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Fußball: Neu-Isenburg gegen Zeilsheim: Nur einer kommt durch

Für die Spvgg. Neu-Isenburg bietet sich mit der Aufstiegsrunde die Chance, erstmals seit 1977 wieder in die Hessenliga einzuziehen. Für den SV Zeilsheim wäre der Aufstieg sogar der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Matthias Terzic (links) und Raffael Grigorian werden heute des Öfteren den Kopf für den SV Zeilsheim hinhalten müssen. Foto: Marcel Lorenz Matthias Terzic (links) und Raffael Grigorian werden heute des Öfteren den Kopf für den SV Zeilsheim hinhalten müssen.
Frankfurt. 

Ein bisschen im Zwiespalt war man bei der Spvgg. Neu-Isenburg schon, was die Bewertung von Platz zwei in der Verbandsliga Süd angeht. „Klar, wir wären lieber Erster geworden und direkt aufgestiegen“, gibt Trainer Peter Hoffmann zu. Wobei man nicht vergessen dürfe, dass Platz zwei der größte Erfolg der letzten 40 Jahre für den Verein sei. Und davon abgesehen bekomme man ja nun eine zweite Chance, noch einen obendrauf zu setzen.

Hoffmann muss mit seinem Team zunächst am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) beim SV Zeilsheim antreten, dem Vizemeister der Verbandsliga Mitte. Außerdem hat sich der „Nord“-Zweite SSV Sand für die Aufstiegsrunde zur Hessenliga qualifiziert, der am Sonntag (16 Uhr) ins Geschehen eingreift – bei einem Unentschieden oder einem Zeilsheimer Sieg in Neu-Isenburg, andernfalls zu Hause gegen Zeilsheim. Die letzte Partie der Dreierrunde steigt dann am 8. Juni. Weil Rot-Weiss Frankfurt in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga gescheitert ist, geht es definitiv nur um einen Platz in der Hessenliga.

Als am letzten Spieltag auch der zweite Rang noch einmal gefährdet war, packte Neu-Isenburg eine der besten Leistungen in diesem Jahr aus und fertigte die TS Ober-Roden mit 6:0 ab. Was Hoffman als Statement für die Aufstiegsrunde betrachtet: „Die Jungs wollen, das hat man gesehen und das spürt man auch im Training. Ein gewisses Kribbeln ist zwar da, wirklich nervös sind wir aber nicht. Wir freuen uns auf diese Spiele.“

Nur am Rande Kopfzerbrechen bereitet Hoffmann die geringe Größe des Zeilsheimer Kunstrasenplatzes an der Lenzenbergstraße. „Klar, das ist für uns ungewohnt, gerade dass der Platz so schmal ist. Anderseits haben wir eine gewisse körperliche Präsenz und auch deswegen in diesem Jahr alle Auswärtsspiele auf Kunstrasen gewonnen“, sagt er. Die „langen“ Bälle, die zwangsläufig kämen, wenn sich zwei Verbandsligisten auf derart beengtem Raum herausforderten, brauche sein Team jedenfalls nicht zu fürchten. Und auch in der Offensive sind ja sogenannte Standardsituationen eine der Neu-Isenburger Stärken.

Die Stärken ausspielen

Der SV Zeilsheim hat als Zweiter der Verbandsliga Mitte eine überzeugende Saison absolviert. „Wir sind stolz auf das Erbrachte und voller Vorfreude“, erklärt Trainer Sascha Amstätter vor dem Kräftemessen gegen den Süd-Vertreter.

Für viele in seinem Team ist es das erste große Spiel in ihrer Laufbahn. „Ich hoffe, dass sich die Mannschaft gut präsentieren kann. Wir freuen uns auf ein großes Spiel. Hinter der Eintracht, dem FSV und Rot-Weiss sind wir die viertbeste Mannschaft aus Frankfurt“, will Amstätter das Selbstbewusstsein bei seinen Spielern stärken, um sich vor der erwarteten großen Kulisse eine gute Basis in der Aufstiegsrunde zu verschaffen– schließlich möchte man in die höchste hessische Spielklasse aufsteigen.

Vor dem Gegner hat der ehemalige Profi Respekt: „Das wird eine schwere Aufgabe. Das ist eine körperlich sehr große Mannschaft mit dem höchsten Gardemaß aller Verbandsligisten. Mit Sachs und Weiland haben sie zwei erfahrene Spieler in ihren Reihen, die schon höherklassig gespielt haben.“

Für Amstätter ist es schön, einmal so einen Leistungsvergleich zu haben. Nach seiner Einschätzung wird auch die Tagesform entscheidend sein: „Geschenkt wird uns in diesen Spielen sicherlich nichts. Wir müssen am Boden unsere Stärken ausspielen, und Matthias Terzic wird den Laden hinten so dirigieren, wie er es die ganze Saison gemacht hat. Dann wird sich auch Neu-Isenburg schwertun“, befindet der Zeilsheimer Coach, der verletzungsbedingt heute auf Viktor Talevski, Mirko Dimter und Antonio Bianco verzichten muss.

(rst,cn)
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