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Frankfurter Sportlerwahl: Mitwählen und Karten für die Frankfurter Sportgala am 25. November gewinnen

Die Frankfurter Sportler des Jahres 2016: Leichtathletin Gesa Felicitas Krause und der erfolgreiche Löwen-Stürmer Richie Müller, der in dieser Saison für den SC Riessersee Eishockey spielt. Die Frankfurter Sportler des Jahres 2016: Leichtathletin Gesa Felicitas Krause und der erfolgreiche Löwen-Stürmer Richie Müller, der in dieser Saison für den SC Riessersee Eishockey spielt.

Auch wenn das Jahr 2017 kein olympisches Jahr ist, mangelt es nicht an international wie national herausragenden Resultaten der Frankfurter Sportlerinnen und Sportler. Die Wahl zum Frankfurter Sportler des Jahres verspricht deshalb viel Spannung. In allen drei Kategorien, in denen neben einer Fachjury die Frankfurter Bürger votieren und so die Wahl mitbestimmen können, stehen zur Wahl Weltmeister, Europameister und nationale Champions.

Und Sie können mitbestimmen: Noch bis zum Sonntag, 12. November online auf der Homepage www.sportlerehrung-frankfurt.de .

Unter den Kandidaten sind viele neue Namen. Aber auch alte Bekannte. Die Leichtathletinnen Gesa-Felicitas Krause (2016) und Carolin Schäfer (2014) waren schon Sportlerinnen des Jahres, die Fußballer von Eintracht Frankfurt (2012) sowie das Eishockey-Team der Löwen Frankfurt (2011) wurden auch schon einmal als Mannschaft des Jahres geehrt.

Zur Wahl stehen mehrere von einer Fachjury ausgewählte Mannschaften und Einzelsportler, die entweder in Frankfurt wohnen, arbeiten, studieren oder einem hiesigen Verein angehören. Die Sieger in sieben Kategorien werden bei der vierten Frankfurter Sportgala am 25. November in den Mainarcaden geehrt.

Die Sieger der Kategorien „Nachwuchssportler/in des Jahres“, „Behindertensportler des Jahres“ und „Trainer des Jahres“ bestimmt die Jury. Unter den Wählern in den anderen Kategorien werden 4 x 2 Eintrittskarten für die Sportgala verlost. Um die Wahl zu erleichtern, stellt die Frankfurter Neue Presse, die als Partner der Stadt Frankfurt diese Wahl, begleitet, die nominierten Kandidaten vor.

Sportler des Jahres

Matthias Bühler (Leichtathletik): Der 31-jährige Hürdensprinter der LG Eintracht Frankfurt wurde 2017 zum siebten Mal Deutscher Meister, durfte als Lohn an seiner zweiten Weltmeisterschaft teilnehmen. Bei der WM in London erreichte er über 110-Meter-Hürden das Halbfinale.

Leon Bunn (Boxen): Seit Beginn seiner Profikarriere vor einem Jahr ist der Halbschwergewichtler in sechs Kämpfen ungeschlagen, alle Siege erreichte er vorzeitig durch K. o. Der Frankfurter trainiert die meiste Zeit in Berlin bei der Trainer-Legende Ulli Wegner. Dieser sieht in dem 25-Jährigen einen kommenden Weltmeister.

Jan Hojer (Bouldern): Er klettert im Hochgebirge, sportliche Erfolge feiert er aber vor allem beim Bouldern, dem Klettern in Absprunghöhe ohne Seil und Sicherung. In diesem Jahr wurde der 25-Jährige Europameister im Bouldern und in der neu eingeführten Kombination (Lead, Speed und Bouldern). Er war auch beim Boulder-Weltcup in München erfolgreich.

Korash Kabir (Calisthenics): Der 19-jährige Frankfurter ist einer der deutschen Vorreiter der aus den USA kommenden Trendsportart. Mit seinen Tricks an der Klimmzugstange, an der er unter musikalischer Begleitung kraftvolle und artistische Übungen vollführt, hat er es in Dessau zur Deutschen Meisterschaft in Freestyle geschafft.

Sven Kessler und Jonathan Koch (Rudern): Die Ruderer der FRG Germania saßen bei der WM in Sarasota/Florida im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann, der im Finale auf den letzten 500 Metern die zwischendurch weit vor ihnen fahrenden Chinesen überholte und noch die Bronzemedaille holte.

Sportlerin des Jahres

Marie Coors (Golf): Es ist das Jahr der 22-Jährigen vom Frankfurter GC, die in der ersten Jahreshälfte in den USA große Erfolge als College-Spielerin feierte. Im Sommer siegte sie in Mülheim sensationell bei der 77. Internationalen Amateur-Meisterschaft der Damen.

