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Nicht überraschend

Von Anfang dieser Woche, so hofft Trainer Daniyel Cimen, kann Rot-Weiss Frankfurt zwei weitere Zugänge vermelden, einen davon mit Oberliga-Erfahrung, beide für die Offensive. Schlecht wäre das nicht, zumindest fehlte den „Roten“ beim 1:3 (1:1) gegen den KSV Baunatal jegliche Durchschlagskraft.
Resolutes Einsteigen: Der Baunataler Daniel Borgardt stoppt Rot-Weiss-Angreifer Mirkan Kara. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Resolutes Einsteigen: Der Baunataler Daniel Borgardt stoppt Rot-Weiss-Angreifer Mirkan Kara.
Frankfurt. 

So hat sich Rot-Weiss-Frankfurt seine Heimpremiere in der Fußball-Hessenliga natürlich nicht vorgestellt – ganz überraschend aber kam die Pleite gegen den KSV Baunatal nicht. Immerhin waren die Nordhessen mit der Empfehlung eines 4:0-Auftaktsieges gegen Vellmar ans Brentanobad gekommen, während die Frankfurter beim äußerst glücklichen 3:3 in Hadamar doch einige Probleme offenbart hatten. Die neuformierte Mannschaft von Daniyel Cimen, das bestätigte sich erneut, hat zu Beginn dieser Saison kein Hessenliga-Topniveau.

Erst einmal wurden beide Mannschaften so richtig schön „nass gemacht“. Zehn Minuten dauerte der genau mit dem Anpfiff einsetzende Platzregen, gespielt wurde trotzdem. Kaum war der Schauer vorüber, hatte Baunatal die erste Chance, doch Mirko Tanjic rutschte aus und landete auf dem Hosenboden. Dann warf sich Frankfurts Anil Mus in einen Schuss von Fatih Üstün (11.), auf der Gegenseite schlidderte kurz darauf Malte Grashoff dazwischen. Und dann ging Rot-Weiss in Führung: Henok Teklab steckte durch, Mirkan Kara schob ein (13.).

„Am Anfang hatten wir so unsere Probleme“, gab Baunatals Trainer Tobis Nebe zu, der sein Team überraschend mit einer Dreierkette spielen ließ. „Weil wir gewusst haben, dass Rot-Weiss gerne durch die Mitte kommt“, wie er erklärte. Im Grunde ging diese Rechnung auf.

Baunatal wirkte robuster, tat sich in der Spieleröffnung aber auch nicht eben leicht. Der Ausgleich fiel dann auch nach einer zunächst abgewehrten Ecke, als die Frankfurter Abseits reklamierten und Tanjic den Ball in aller Mutterseelenruhe ins Tor schieben konnte (36.).

Nicht gut ausgespielt

Die zweite Halbzeit lässt sich schnell zusammenfassen: Während Baunatal schnörkellos nach vorne spielte und bei jeder Gelegenheit den Abschluss suchte – was nicht allzu oft war – agierte Rot-Weiss immer wieder zu umständlich. „Wir haben es im letzten Drittel nicht gut ausgespielt“, gab Cimen zu, der seinem Team immerhin eine „definitive Verbesserung“ zum Spiel in Hadamar attestiert. Die 71. Minute klammerte er da natürlich aus. Denn zuerst spielte Anil Mus den Ball aus dem Mittelkreis nach hinten ins Toraus, und nach der darauf folgenden Ecke ließ Schlussmann Marco Kapias die Kugel genau vor die Füße von Changdae Han fallen, der mühelos zur Gästeführung traf. Fünf Minuten später drückte Manuel Pforr den Ball mit dem Knie zum 3:1 ins Tor.

„Wir haben viel Aufwand betrieben, aber wir können natürlich froh sein, dass Rot-Weiss uns das Tor zur Führung quasi geschenkt hat“, wusste Nebe die Dinge später realistisch einzuschätzen. Und auch Cimen gab sich keinen Illusionen hin: „Dass eine so junge Truppe individuelle Fehler macht, ist uns klar, trotzdem müssen wir natürlich zusehen, dass wir unsere Punkte holen.“

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