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Fußball-Hessenliga: Nichts zu bestellen für die Spvgg. Neu-Isenburg

Von In der vergangenen Saison spielten die einen noch in der Regionalliga und die anderen in der Verbandsliga. Und auch am Ostermontag konnte man allemal von einem Klassenunterschied sprechen.
An Lazar Kacarevic hat es nicht gelegen: Hier pariert der Neu-Isenburger Keeper gegen Watzenborns Markus Müller – der Linienrichter zeigt es auch schon an – zur Ecke. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) An Lazar Kacarevic hat es nicht gelegen: Hier pariert der Neu-Isenburger Keeper gegen Watzenborns Markus Müller – der Linienrichter zeigt es auch schon an – zur Ecke.
Neu-Isenburg. 

Die Spvgg. Neu-Isenburg will als Aufsteiger in der Hessenliga bleiben, Teutonia Watzenborn-Steinberg möglichst bald wieder in der Regionalliga Fußball spielen. Doch trotz des 4:0 (2:0) der Mittelhessen im Neu-Isenburger Sportpark sieht es derzeit eher so aus, als würden beide in der kommenden Saison erneut aufeinandertreffen.

Der Platz war holprig und tief und wer gedacht hatte, die spielstarken Teutonen ließen sich davon beeindrucken, sah sich bald getäuscht. Von Anfang an war die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen Herr im fremden Haus. Barbaros Koyuncu zwang Neu-Isenburgs Keeper Lazar Kacarevic gleich in der ersten Minute mit einem Aufsetzer zu einer Glanzparade. Und auch in den folgenden Minuten hatten die Gastgeber ihre liebe Mühe, sich der Angriffe der Watzenborner zu erwehren.

Nach vorne ging nicht viel bei Neu-Isenburg. Ein Freistoß aus 35 Metern von Johannes Günther war noch die beste Gelegenheit im ersten Abschnitt – der Ball rauschte knapp am Tor vorbei (13.). Auf der Gegenseite klärte vier Minuten später Paul Schellhorn nach einer Direktabnahme von Oliver Laux für den schon geschlagenen Kacarevic auf der Linie. Zwei Minuten später verfehlte Abdenour Amachaibou das Tor der Gastgeber aus kurzer Distanz knapp, und dann parierte Kacarevic einen Kopfball von Dennis Lemke (25.).

Das 1:0 war längst überfällig und fiel dann auch. Koyuncu setzte sich halbrechts durch und bediente Damian Marceta, der zwar nur den Pfosten traf, doch Amachaibou verwertete dann den Abpraller aus zehn Metern (36.). Die Gäste gaben sich damit keineswegs erst einmal zufrieden, sondern legten noch vor der Pause einen Treffer nach. Nachdem sie sich kurz vor dem Pausenpfiff hinten rechts geschickt befreit hatten, ging es über Timo Cecen schnell auf die andere Seite, von wieder Amachaibou einlief und eiskalt vollstreckte (45.).

Nach Wiederbeginn wurde die Überlegenheit der Gäste sogar noch größer. „Da hatten wir keine Chance mehr“, gab Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann zu. Zumal das 3:0 nur sechs Minuten nach dem Seitenwechsel fiel. Allerdings stand Torschütze Koyuncu nach dem Zuspiel von Amachaibou wohl hauchdünn im Abseits.

Mittlerweile überfordert

Müller per Kopf (62.), Marceta bei einem Konter (65.) und wieder Müller mit einem misslungenen Querpass (67.) ließen danach weitere gute Chancen des ehemaligen Regionalligisten ungenutzt. Dann scheiterte der eingewechselte Louis Goncales am spektakulär reagierenden Kacarevic (70.), sieben Minuten darauf köpfte Koyuncu unbedrängt vorbei. Neu-Isenburg war in dieser Phase total überfordert. Philipp Topic konnte gegen Amachaibou das 0:4 noch am Pfosten stehend verhindern, ehe nach einer weiteren Parade von Kacarevic gegen Müller Lemke den Abpraller zum Endstand versenkte (86.). Neu-Isenburg war damit wahrlich gut bedient.

„Von uns war das ganz in Ordnung, gerade angesichts der Qualität des Platzes“, stapelte Watzenborns-Trainer Daniyel Cimen nachher tief. Rot-Weiss Frankfurts Co-Trainer Manfred Meyer, der den Gegner vom kommenden Samstag beobachtete, ließ sich davon nicht irreführen – er hatte eine beeindruckend starke Teutonia gesehen.

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