Gesa Felicitas Krause (Leichtathletik): Bei der Team-EM in Lille lief sie über 3000 Meter Hindernis allen um fast 20 Sekunden davon. Beim ISTAF in Berlin pulverisierte die zweifache nationale Meisterin von 2017 den Deutschen Rekord, nur ihr Run auf die WM-Medaille scheiterte durch einen unverschuldeten Sturz.

Lisa Mayer (Leichtathletik): Die in Frankfurt lebende 21-Jährige vom Sprintteam Wetzlar, gewann 2017 auf den Bahamas bei den IAAF World Relays (inoffizielle Staffel-Weltmeisterschaft) mit dem deutschen Quartett über 4 x 100 m vor Jamaika. Bei der WM zählte sie nach einer Verletzung wieder der Staffel, die in London Vierte wurde.

Claudia Salman-Rath (Leichtathletik): Der Siebenkämpferin gelang 2017 der internationale Durchbruch im Weitsprung. Bei der Hallen-EM holte sie mit persönlicher Bestleistung von 6,94 Metern Bronze, in Erfurt wurde sie Deutsche Meisterin. Bei der WM verpasste sie im Weitsprung das Finale um zwei Zentimeter (10.). Den Siebenkampf in Götzis beendete sie mit persönlicher Bestleistung (6580 Punkte) als Fünfte, bei der WM reichte es nach gesundheitlichen Problemen zu Rang acht.

Carolin Schäfer (Leichtathletik): Die Siebenkämpferin zählt mit 25 Jahren endgültig zur Weltspitze. Bei der WM musste sie sich mit 6696 Punkten nur der belgischen Olympiasiegerin Nafissatou Thiam beugen – wie beim weltberühmten Meeting in Götzis, wo sie mit 6836 ihre persönliche Bestleistung um 279 Punkte verbesserte. Sie gewann auch die World Combined Events Challenge, in die die Resultate der großen Wettbewerbe einfließen.

Mannschaft des Jahres

BV 77 Frankfurt (Bowling): Ein Dauerbrenner bei der Wahl, in Fachkreisen der FC Bayern des Bowlingsports genannt. Zwölf der letzten 20 Deutschen Meistertitel haben die Frankfurterinnen in der Bundesliga gewonnen. Mit 13 Punkten Rückstand zum Rundenfinale nach Berlin angereist, entriss das Team um die zweifache Weltmeisterin Martina Beckel im letzten Durchgang der Saison Kraftwerk Berlin noch die Meisterschaft.

Eintracht Frankfurt (Fußball): Zum ersten Mal seit 2006 standen die Adlerträger wieder im DFB-Pokal-Finale. Qualifiziert hatte sich die Eintracht unter anderem über ein 7:6 nach Elfmeterschießen im Halbfinale bei Borussia Mönchengladbach. In Berlin zerstörte dann Borussia Dortmund mit einem 2:1-Sieg den Traum der Frankfurter vom ersten Cup-Gewinn seit 1988.

Frankfurt Flyers (Trampolinturnen): Die 2003 gegründeten Frankfurt Flyers verdienen sich die Nominierung zur Mannschaft des Jahres. Sie feierten die fünfte Deutsche Meisterschaft nach 2005, 2008, 2014 und 2016. Meister wurden die Frankfurter mit etlichen Nationalturnern in ihren Reihen auch in der Jugendliga.

Löwen Frankfurt (Eishockey): Die Serie, die den Puckjägern die DEL2-Meisterschaft brachte, war imposant: Mit 16 Siegen in Folge erspielte sich das offensivstärkste Team der Liga den Matchball. Nach zwei zwischenzeitlichen Siegen der Bietigheim Steelers im Playoff-Finale errangen die Löwen dann in der ausverkauften Eissporthalle mit 5:2 gegen die Schwaben den Titel.

United Volleys Rhein-Main (Volleyball): Das jüngste Team der Bundesliga belegte Platz drei und schied im Halbfinale gegen den späteren Meister Berlin knapp mit 1:2 Siegen aus. Auch im CEV Cup, zweithöchster europäischer Wettbewerb nach der Champions League, scheiterten die United Volleys erst im Halbfinale am späteren Gewinner Tours VB aus Frankreich.

SG Hoechst Classique (Fußball): Nach drei verlorenen Endspielen holten sich die Ü40-Fußballer die ersehnte Deutsche Meisterschaft. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit besiegten sie Hannover 96 im Elfmeterschießen mit 4:3.

(löf)
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