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Fußball-Gruppenliga: Oberrad auf der Suche nach dem Glück - In Bornheim werden Basistugenden bemüht

Nachdem Tabellenführer Kalbach und der bisherige Zweite aus Oberrad am Donnerstag gepatzt haben, ist der Kampf um die Meisterschaft wieder offener geworden.
Packender Zweikampf zwischen Sportfreunde-Akteur Okan Ilkiz (links) und dem Oberräder Eugene Yaw Oduro. Entsprechend zupackend mit Blick auf einen Erfolg werden sie auch morgen mit ihren Teams gegen Oberstedten beziehungsweise bei den Bosniern zu Werke gehen müssen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Packender Zweikampf zwischen Sportfreunde-Akteur Okan Ilkiz (links) und dem Oberräder Eugene Yaw Oduro. Entsprechend zupackend mit Blick auf einen Erfolg werden sie auch morgen mit ihren Teams gegen Oberstedten beziehungsweise bei den Bosniern zu Werke gehen müssen.
Frankfurt. 

Die Spvgg. Oberrad bezog in ihrem Nachholspiel beim TuS Merzhausen eine 1:2-Niederlage, es war schon die vierte in Folge. Damit ging auch Platz zwei in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West an den SC Dortelweil verloren. Um oben dran zu bleiben muss am Sonntag (alle Spiele ab 15 Uhr) auf der Ackermannwiese beim SV BKC Bosnien gepunktet werden. „Ich habe mit dem Trainerteam überlegt, was jetzt zu tun ist“, erzählt der Sportliche Leiter Mario Di Falco, „aber momentan sind wir ziemlich ratlos. Egal, wen wir aufstellen, wir erzielen momentan keine Tore mehr. Manchmal fehlt es auch einfach am nötigen Glück.“

Admir Malohodzic, der Sportliche Leiter des SV BKC Bosnien , sah beim 4:6 in Hausen „Unvermögen und Unglück“. Dennoch hält er sein Team auf dem heimischen Hartplatz morgen nicht für chancenlos: „Vielleicht werden dem Gegner die Beine ein wenig schwer. Wir werden auf jeden Fall wie beim 2:0 im Hinspiel unser Bestes geben.“ Allerdings fallen die Abwehrspieler Benjamin Arnautovic (Muskelfaserriss) und Ermin Mehmedinovic (Fußverletzung) aus.

Volle Leistung abrufen

Auch beim FFV Sportfreunde lief es zuletzt nicht ganz nach Wunsch. Um Platz zwei weiterhin anpeilen zu können, fordert Trainer Mehmet Somun vor dem Spiel gegen den FC Oberstedten: „Ein Heimsieg muss her.“ Dabei sind er und die Mannschaft aber nach der Niederlage im Hinspiel gewarnt. „Das ist eine homogene Truppe, gegen die schwer werden wird“, formuliert Somun, der sich aber auch sicher ist: „Wenn wir unsere volle Leistung abrufen, bin ich optimistisch.“ Nicht dabei sind Kapitän Francesco Puglisi (privat verhindert) und Ricardo Vallejo (Urlaub).

Auch die SG Bornheim/Grün-Weiß macht sich noch Hoffnungen im Aufstiegsrennen. „Dafür müssen wir jetzt gegen Neu-Anspach aber unsere Hausaufgaben machen“, fordert der Trainer Maik Rudolf, „so wie zuletzt beim 1:2 gegen Nieder-Erlenbach wollen wir nicht mehr spielen. Wir müssen zurück zu unseren Basistugenden und im Kollektiv Fußball spielen.“ Aljoscha Richter (studienbedingt), Moritz Schneider (Urlaub) und der angeschlagene Markus Renner fallen im morgigen Heimspiel aus, zurück sind Marius Troll und Janis Cordes.

Neues Selbstvertrauen

Der FV Hausen möchte nach dem 6:4 gegen die Bosnier mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen morgen in einem weiteren Heimspiel gegen die zuletzt in Bornheim erfolgreiche TSG Nieder-Erlenbach unbedingt nachlegen. „Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr wird es jetzt hoffentlich einfacher“, hofft Trainer Martin Reyschmidt, der aber nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Neben Albert Vahle (Knieverletzung) fallen auch Tobias Neugebauer (Leistenprobleme), Norman Seyd (Knöchelverletzung) und Dmitry Prikolotin (beruflich bedingt) aus.

Die TSG Nieder-Erlenbach ist schon fünf Partien in Folge unbesiegt und hat den Sprung ins Tabellenmittelfeld geschafft. „Das wird ein ganz schweres Spiel“, meint dessen ungeachtet Spielertrainer Vito Raimondi, „aber wir sind in einer guten Verfassung und wollen auch in Hausen etwas mitnehmen.“ Bis auf Dejan Alempic (Urlaub) hat Raimondi alle Mann an Bord.

Nach der etwas unglücklichen 1:4-Heimniederlage im Nachholspiel gegen den SC Dortelweil am Donnerstag hat das Schlusslicht Spvgg. Griesheim bei mindestens elf Punkten Abstand zum rettenden Ufer keine realistische Chance mehr auf den Klassenerhalt. Das weiß natürlich auch Interimstrainer Christian Kossack: „Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel und wollen am Sonntag zu Hause gegen Merzhausen gewinnen.“

(ehr)

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