielertrainer Sebastian Held die Zielsetzung. Platz acht erreichte das EFSC-Team zuletzt – und verfehlte somit die Vorgabe, hatte man doch mit Rang sechs oder gar fünf geliebäugelt.

Trotz verschärfter Bedingungen: Auch Helds verändertes Team kann sich sehen lassen – quantitativ wie qualitativ. Gleich sieben Neuzugänge begrüßte Held in der Vorbereitung. Neben dem Ungarn Daniel Boros und dem Italiener Andrea Tafuro sind dies Spieler, die in hiesigen Becken schon aktiv waren. Eine Fuldaer Vergangenheit haben Christopher Fischer (Konterspieler), Lukas Geiger (Center) und der schussgewaltige Linkshänder Hans Georg Krämer. Center Christos Topuzoglou war zuletzt in Darmstadt aktiv, Allrounder Kevin Meyer gilt als Ergänzungsspieler.

Entlastung soll es unter anderem für Routinier Tolga Coskun geben. Der 39-Jährige traf 2016/17 36 Mal ins gegnerische Tor, damit landete er unter den Top 20 – und bekommt von den Gegnern eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Auch Centerverteidiger Manuel Büchele (20 Tore) sowie Rückraumspieler Strahinja Lucic, Allrounder Theo Arnakis und Center Tamas Benko (je 16) trafen häufig. Benko ist aber wieder in seine ungarische Heimat zurückgekehrt.

„Wir haben viele neue Gesichter und junge Spieler im Team und befinden uns gerade mitten in einem Generationswechsel“, sagt Centerverteidiger Büchele. Auch er hält „nur“ einen soliden Mittelfeldplatz für realisierbar.

Dazu müssen Ergebnisse aus der vergangenen Spielzeit wiederholt werden. Etwa Derbysiege wie gegen den VfB Friedberg (15:4 und 9:3) sowie den WV Darmstadt (7:6 und 11:8). Zum Kreis der Bezwingbaren zählen auch der langjährige Konkurrent WSV Ludwigshafen sowie der BSC Pforzheim, PSV Stuttgart und Aufsteiger SV Bietigheim.

In Hinblick auf die neuen Herausforderungen stellte Coach Held auch das Training um. „Schwimmerisch haben wir mittlerweile ein besseres Niveau als vor zwei Jahren. Nun haben wir mehr Zeit für taktische Arbeit wie zum Beispiel Zweikampfverhalten“, betont Held.

Jugendspieler heranführen

Die Zweite Mannschaft des EFSC geht als Titelverteidiger in der Oberliga Hessen an den Start. Wer sich bewährt, soll auch Chancen in der Zweiten Bundesliga erhalten. „Hoffentlich können wir bald auch Jugendspieler innerhalb unserer zweiten Herren-Mannschaft heranführen, um einen gewissen jugendlichen Unterbau zu schaffen. Sportlich gesehen haben wir tolle Trainingsbedingungen, die wir auch ausnutzen“, unterstreicht Wasserballwart Büchele.

(fri)
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