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Volleyball: Niederlage noch abgewendet

Die erste Erkenntnis: Die jungen Volleyballer aus dem Internat Frankfurt sind in der Zweiten Bundesliga Süd angekommen. Doch gleichzeitig offenbarte der zweite Saisonsieg, dass auf Trainer Matus Kalny noch viel Arbeit wartet.
Robert Werner (rechts) erzielte 16 Punkte beim Sieg des Volleyball-Internats über Leipzig. Foto: Christian Klein Robert Werner (rechts) erzielte 16 Punkte beim Sieg des Volleyball-Internats über Leipzig.
Frankfurt. 

„Es ist positiv und wichtig, dass wir das Spiel gedreht und gewonnen haben, aber wir haben noch einiges zu verbessern für das nächste Wochenende gegen Mainz“, sagte Coach Matus Kalny nach dem 3:2 (25:19, 25:20, 14:25, 12:25, 15:13)-Erfolg des Volleyball-Internats gegen Volleys Leipzig. Mit den dafür erhaltenen zwei Zählern stellten die Frankfurter den Anschluss an das Tabellenmittelfeld in der Zweiten Liga her. In Mainz-Gonsenheim wird nun am Sonntag wieder etwas Zählbares angepeilt.

Zwei Sätze lang dominierten die Gastgeber gegen den Europacupgewinner von 1964, der tags zuvor in fünf Sätzen in Mainz verloren hatte, nach Belieben. Die Grundlage wurde mit druckvollen Angaben (sieben Asse in den ersten zwei Sätzen) gelegt. Der Block (je drei Punkte in den ersten zwei Sätzen) und die Abwehr funktionierten gut, der Angriff aus der eigenen Annahme sogar blendend (56 Prozent im ersten Satz, 59 Prozent im zweiten). „Da haben wir das Spiel absolut kontrolliert“, lobte Kalny.

Doch das, was danach geschah, kann sich der Trainer selbst nicht erklären. Alles, was gut funktionierte, misslang plötzlich. „Wir hatten einen absoluten Zusammenbruch sowohl in der Annahme als auch im Angriff.“ Es lief nichts mehr zusammen. Die bis dahin so gute Angriffsquote sank auf 31 Prozent in Durchgang drei, danach sogar auf indiskutable 17 Prozent. Das Spiel kippte. Auch dank des Ex-Internatlers Mirko Schneider, der bei den Leipzigern das Zuspiel übernahm. Das Selbstvertrauen bei den Gastgebern wurde mit jedem verlorenen Ball kleiner, die Köpfe gingen nach unten.

Dies setzte sich zunächst auch im Tiebreak fort. Die Seiten wurden bei einem 5:8-Rückstand gewechselt. Doch da geschah wieder das Unerwartete: Auf einmal besannen sich die Spieler um Kapitän Robert Werner auf das zu Beginn der Begegnung gebotene. Die Schmetterschläge landeten wieder im gegnerischen Feld, das Blockspiel klappte besser. Punktbester Spieler war wie schon so oft der 2,05 Meter große Außenangreifer Erik Niederlücke, der 20 Punkte erzielte. Zweistellig punkteten auch noch Robert Werner (16), Louis Kunstmann (15) und Jan Röling (11).

(löf )
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