Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige LS Lederservice Sie suchen einen Spezialisten aus Rhein-Main? Frankfurt am Main 24°C

Dreieich und das „Unternehmen Titelverteidigung“: Neustart bei den „Roten“

Von Im fußballverrückten Osthessen fällt also der Startschuss für die neue Hessenliga-Saison. Am heutigen Freitag um 18.30 Uhr empfängt der SV Steinbach den TSV Lehnerz. Später am Abend steigt auch Rot-Weiss Frankfurt ins Geschehen ein.
Foto: Christian Klein ( Foto Klein)
Frankfurt. 

An die 5000 Zuschauer sollen letztes Jahr das Auftaktderby zwischen Lehnerz und Borussia Fulda besucht haben, diesmal startet die Hessenliga 20 Kilometer weiter nördlich im Burghauner Ortsteil Steinbach. Fulda tritt dann am Samstag bei Buchonia Flieden zum zweiten Osthessen-Duell an, die Rückspiele finden bereits drei Wochen später statt. Laut Verbandsspielwart Jürgen Radeck soll sich das positiv auf den Zuschauerzuspruch auswirken – und „gerecht“ soll es auch sein, weil ja Hin- und Rückspiel in der „Schönwetterperiode“ stattfänden.

Rot-Weiss Frankfurt gehört wie Titelverteidiger Hessen Dreieich zu den Mannschaften, die keinen Wunschgegner für den sogenannten „Derby-Spieltag“ genannt haben – und deshalb auch keinen Gegner aus der Nachbarschaft bekommen. Sie hätten sonst gegeneinander oder gegen den quasi „um die Ecke“ beheimateten Aufsteiger Spvgg. Neu-Isenburg spielen können. Der allerdings bekam vom Klassenleiter wegen des späten Endes der Aufstiegsrunde zum Auftakt spielfrei.

Rot-Weiss Frankfurt muss also zu Rot-Weiß Hadamar, der neuen Mannschaft des ehemaligen Frankfurters Sven Kunisch. Der Innenverteidiger wechselte wie Marius Löbig vom Hessenliga-Rückzieher Sportfreunde Seligenstadt in den Westerwald. Ansonsten ist die Mannschaft von Trainer Florian Dempewolf, die letzte Saison Sechster wurde, weitestgehend unverändert geblieben.

Ganz im Gegenteil zu den Frankfurtern, die ja 16 Abgänge zu verkraften haben. Auch ein Großteil der Stammspieler kehrte dem Brentanobad im Sommer den Rücken. Trainer Daniyel Cimen, sein Assistent Takis Arnautis und ihre Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle hatten und haben also alle Hände voll zu tun. Cimen vermutet, dass sich die endgültige Zusammenstellung des Kaders wohl bis zum Ende der Transferperiode hinziehen werde. Nach Platz zwei und drei und dem zweimaligen Scheitern in der Aufstiegsrunde ist bei den „Roten“ also ein Neustart angesagt. Anstoß in Hadamar ist um 20 Uhr.

Hessen Dreieich startet mit dem Heimspiel gegen den FC Ederbergland in das „Unternehmen Titelverteidigung“. Los geht es im Sportpark in Sprendlingen am heutigen Freitag um 19.30 Uhr. Trainer Rudi Bommer ist nach der zufriedenstellenden Vorbereitung guter Dinge, die acht Neuzugänge plus der aus der A-Jugend aufgerückte Loris Lang haben sich gut eingefügt und die Mannschaft zeigte in den Testspielen „vielversprechende Ansätze“, wie Bommer das nennt.

Blenden lassen aber will sich der Trainer auch vom Kantersieg gegen Gruppenliga-Aufsteiger FV Stierstadt im letzten Test nicht. „Klar war das ein gutes Spiel von uns, aber Ederbergland ist ein ganz anderes Kaliber. Sie haben uns schon in der vergangenen Rückrunde geärgert und unsere Fehler eiskalt bestraft“, erinnert der 59-Jährige. Die offene Rechnung möchte der Meister gleich im ersten Heimspiel begleichen.

Mit Ausnahme von Toni Reljic (Knorpelschaden) dürften Dreieich alle Spieler zur Verfügung stehen, also auch der von Rot-Weiss Frankfurt gekommene Tim Fließ sowie der ebenfalls leicht angeschlagene Abassin Alikhil. Und sollte Torhüter Mike Wroblewski ausfallen, würde Maurice Paul einspringen, der zwar aus beruflichen Gründen kürzer treten muss, aber nach wie vor spielberechtigt ist.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse