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Rugby: Nach einem Jahr wieder am Ball

Von Der BSC Offenbach hat sein Fähnchen wieder platziert auf der Rugbykarte – und will am Samstag ins Punktspielgeschehen zurückkehren. Doch ob das erste Pflichtspiel nach dem Neustart stattfindet, ist ungewiss.
Im übertragenen Sinne müssen die Offenbacher auch Kopfstände machen, um in die Dritte Liga zu kommen. Und noch immer ist nicht geklärt, in welcher Liga der BSC nun seinen Neuanfang machen wird. Foto: Christian Klein Im übertragenen Sinne müssen die Offenbacher auch Kopfstände machen, um in die Dritte Liga zu kommen. Und noch immer ist nicht geklärt, in welcher Liga der BSC nun seinen Neuanfang machen wird.
Offenbach. 

Der Terminplan für die Hinrunde der 3. Rugby-Liga Süd-West, Gruppe Nord, ist fixiert. Vom Liga-Spielleiter und Vorsitzenden des Drittliga-Ausschusses Thomas Roth, der dem BSC Offenbach angehört. Am ersten Spieltag soll der BSC Offenbach beim URC Gießen antreten. Doch ob die Partie am Samstag ausgetragen wird, ist fraglich. Die Zulassung vonseiten des Hessischen Rugby-Verbands (HRV) ist dem Club vom Eichwaldweg verweigert worden, das Schiedsgericht wies den Einspruch des BSC zurück (siehe auch Extratext).

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KOMMENTAR

Es ist gut für den deutschen Rugbysport, wenn ein Club gefördert wird. Doch es ist unredlich gegenüber der Konkurrenz, per Quereinstieg einfach eine oder zwei Spielklassen überspringen zu wollen.

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Die Begründung des Schiedsgerichtes des Hessischen ...

Die Begründung im Wortlaut: In den Anlagen zu den Richtlinien der 3. Liga Süd-West (1. Teilnahmeberechtigung) heißt es: „ . . . Zum Pflichtspielbetrieb der 3.

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„Offenbach muss akzeptieren, dass wir nicht im ,Wilden Westen‘ sind. Der Verein hat die sportliche Qualifikation nicht nachgewiesen“, betont HRV-Präsident Jürgen Zeiger (Heusenstamm), dass der BSC nach seinem Rückzug vom Spielbetrieb in Liga drei (November 2016) in der Regionalliga Hessen wieder beginnen muss.

Die Fronten sind inzwischen verhärtet. „Man will uns bewusst aufs Abstellgleis stellen“, beklagt sich BSC-Förderer Bruno Vrga, der den Club zu Bundesliga-Zeiten trainierte. Der Club hat einen Anwalt eingeschaltet und fährt schweres Geschütz auf. Vrga bestätigte, dass Forderungen über 5000 Euro pro nicht erhaltenem Spielerpass gegenüber dem HRV aufgestellt wurden. Bei 42 Pässen macht dies 210 000 Euro. Laut Zeiger seien die Pässe am Donnerstag verschickt worden.

Ungeachtet dieser Turbulenzen bereitet sich der BSC auf den Ernstfall vor. Dank der Unterstützung des Hauptsponsors Core Technologie GmbH konnte gar in der Rugby-Nation Frankreich nach Verstärkung gesucht werden. „Bisher sind es sieben französische Spieler, die Verträge unterzeichnet haben“, sagt Pressesprecher und Dritte-Reihe-Stürmer Nils Schlesinger. Laut dem HRV-Vorsitzenden Zeiger fehle aber die Freigabe aus Frankreich.

Hinter dem Sponsor stehen in Dominik Arnault und Armin Brüning ein ehemaliger Trainer und ein Ex-Spieler des BSC. Dank des IT-Unternehmens, das laut Schlesinger nach seinem Rückzug vor zwei Jahren nun „voll eingestiegen“ ist, funktionierte auch die Rückholaktion des neuseeländischen Trainers Lofty Stevenson.

Bei dieser Ausrichtung ist klar, wohin der Weg führen soll: in die Zweite Bundesliga. „Ja, dorthin soll es gehen – entweder in dieser oder nächsten Saison“, sagt Schlesinger. Der Club vom Eichwaldweg will auch eine Zweite Mannschaft stellen. „Für beide Teams stehen uns etwa 50 Spieler zur Verfügung.“

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