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Badminton: Noch ein Funken Hoffnung für die TuS Schwanheim

Die Zeichen stehen für den TuS Schwanheim auf Abstieg. Es gibt aber noch eine Hintertür zum Verbleib in der Dritten Liga. Allerdings können die Frankfurter diese nicht selbst öffnen.
Gewannen zum Liga-Abschluss im Heimspiel gegen Neuhofen ihr Doppel: Die Schwanheimer Tim Freymark (vorne) und Daniel Schmidt. Foto: Marcel Lorenz Gewannen zum Liga-Abschluss im Heimspiel gegen Neuhofen ihr Doppel: Die Schwanheimer Tim Freymark (vorne) und Daniel Schmidt.
Frankfurt. 

Das rettende Ufer war nah. Aber die Badmintonspieler der TuS Schwanheim verloren in Saarbrücken beim neuen Regionalliga-Meister BC Bischmisheim III 3:5, weswegen sie den sicheren Klassenerhalt verpassten.

Aber es besteht noch Hoffnung: „Alles hängt von den am 14. und 15. April stattfindenden Bundesliga-Aufstiegsspielen statt“, erklärt Abteilungsleiter Bernd Georg. An diesem Wochenende entscheidet sich, ob der TuS Wiebelskirchen, Achter der Zweiten Bundesliga Süd, in die Regionalliga Mitte absteigen muss oder die Klasse halten kann. Bleibt Wiebelskirchen in Liga zwei, darf Schwanheim auch in der kommenden Saison in der Staffel Mitte spielen. Ansonsten müssen die Frankfurter in die Oberliga Mitte weichen.

Die Chance auf den direkten Klassenerhalt war am letzten Regionalliga-Doppelspieltag gegeben. Der BC Bischmisheim III spielt selten in der gleichen Aufstellung, da sich diese danach richtet, ob die Erste Mannschaft in der Bundesliga und die Zweite Mannschaft in der Zweiten Bundesliga parallel im Einsatz sind und welche Spieler dann den jeweiligen Teams zur Verfügung stehen. „Diesmal war die Aufstellung der Saarbrücker stark, aber es war nicht die stärkste“, meint Bernd Georg. Bei den Saarbrückern fehlte der in der Liga herausragende slowenische Nationalspieler Alen Roj.

In optimaler Form wäre nach Georgs Einschätzung ein Punktgewinn möglich gewesen. „Aber die Mannschaft blieb unter ihren Möglichkeiten, sie wirkte zu nervös. Einige machten zu viele Eigenfehler“, bedauert der Abteilungsleiter. Das betraf alle drei im dritten Satz verlorenen Partien. Das Mixed-Duo Robert Georg/Sophie Kister dominierte das Spiel bis Mitte des zweiten Satzes, verlor aber noch 21:17, 14:21, 16:21. Béla Arndt spielte zwei sehr starke Sätze, baute dann aber ab und unterlag Matthias Petry 21:8, 17:21, 13:21. Und auch Sven Kamburg unterliefen bei seiner 21:14, 14:21, 11:21-Niederlage gegen Felix Kruchten zu viele Fehler. Da reichten die Erfolge von Arndt/Daniel Schmidt, Theresa Isenberg und Isenberg/Kister nicht zu dem so dringend benötigten Punktgewinn.

Ohne Druck, da der rettende drittletzte Platz nicht mehr zu erreichen war, verabschiedeten sich die Frankfurter in der voll besetzten TuS-Sporthalle mit einem überzeugenden 8:0-Sieg über das abgeschlagene Schlusslicht TuS Neu-
hofen von ihren Fans. „Paradoxerweise war es das erste Spiel der Saison, in dem wir mit Ausnahme von Jens Kamburg in Bestbesetzung antreten konnten“, fand Bernd Georg auch eine Erklärung für das schlechte Abschneiden. „Jens Kamburg verletzte sich gleich im ersten Spiel der Saison. Aus Verletzungsgründen mussten wir sehr lange auf Theresa Isenberg, Sophie Kister und meinen Sohn Georg verzichten. Hinzu kam, dass meine Tochter Caroline als Flugbegleiterin nur sporadisch zur Verfügung stand und Tim Freymark aus Studiengründen nur dreimal dabei war. Als starker Doppelspieler hätte er uns sicher sehr geholfen.“

(löf )

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