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Volleyball: Nicht ins Spiel gekommen

Von Aus dem alten Jahr verabschiedeten sich die Volleyballer von Eintracht Frankfurt mit einer Niederlage in Landau, in das Spieljahr 2018 starteten sie mit einer Pleite in Rodheim.
Das ging daneben: Eintrachtler Steffen Bekiersch scheitert am Rodheimer Block. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Das ging daneben: Eintrachtler Steffen Bekiersch scheitert am Rodheimer Block.
Rosbach. 

Die Voraussetzungen waren optimal, das Ergebnis miserabel: 0:3 (12:25, 22:25, 23:25) unterlag Eintracht Frankfurt bei der SG Rodheim und hat nun schon vier Punkte Rückstand auf Platz zwei, der in der Regionalliga Südwest noch eine Aufstiegschance bringen kann. Bei einer Mannschaft mit einem hohen Altersschnitt, der kein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Und der einzige Zuspieler Andras Zander weilte ebenso wie Mittelblocker Alexander Schuld im Urlaub, weshalb der etatmäßige Diagonalspieler Robert Stodtmeister stellen musste.

Die Frankfurter kamen nach zwei Sonder-Trainingseinheiten voller Optimismus in die Wetterau. Zudem hatte die Eintracht das Hinspiel gegen eine in besserer Besetzung angetretene SG Rodheim 3:1 gewonnen.

Doch dann ging erst mal gar nichts. Gästetrainer Andreas Petrocchi nahm beim Stand von 4:13 bereits seine zweite Auszeit – ohne die erhoffte Wirkung. „Wir sind gar nichts ins Spiel gekommen. Die Jungs machten Fehler in allen Bereichen.“ Selbst dass Stodtmeister wie erwartet hauptsächlich hoch nach außen stellte, konnte nicht genutzt werden. Der Block war meistens zu spät. Und ein alter Hase wie Tim Wacker wusste genau, wie man einen aus den großgewachsenen Sven Panz und Mario Schaus bestehenden Block „geschickt anschlägt“, meinte Petrocchi, der auf den zuletzt stark blockenden Bastian Steppin verzichten musste. „Auch mit ihm hätte es nicht gereicht. Wir konnten so gut wie nie Druck auf Rodheim ausüben. So war es für Stodtmeister leichter, aus einer sehr sicheren Annahme heraus mit zunehmender Dauer angesichts unserer Harmlosigkeit auch Mal Pässe über die Mitte zu versuchen“, schilderte Petrocchi.

Nach dem Debakel im ersten Satz steigerte sich die Eintracht zwar ein wenig, doch Rodheim blieb das bessere Team. Mit einer stabilen Annahme sorgten die „Piraten“ dafür, dass ihnen das Heft nicht mehr aus der Hand glitt. „Die starke Annahme hat es mir relativ leicht gemacht“, meinte Rodheims Aushilfssteller Stodtmeister. „Dadurch hatte ich immer eine gute Zuspielposition und musste auch nicht zwingend den hundertprozentig perfekten Pass spielen.“

Im Verlauf der Partie konnte Diagonalspieler Panz sowie der seit Wochen starke Außenangreifer Steffen Bekiersch des öfteren erfolgreich schmettern, doch dies reichte nicht, um gegen eine fast fehlerfrei agierende SG Rodheim zumindest noch zu einem Punkt zu kommen.

Hoffen auf die Wende

„Wir haben die Saison mit zwei Niederlagen begonnen und daraufhin vier Siege in Folge gefeiert. Vielleicht kommt nach den zwei Pleiten nun auch eine solche Erfolgsserie zustande“, hofft Andreas Petrocchi auf eine baldige Wende.

Dies dürfte aber alles andere als einfach werden. Am Samstag (19 Uhr) empfängt Eintracht Frankfurt in der Wolfgang-Steubing-Halle den nur um einen Punkt schlechteren Tabellenfünften TV Feldkirchen, der zum Jahresausklang 3:0 in Rodheim gewonnen hatte und nun beim Spitzenreiter TG Rüsselsheim III mit dem 25:21, 20:25, 25:21, 19:25, 11:15 immerhin einen Punkt ergattern konnte. Auch die nächsten Aufgaben im Januar haben es in sich: Am 20. kommen die Rüsselsheimer nach Frankfurt, sieben Tage später gastieren die Adlerträger beim aktuellen Tabellenzweiten SSG Langen.

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