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Verbandsliga Mitte: Nur Zeilsheims Gegner erwischt einen Sahnetag

Germania Schwanheim wird überlistet und schwächt sich auch noch für das anstehende Derby gegen Kelsterbach.
Zweikampf: Schwanheims Marcel Diaz Aptiev (links) versucht sich gegen den Langenaubacher Tim Christian Reeh durchzusetzen. Foto: Marcel Lorenz Zweikampf: Schwanheims Marcel Diaz Aptiev (links) versucht sich gegen den Langenaubacher Tim Christian Reeh durchzusetzen.
Frankfurt. 

Der SV Zeilsheim patzte in der Fußball-Verbandsliga Mitte gegen den 13. der Tabelle.

SV Zeilsheim – TSV Bicken 0:2 (0:1). – „Der Gegner hatte einen Sahnetag erwischt, während bei uns gar nichts zusammenlief“, meinte Peter Strauch. Zeilsheims Vorsitzender musste in der 35. Minute zusehen, wie die Gäste einen Konter durch Finn Schäfer zum 1:0 vollendeten. Von halblinks zog der Torschütze in die Mitte und traf per Vollspann unter die Latte. Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Die Heimmannschaft von Sascha Amstätter rannte vergeblich an, Bicken konterte geschickt und erfolgreich. Der kurz zuvor eingewechselte Hermon Tega schob in der 57. Minute nach einem Querpass freistehen zum 2:0 ein. Selbst ein Strafstoß brachte fünf Minuten später für Zeilsheim nichts ein. Mirko Dimter wurde gefoult und musste wenig später auch mit einer starken Fußprellung ausgewechselt werden. Nach einer minutenlangen Unterbrechung lief Leonardo Bianco an, traf aber nur den Pfosten und verpasste somit den Anschluss und den Weg zurück ins Spiel. „Das wäre der Wachrüttler gewesen, es war aber einfach ein gebrauchter Tag und hat nicht sollen sein“, schloss Peter Strauch seine Ausführungen.

Germania Schwanheim – SSV Langenaubach 2:5 (0:1). – Zu Beginn der zweiten Hälfte war die Mannschaft von Trainer Tomas Pelayo nahe dran, die Partie zu drehen, kassierte dann aber Nackenschläge fast im Minutentakt. Im ersten Durchgang ging es dagegen deutlich ruhiger zu, in dem lediglich ein Treffer durch einen verwandelten Handelfmeter von Gäste-Torjäger Schneider fiel (20.). Fouad hatte zuvor einen Schuss im Strafraum regelwidrig abgewehrt. Doch nach der Pause hatten die Gastgeber die richtige Antwort parat: Über eine feine Kombination von Uth und Eyüp gelang der Ball zum freistehenden Pfeifer, der per Volleyabnahme zum Ausgleich traf. (53.). Doch im Gegenzug „klingelte“ es auch bei Schwanheims Begher im Kasten. Attia traf zunächst den Innenpfosten, Stephan setzte nach und traf zur erneuten Führung (55.). Dann ging es wieder in die andere Richtung: Nach einem Freistoß von Pfeifer jagte Mbenoun den Ball wieder in die Mitte, wo Diaz zum 2:2 traf (55.). Doch Sonnenbergs Freistoßtreffer in den Winkel brachte die Gäste erneut aus Kurs (60.). Der eingewechselte Daniel Wadolowski bediente wenig später mit seiner Flanke wiederum Schneider, dessen Schuss Begher durchrutschen ließ (68.). Und fünf Minuten vor Schluss bejubelte der Stürmer seinen dritten Treffer, als er nach einem langen Abschlag seines Keepers Fünfsinn den zu weit vor dem Tor stehenden Begher mit einem Kopfball überlistete (85.). Fouad setzte der schwachen zweiten Halbzeit dann noch die Krone auf, riss May als letzter Mann um und sah „Rot“. Somit wird er seiner Mannschaft im kommenden Derby gegen Kelsterbach fehlen.

FV Breidenbach – Viktoria Kelsterbach 1:0 (1:0). – „Viele Fehlpässe, die Zweikämpfe nicht angenommen und in der Defensive unaufmerksam“ – Kelsterbachs Co-Trainer Dominic Machado hatte eine lange Mängelliste erstellt. Auch die Gastgeber waren auf dem Breidenbacher Kunstrasenplatz nicht viel besser, konterten aber einmal geschickt und gingen als Sieger vom Feld. Mit der gleichen Mannschaft, die gegen Braunfels noch gewonnen hatte, begannen die Kelsterbacher zerfahren. Der Tiefpunkt war in der 27. Minute erreicht. Nach einem Kelsterbacher Einwurf fing Breidenbach den Ball ab, flankte in die Mitte, wo Yanik Berberich stand und frei vor Nemanja Saula einschieben konnte. In der 35. Minute hätte die Viktoria antworten können. Kapitän Leo Hasenstab traf per Strafstoß aber nur den Pfosten. „Danach waren Großchancen absolut Mangelware“, gab Machado zu.

(awo,sst)

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