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Frauenfußball-Verbandsliga: Niederursel erkennt seine Möglichkeiten

In der Frauenfußball-Verbandsliga Süd überraschte Aufsteiger SV Niederursel mit einem 4:3 gegen Kickers Offenbach.
Einen Schritt schneller: Niederursels Alena Gontscharik (rechts) beim Sieg über den OFC. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Einen Schritt schneller: Niederursels Alena Gontscharik (rechts) beim Sieg über den OFC.
Frauenfußball. 

Frankfurt. Die Dritte Mannschaft des 1. FFC Frankfurt gestaltete ihren Saisonstart in der Verbandsliga erfolgreich.

SV Niederursel – Kickers Offenbach 4:3 (2:2). – „Unser Sieg war nicht unverdient. Mit unserer starken Torfrau Michelle Nopp als Rückhalt und unserer starken Offensivabteilung haben wir dagegengehalten“, befand Niederursels Trainer Ivan Susak und ergänzte: „Wir hatten ein halbstündiges Tief, dann aber gemerkt, dass in diesem Spiel etwas möglich ist.“ Maja Störmer traf mit einem Distanzschuss zur Führung der Gastgeberinnen (15.), Charlotte Bartl legte nach (19.). Danach übernahm der OFC das Kommando und drehte die Partie durch Treffer der gerade eingewechselten Katrin Wenski (33.) und von Chantal Staffen auf Zuspiel von Vanessa Jakobs (36.). Nachdem Adelina Zekaj die Gäste erstmals nach vorne gebrachte hatte (56.), wurde in der Folge beim OFC zu wenig über die Außen gespielt und manchmal ein Schritt weniger getan. Das sollte sich rächen, denn Bartl übernahm nach einem Abwehrfehler den Ball, umkurvte die Torfrau Melanie Mustafic und traf zum 3:3 (78.), ehe sie nach Vorarbeit der stark aufspielenden Leonie Koch drei Minuten später auch noch den Siegtreffer markierte. OFC-Trainer Timo Kienle sprach von der „phasenweise besten Saisonleistung meiner Mannschaft“, kritisierte aber auch: „Diese Niederlage ist ärgerlich und unnötig. In einigen Situationen waren wir unkonzentriert und nicht clever genug. Mit den individuellen Fehlern haben wir es uns selbst schwergemacht.“

Opel Rüsselsheim II – 1. FFC Frankfurt III 2:3 (0:1). – „Unsere Mannschaft war zeitweise zu entspannt“, bemängelte die FFC-Betreuerin An Roosens und befand: „Zukünftig müssen wir noch einen Zahn zulegen.“ Immerhin erspielten sich die Gäste, die im Gegensatz zur Konkurrenz zum ersten Mal ins Liga-Geschehen eingriffen, viele Tormöglichkeiten durch Chantal May (13./24.), Franziska Rautenberg (15.) und Munja Heil (35.), ehe Rautenberg nach einem Doppelpass von Nina Warnecke und Heil den Ball im Gehäuse der Rüsselsheimerinnen versenkte (38.). Der FFC blieb auch in der Folge tonangebend, kassierte nach dem Wechsel aber zwei Gegentreffer von Jessica Losert (47./51.). „Danach sind wir dann endlich wieder richtig zur Sache gegangen“, stellte Roosens fest. Sie sah dann noch die Tore von Hasret Yasar (56.) und Warnecke (75.); beide Male leistete Heil die Vorarbeit. Anschließend kam von Rüsselsheim nicht mehr viel Gegenwehr.

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