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Kampf um den Klassenverbleib: Plötzlich ziemlich tief im Abstiegsstrudel

Sie wollten angreifen und in die Endrunde einziehen. Nach dem letzten Platz in Düsseldorf wartet auf den Bundesligisten Frankfurter GC beim Rundenfinale in Berlin aber nur noch der Kampf um den Klassenverbleib.
Frankfurts Trainer Jan Förster (links) gibt Anweisungen. Beim letzten Spieltag in Berlin ist auch er gefordert. Foto: STEBL Frankfurts Trainer Jan Förster (links) gibt Anweisungen. Beim letzten Spieltag in Berlin ist auch er gefordert.
Frankfurt.  Wie gut man den Meisterschaftskurs in Hubbelrath absolvieren kann, demonstrierten die Gastgeber aus Düsseldorf. Mit einem starken Ergebnis von vier unter Par bei einem Platzstandard von 72 und einem Vorsprung von 22 Schlägen gegenüber dem Hamburger GC erreichte der Titelverteidiger vorzeitig das Final Four in Köln. Um den zweiten Finalplatz in der Nordgruppe kämpfen nur noch die Hamburger sowie die Golfer aus Berlin-Wannsee, die auf dem eigenen Platz mindestens zwei Ränge vor den Hanseaten landen müssen, um noch vorbeizuziehen.

Für die punktgleichen Teams aus Frankfurt und Bremen geht es am 6. August um den Klassenerhalt. Eine ähnliche Situation wie vor einem Jahr, als die Hessen am Schlusstag den Kontrahenten aus Köln zum Abstieg verurteilten. Und wieder spricht vieles für die Frankfurter. Aufsteiger Bremen lieferte mit Ausnahme beim Heimsieg zu Saisonbeginn nur schwache Resultate ab. Zudem kennen die Niederräder den Berliner Kurs, haben am Wannsee schon oft gespielt. Tim Mayer gewann dort 2016 sogar die Berlin Open.

Auch personell ist das Frankfurter Team eigentlich stärker besetzt als das des Bremer Clubs zur Vahr. Doch das hat in der Praxis nicht unbedingt etwas zu sagen – wie nun in Düsseldorf zu sehen war. „Ich will diesen Spieltag nicht schönreden“, betont Trainer Jan Förster, „die Einzel waren eine Katastrophe. In die Vierer sind wir gut gestartet, haben es dann aber auch nicht gut zu Ende gespielt.“

Eine Erklärung zu finden ist nicht einfach. Der Düsseldorfer Platz belohnt gute Schläge, verzeiht aber keine Fehler. Am Spieltag war es extrem böig und nass. Die Grüns waren am Probetag viel schneller als Tags darauf. Die einen kamen damit zurecht, andere nicht . . .

Sowohl in den Einzeln wie in den Vierern ging es bei genau der Hälfte der Spieler daneben. Die Gründe waren sehr unterschiedlich. Mayer kam mit dem Schwung beim Abschlag technisch nicht hin. Nach neun Bahnen lag er bereits neun Schläge über Par. Für seine Moral spricht, dass er die zweite Hälft Par spielen konnte. Mit 81 Schlägen (+9) lieferte er dennoch das Streichresultat. Bei Maximilian Hirsch (79) stimmte die Technik, seine langen Schläge waren sehr gut. Dafür funktionierte es nicht auf den Grüns. Nachdem er den vierten Putt verschossen hatte, verlor er das Selbstbewusstsein. Sebastian von den Hoff (80) fehlte wegen seinen Uni-Prüfungen seit dem letzten Bundesligaspieltag schlichtweg das Training. Es gab aber auch Positives: Zum Beispiel das beherzte Spiel des 17-jährigen Lukas Buller, der ebenso eine Par-Runde (72) hinlegte wie der Vierer Ben Bradley/Maximilian Hirsch.

(löf )
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