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Frauenhandball: Nur eine Halbzeit mitgehalten

Im Spitzenduell zeigte der Klasenprimus aus Wiesbaden einmal mehr deutlich auf, wer in der Liga den Ton angibt.
Nicole Fäth setzt an zum Wurf. Sechs Mal traf sie für Goldstein/Schwanheim, die Niederlage konnten ihre Treffer aber auch nicht abwenden. Foto: Marcel Lorenz Nicole Fäth setzt an zum Wurf. Sechs Mal traf sie für Goldstein/Schwanheim, die Niederlage konnten ihre Treffer aber auch nicht abwenden.
Frankfurt. 

In der Handball-Landesliga-Mitte der Frauen bleibt die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden das Maß aller Dinge. Das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten HSG Goldstein/Schwanheim entschied das Team aus der Landeshauptstadt vor gut 200 Zuschauern in der Halle der Goldsteiner Carl-von-Weinberg-Schule das Topspiel mit 32:24 deutlich für sich. Die Wiesbadenerinnen bleiben damit auch im zehnten Saisonspiel ohne Punktverlust.

„Wir konnten den Favoriten leider nur eine Halbzeit richtig ärgern“, so Goldstein/Schwanheims Trainer Jens Wagner. Hochmotiviert waren seine Spielerinnen in die Partie gestartet. Mit ihrer sehr offensiven und riskanten Abwehr überraschten sie ihre Gäste mit einer 6:0-Führung nach sieben Minuten. Doch Wiesbaden fand immer besser ins Spiel, kämpfte sich heran und führte zur Halbzeit knapp mit 16:15.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt hatte dann der ungeschlagene Tabellenführer, der sich direkt auf 20:16 absetzte (39.). „Wir hatten im Angriff mit Nicole Fäth bis zur 45. Minute nur einen Aktivposten“, berichtete Wagner. Auf der Gegenseite überzeugten erwartungsgemäß Torjägerin Annika Hermenau und Magda Werer. „Das ist schon Wahnsinn, was die beiden spielen“, zollte der Goldsteiner Coach den gegnerischen Angreiferinnen seinen Respekt.

Während sein Team in der Schlussphase im Abschluss hektisch agierte, gab sich Wiesbaden souverän und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. „Wir haben bis zum Ende gekämpft und in den letzten Minuten die Abwehr noch mal aufgemacht, so dass der Sieg am Ende für Wiesbaden etwas zu hoch ausgefallen ist“, bilanzierte Wagner.

Für Goldstein/Schwanheim trafen: Portakal (8/3), Fäth (6), Döppner (3), Pfeiffer, Schmidt (je 2), Wittchen, Bulic und J. Sitzius.

(vk)

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