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Fußball-Verbandsliga Süd: Neu-Isenburg patzt

Im nach wie vor brutal engen Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Süd ist inzwischen eines gewiss: Neben Schlusslicht Großkrotzenburg müssen vier weitere Teams den Gang in die Gruppenliga antreten.
Symbolbild Foto: Susanne Baumgarten Symbolbild
Frankfurt. 

Weil neben Viktoria Urberach zumindest auch noch Rot-Weiß Darmstadt aus der Hessenliga in die Verbandsliga Süd absteigt, müssen dort insgesamt fünf Mannschaften Platz machen. Der FC Kalbach steht nach dem 3:0 in Großkrotzenburg zwar knapp über dem Strich, der Abstiegsplätze von Nichtsabstiegsplätzen trennt, ist aber noch längst nicht sicher. Und Stadtrivale Spvgg. Oberrad kann sich nach dem 0:1 gegen Tabellenführer Ginsheim (siehe Extra) kurioserweise nur noch retten, wenn Kalbach keinen Punkt mehr holt und absteigt. Der SV Geinsheim steht nach dem 0:2 in Bruchköbel als zweiter Absteiger fest.

Extra: Gut verkauft, aber es reicht halt nicht

Spvgg. Oberrad – VfB Ginsheim 0:1 (0:1). – Für beide stand einiges auf dem Spiel, dementsprechend verbissen ging es auf dem Kunstrasen an der spärlich besuchten Beckerwiese zu.

clearing

Spvgg. Neu-Isenburg – Vatanspor Bad Homburg 2:2 (2:0). – Die Gastgeber wähnten sich nach der Führung durch Tore von Aljoscha Atzberger (17.) und Johannes Günther (21.) schon auf der Siegerstraße, wurden aber noch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach den Gästetreffern durch Andre Stoss (57.) und Pascal Schleiffer (78.) liegt Neu-Isenburg zwei Punkte hinten Tabellenführer Ginsheim zurück und nur noch zwei vor dem drittplatzierten FV Bad Vilbel.

FV Bad Vilbel – Hanauer SC 2:1 (2:0). – Hanau versuchte trotz personeller Probleme mutig mitzuspielen, wurde aber nur ganz selten torgefährlich. Die Gastgeber traten mit der nötigen Ruhe auf, riskierten nicht zu viel und tasteten sich langsam in Richtung Führungstreffer. Der gelang schließlich Lukas Knell (31.), der nur drei Minuten später auch das 2:0 nachlegte. Dass im zweiten Abschnitt nicht das dritte Tor fiel, war laut Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic der einzige Schönheitsfehler im Spiel seiner Mannschaft. Giorgi Piranashvili gelang in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer.

Germania Großkrotzenburg – FC Kalbach 0:3 (0:1). – Im so wichtigen Spiel beim Tabellenletzten konnte Kalbach wieder auf einige seiner erfahreneren Spieler zurückgreifen – und sich auf sie verlassen. Florian Kister gelang gegen Ende einer zerfahrenen ersten Halbzeit auf Vorlage von Stjepan Jurisic der Führungstreffer (36.). Christopher Stein legte per Kopf nach (54.), Kadir Fil machte nach einem Konter alles klar (75.). „Die Mannschaft wusste, um was es geht und hat die Meter gemacht, die in so einem Spiel nötig sind. Man hat aber auch die Nervosität gesehen, die in unserer Situation nun einmal mitspielt. Insgesamt bin ich zufrieden, gerade mit der mannschaftlichen Geschlossenheit, die wir auf dem Platz demonstriert haben“, sagte Trainer Salvatore Cirrincione. Negativ war aus Kalbacher Sicht die Muskelverletzung von Philipp Groda, für den die Saison beendet sein dürfte. Für ihn wurde Luca Labonte aus der Zweiten Mannschaft nach nicht einmal zehn Minuten eingewechselt.

Türk Gücü Friedberg – VfR Fehlheim 5:3 (4:0). – Toreschießen war zu Jahresbeginn noch eine schwierige Übung für die Friedberger, inzwischen fällt ihnen das deutlich leichter. Diesmal war Masse Bell Bell der treffsicherste Mann im Team von Trainer Mustafa Fil. Er traf im ersten Abschnitt gleich drei Mal (18./40./45.+2). Außerdem war Emre Kadimli erfolgreich (19.). Baris Özdemir, zuletzt Torschütze vom Dienst bei Türk Gücü, vergab kurz vor dem 4:0 einen Elfmeter. In der 59. Minute gelang ihm aus 18 Metern dann das 5:0. In den letzten Minuten ließen die Friedberger die Zügel dann arg schleifen. Thomas Melzer (80.), Christoph Geiss (87.) und Andreas Wolfenstatter (90.) schenkten den Gastgebern noch drei „Dinger“ ein.

(rst)
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