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Verbandsliga Süd: Noch eine Chance für Türk Gücü

Foto: Thomas Klein (Sportfoto Klein)
Frankfurt. 

Die Fußball-Verbandsliga Süd wird in der kommenden Saison ein anderes Gesicht haben. Neben Rückzieher Rot-Weiss Frankfurt II (die Mannschaft wird gänzlich aus dem Spielbetrieb genommen) steigen auch die SG Bruchköbel, der FC Bensheim und der FC Alsbach ab. Außerdem zieht Viktoria Nidda seine Mannschaft in die Kreisoberliga zurück, so dass aus der Aufstiegsrunde zwei von drei Teams nach oben kommen, da Nidda dies erst nach dem 15. Mai gemeldet hat und somit nach den HFV-Regularien nicht aufs Abstiegskontingent angerechnet werden kann.

Neu in der Liga sind die Gruppenliga-Meister Rot-Weiß Walldorf (Darmstadt) und FC Erlensee (Gruppenliga Frankfurt Ost) sowie der GL-West-Zweite Bornheim/Grün-Weiß durch den Aufstiegsverzicht des FC Kalbach. Eintracht Altwiedermus (GL Ost), wie im Vorjahr die SG Unter-Abtsteinach (GL DA) und aus Frankfurt der FFV Sportfreunde (GL West) sind die Kandidaten, die um zunächst einmal noch zwei freie Plätze spielen.

FV Bad Vilbel – Türk Gücü Friedberg 0:1 (0:1). – Mit Fußball hatte das über weite Strecken „körperlose“ Spiel auf dem Niddasportfeld nur bedingt etwas zu tun, jedenfalls was das eigentliche Niveau dieser Spielklasse und vor allem der beiden Mannschaften angeht. Und das war völlig in Ordnung – gegenseitiger Respekt war deutlich mehr angesagt als falscher Ehrgeiz. Bad Vilbel versiebte schon zu Beginn zahlreiche Torgelegenheiten. Meistertrainer Amir Mustafics grüngefärbte Haare bekamen deswegen aber keinen Graustich, denn das Resultat war nun einmal nebensächlich. Alit Usic brachte die Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel kommenden Vizemeister schließlich in Führung (36.). Die Gastgeber gingen auch danach sehr großzügig mit ihren Möglichkeiten um. Am Ende machte sich unter den gut 300 Besuchen regelrecht Heiterkeit breit, wenn die Gastgeber mal wieder eine Großchance verballerten oder im Friedberger Strafraum einfach nicht zum Abschluss kamen. Und so verabschiedete sich Bad Vilbel mit einer Niederlage in die Hessenliga. Sekt und Bierduschen gab es natürlich trotzdem. Türk Gücü kann die Saison in der anstehenden Aufstiegsrunde noch krönen.

TS Ober-Roden – SV FC Sandzak 1:1 (0:0). – Denis Adrovic bewahrte Sandzak in letzter Minute vor einer Niederlage, Feta Suljic hatte Ober-Roden in Führung gebracht (61.). „Ich bin begeistert, dass die Mannschaft so eine Leistung gebracht hat, trotz der ganzen Störgeräusche rund um den Verein. Das war moralisch top, wie in den ganzen Wochen zuvor auch“, sagte Sandzaks Trainer Edin Softic nach dem achten Spiel seiner Amtszeit. Wegen Ermittlungen gegen Vereinsmitglieder habe er lange nicht gewusst, ob er überhaupt ein Team würde stellen können.

(rst)

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