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Handball: Nied weiter glücklos

Zwei Siege und zwei Niederlagen standen für die vier Frankfurter Mannschaften in der A-Klasse diesmal zu Buche.
Björn Euler erzielte zwei Treffer für die TSG Nordwest, die sich am Ende aber Spitzenreiter Wiesbaden geschlagen geben musste. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Björn Euler erzielte zwei Treffer für die TSG Nordwest, die sich am Ende aber Spitzenreiter Wiesbaden geschlagen geben musste.
Frankfurt. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge schrammten die Handballern der SG Nied gegen ein Topteam der Bezirksliga A Wiesbaden/Frankfurt an einer Überraschung vorbei. Auch beim 26:27 bei der TSG Oberursel II fiel die Entscheidung erst in der Schlussminute. Weiter dem Spitzenduo dicht auf den Fersen bleibt nach einem souveränen Auftritt bei der HSG MainHandball die HSG Seckbach/Eintracht.

HSG MainHandball – HSG Seckbach/Eintracht 19:30 (9:16). – Beide Teams waren von der Grippewelle betroffen und starteten eher schlecht als recht in die Partie. Beim 3:0 nach acht Minuten wurde es HSG-Trainer Klemens Naß zu bunt und er brachte Max Walter und Julian Leicht, die wiederum endlich Schwung in den Rückraum brachten. Mit neun Treffern in Folge nahmen die Gäste nun zwar das Heft in die Hand, spielerisch überzeugen konnten die Frankfurter jedoch nicht. Bis zum 18:23 (49.) stemmten sich die Gastgeber gegen die drohende Niederlage, danach zog der Tabellendritte Tor um Tor davon. „Es war ein klarer Sieg, der aufgrund von Fehlern in den eigenen Reihen nicht noch deutlich höher ausfiel“, sagte Naß. Für Seckbach/Eintracht trafen: Leicht (8/1), Schinzel, Werner (je 5), Austermann, Walter (je 4), Link (2), Volkmann und Weis.

HSG Sindlingen/Zeilsheim – TSG Eddersheim II 28:26 (12:13). – Neben den Langzeitausfällen Sittig, Litsas und Ruppert musste die HSG auch noch das urlaubsbedingte Fehlen von Bocklet, Riemenschneider, Löllmann und Neder verkraften. Dafür hatte HSG-Trainer Tomi Reschke mit Goalgetter Daniel Fribolin jedoch ein ganz unverhofftes Ass im Ärmel. Nach ausgeglichenem Beginn startete Fribolin nach rund zehn Minuten eine sagenhafte One-Man-Show. Am Ende gingen mehr als die Hälfte aller HSG-Tore auf sein Konto! Der Dauertorschütze lobte sein Team als „die cleverere Mannschaft“. Seinen Auftritt beschrieb er scherzhaft als seinen „dritten Frühling“. Für Sindlingen/Zeilsheim trafen: Fribolin (15/5), Gemander (5), Eickhoff (4), Narmanli (2), Mira und Herrmann.

TSG Oberursel II – SG Nied 27:26 (15:14). – Wieder stand das Team von Trainer Roland Gehron nach einem erneut starken Auftritt mit leeren Händen da. Trotz einer zahlenmäßig kleinen Truppe ließ sich Nied vom ambitionierten Tabellenzweiten nicht abschütteln, führte dreieinhalb Minuten vor dem Ende gar mit 26:24. Knackpunkt war ein verworfener Siebenmeter durch den unglücklichen Daniel Strubelt und eine Zeitstrafe gegen Yannick Brode. Oberursel drehte die Partie mit drei Toren, und auch eine Auszeit 60 Sekunden vor dem Ende brachte nichts mehr ein. „Schade, dass es wieder nicht ganz gereicht hat, aber die Leistung meiner Jungs war in Ordnung“, erklärte Gehron und sieht seine Mannschaft „weiter auf einem guten Weg“. Für Nied trafen: Brode, Sturm (je 7), Strubel (4/1), Scheele (3), Trubljanin (3/2), F. Kister und Bambach.

TSG Nordwest – HSG VfR/Eintracht Wiesbaden III 26:34 (9:13). – Dass nach 60 Minuten der scheinbare Sieger „TSG Nordwest“ hieß, lag lediglich an der Vergesslichkeit des Tabellenführers. Der Verantwortliche hatte den nagelneuen Satz Trikots in Wiesbaden liegengelassen, woraufhin die Gastgeber mit ihrer Zweitgarnitur aushalfen. Bis zum 5:13 (25.) schien zunächst alles seinen vermuteten Gang zu nehmen, dann jedoch kam das Team von Trainer Volker Seeharsch in seiner besten Phase mit sieben Treffern in Folge zum Anschlusstreffer (12:13/33.). Bis zum 18:19 (43.) blieb Nordwest dran, dann jedoch wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle doch gerecht und gewannen noch deutlich. Für Nordwest trafen: Müller, Toepfer (je 5), Hennemeier, Euler, Kallis, Jäger, Burwitz, Stüdemann (je 2), Döll
(2/1), Becker und Born.

(ewa)

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