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Handball-Frauen der SG Nied: Nicht mehr gegen den Vorletzten verlieren

Die wichtigste Nachricht aus Sicht der SG Nied: Birte Welcher geht es den Umständen entsprechend gut. Noch in diesem Jahr könnte sie wieder für ihren Verein Handball spielen.
Es wird noch etwas dauern, bis Birte Welcher sich wieder so für die SG Nied ins Zeug wirft. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Es wird noch etwas dauern, bis Birte Welcher sich wieder so für die SG Nied ins Zeug wirft.
Frankfurt. 

Im ersten Aufstiegsspiel der SG Nied zu Landesliga Mitte bei der FSG Gettenau/Florstadt (21:24) hatte sich die Kreisläuferin eine Prellung am Oberschenkel zugezogen. Durch eine geplatzte Arterie kam es zu einer Einblutung im Muskel. Eine Not-Operation war nötig, um Welchers Bein zu retten. „Birte ist außer Gefecht“, erklärt Trainer Jens Schulz fast zwei Monate nach den Spielen, „es wird wohl noch drei Monate dauern, bis sie einsteigen kann. Wir geben ihr alle Zeit der Welt, um zurückzukommen“, stellt Schulz klar.

Im Kader der Frankfurterinnen gab es nach dem verpassten Aufstieg einige Veränderungen: Sonja Erkert (TSV Jöhlingen/Landesliga Baden-Württemberg), Lena Bauer (TuS Daun), Rebecca Bachner (FC Burlafingen), Maria Schmidt (PSV Köln) und Johanna Hees (reaktiviert) sind zum Team gestoßen. Fehlen werden nun aber Lena Glück, die ihr Studium für ein Jahr in Köln fortsetzt, Sandra Adamcevic, die nach ihrer Hochzeit und einem Innenbandriss kürzertreten will, und Teresa Parrillas, die beruflich bedingt nach Spanien geht. Schulz glaubt dennoch, dass seine Mannschaft „an Qualität dazugewonnen“ habe.

Mit Blick auf den verpassten Aufstieg erklärt der Trainer: „Ich war als Aktiver ehrgeizig und möchte auch als Trainer besser abschneiden als in der Vorsaison.“ Dafür arbeitete er mit seinem Team in der ersten Vorbereitungsphase an Kraft und Kondition und startet nun in die zweite Vorbereitungsphase. „Hier stehen technische und taktische Dinge im Vordergrund“, verrät er. Zudem legt Schulz Wert auf Teambuilding und Abwechslung. „Wir werden Kanufahren auf der Lahn, haben einen Yoga-Trainer engagiert und versuchen uns am Kettlebell oder bei Zumba-Strong an Tanz-und Selbstverteidigungs-Fitness.“

All das soll die Niederinnen zusammenschweißen und ihnen zu mehr Konstanz verhelfen. „Wir hatten in der vergangenen Saison richtig schlechte Spiele. Nächste Saison verlieren wir nicht mehr gegen den Vorletzten“, ist Schulz überzeugt.

Er hat den Druck erhöht, weil er die Liga stärker einschätzt als in der Vorsaison: „Mit Oberursel und Kriftel, die sich gut verstärkt haben, rechne ich auf jeden Fall. Wir wollen wieder eine gute Rolle spielen. Vielleicht kommt Sindlingen/Zeilsheim als Überraschungsmannschaft dazu.“ Er hat Testspiele gegen Zeppelinheim (BOL Darmstadt), Bürgel und Weiterstadt festgelegt. In den kommenden Wochen haben Mannschaft und Trainer einiges vor: „Jetzt liegt es an mir, eine gute Mischung zu finden“, sagt Schulz, „für die ersten sechs ist es wichtig, dass Spielverständnis da ist.“

(awo)
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