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Volleyball: Nur im ersten Satz überzeugend

Die Spieler des Frankfurter Internats zogen auch in der dritten Begegnung in der Drittklassigkeit den Kürzeren.
Blockarbeit: Vergeblich strecken sich die Frankfurter Jason Lieb (links) und Melf Urban beim Schmetterball des Blankenlochers Markus Wintergerst. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Blockarbeit: Vergeblich strecken sich die Frankfurter Jason Lieb (links) und Melf Urban beim Schmetterball des Blankenlochers Markus Wintergerst.
Frankfurt. 

Während seine Spieler aus dem Volleyball-Internat Frankfurt ihr drittes Match in der Dritten Liga Süd bestritten, wartete Trainer Matus Kalny in Konstanz vergeblich auf eine Erfolgsmeldung. Als er am Bodensee bei einer Art Tryout die Spieler der Jahrgänge 2003/04 beobachtete, die im kommenden Jahr in das vom Deutschen Volleyball-Verband als Bundesstützpunkt betriebene Internat kommen möchten, erreichte ihn die Nachricht von der 1:3 (25:20, 20:25, 21:25, 14:25)-Heimniederlage gegen die TSG Blankenloch.

„Ich kann die Spielstärke in der mir unbekannten Klasse kaum einschätzen, wir haben ja die ganzen Jahre meiner Tätigkeit in Frankfurt in der Zweiten Bundesliga gespielt. Doch gegen einen Neuling habe ich schon auf einen Sieg gehofft“, sagte der Slowake.

„Einige haben noch nicht begriffen, dass sie spielerisch der Konkurrenz nicht überlegen sind“, betont Kalny. Die aktuellen Jahrgänge seien noch nicht so stark wie ihre Vorgänger. „Um erfolgreich zu sein, müssen alle 100 Prozent geben. Ob es an meiner Abwesenheit lag, kann ich nicht sagen: Doch wie ich hörte, ließ die Einsatzbereitschaft zu wünschen übrig.“

Diesmal mussten die Frankfurter noch dazu auf einen ihrer Stärksten verzichten. Jugend-Nationalspieler Ben Stoverink musste wegen Rückenbeschwerden passen, im Außenangriff spielten Pascal Eichler und Ben Bierwisch. Im ersten Satz spielte die Mannschaft stark, setzte den Gegner mit sehr riskanten Aufschlägen mächtig unter Druck. Doch danach klappte, wie schon in den Spielen zuvor, wieder einmal die Annahme nicht. Dadurch war auch das Zuspiel schwächer und der Angriff nicht so durchschlagkräftig, um sich nach einem mittelmäßigen Zuspiel zu behaupten.

Auch der Block fand gegen die gegnerischen Schnellangriffe keine Mittel. Selbst die durch gute Aufschläge herausgespielte 4:0- und 8:4-Führung im dritten Satz reichte nicht zum siegreichen Ende. Im vierten Durchgang ließen die jungen Frankfurter zwei gegnerische Aufschlagsserien (zum 0:4 und von 4:8 auf 4:15) zu, die vorgenommene Auswechslung der beiden Annahmespieler brachte bei den Gastgebern keine Besserung.

Intensiv arbeiten

Trainer Matus Kalny beklagt, dass es die Mannschaft im Moment nicht schafft, drei Sätze lang konzentriert zu bleiben. „Daran müssen wir intensiv arbeiten. Wir haben jetzt bis zum nächsten Spiel am 20. Oktober in Stuttgart Zeit, an der Annahmeschwäche sowie den anderen Problemen zu arbeiten.“

(löf)

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