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Kreisoberliga Frankfurt: Posavina nutzt die Griesheimer Fehler

Souverän meisterte der Spitzenreiter der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt seine Aufgabe: Die Sportfreunde bezwangen den FC Tempo mit 7:0.
Posavinas Dragan Budimir will an der Seitenlinie durchstarten, der Griesheimer Oussena Ayad versucht es zu verhindern. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Posavinas Dragan Budimir will an der Seitenlinie durchstarten, der Griesheimer Oussena Ayad versucht es zu verhindern.
Frankfurt. 

Im Verfolgerduell setzte sich Concordia Eschersheim gegen den FV Hausen durch.

TSG 51 – 1. FC Rödelheim 2:3 (0:2). – Eine „schlechte erste Halbzeit“seines Teams hatte TSG-Trainer Tibor Leitz gesehen: „Die Einstellung hat nicht gestimmt.“ Fehler in der Hintermannschaft der Gastgeber nutzten die Rödelheimer aus: Niklas Vogt (24.) und Benedikt Herbert (29.) trafen. Im zweiten Abschnitt begann die TSG energischer und konnte durch Patrick Dorrmann verkürzen (54.). Doch einen weiteren Schnitzer in der Abwehr nutzte Jakob Nobbe zum 3:1 (82.). Das 2:3 von Kapitän Dorrmann kam zu spät (90.). Leitz war verärgert: „Für Abstiegskampf war das zu wenig. Unser 18-Jähriger Kai Hohmann war unser bester Mann, da sollten sich seine Mitspieler doch mal hinterfragen.“

TuS Makkabi – BSC Schwarz-Weiß 19 5:1 (2:1). – Die Anfangsphase verschliefen die Gäste. Branislav Glamocanin dagegen war hellwach und netzte ein (6./9.). Als Kapitän Marlon Huberman den Ball vertändelte, konnte Jan Hütter profitieren und zum 1:2 einschieben (30.). „Wir haben den Gegner wieder zum Leben erweckt“, kritisierte Makkabi-Trainer Jorge Huberman. Aber Ibrahim Abbouz (48.), ein Eigentor des BSC (70.) und Robel Tsegai (85.) schraubten das Ergebnis auf 5:1. Coach Huberman hob Mittelfeldakteur Simon Lindlar heraus: „Er hat die Mannschaft kämpferisch und spielerisch super geführt.“

SV Griesheim Tarik – FC Posavina 2:3 (2:1). – Obwohl die Gastgeber nach den Treffern von Can Keser (20.) und Mostafa El Aadmi (26.) schon mit 2:0 führten, standen sie am Ende mit leeren Händen da. Die kampfstarken Gäste nutzten „katastrophale Fehler in der Abwehr“, so Griesheims Sportlicher Leiter Hamza Azaoum, und drehten die Partie. Marko Sudic (39.), Marko Lusic (53.) und Franjo Orsolic (55.) erzielten die Tore. Azaoum war fassungslos: „Das habe ich noch nie erlebt. Wir haben das Spiel klar dominiert und trotzdem verloren. Aber unsere Stürmer haben das leere Tor nicht getroffen.“

Spvgg. Fechenheim – VfR Bockenheim 5:2 (1:1). – Trotz des klaren Ergebnisses stand die Partie zeitweilig auf der Kippe. Denn beim Stand von 1:1 – Moritz Ramge hatte für den VfR vorgelegt (20.), Tamim Jusofie ausgeglichen (33.) – gab es einen Foulelfmeter für Bockenheim. Da Fechenheims Torhüter Maximilian Schmidt noch meckerte, sah er „Gelb-Rot“. Ersatzmann Alessio Sciortino parierte aber den von Nils Ortmann geschossenen Strafstoß (40.). Nach der Halbzeitpause setzte sich die stärkere Physis der Gastgeber durch. Ouassim Ouass (50./75.), Kamil Yikilmaz (78.) und Hossein Farman (90.) trafen für Fechenheim, Marco Müller erzielte das zwischenzeitliche 2:3 (76.). Außerdem sahen bei den Gästen Moritz Ramge (75.) und Robin Felling (80.) die Gelb-Rote Karte. „Das zeugt nicht von Cleverness“, meinte VfR-Trainer Taner Yalcin und fand: „Wir haben uns ein bisschen selbst geschlagen.“

SC Weiss-Blau – SG Westend 1:4 (0:3). – Für die ersatzgeschwächten Niederräder war der Aufsteiger eine Nummer zu groß. „Wir waren in der ersten Halbzeit in allen Belangen unterlegen“, stellte SC-Coach Rene Möbus fest. Mirsen Mehmedovic (11., Foulelfmeter), Belmin Dzanovic (17.), Sead Zemanic (22.) und Sadat Izberovic (55.) schossen einen beruhigenden Vorsprung heraus. Oskar Kosok traf zum 1:4 (75.). „Wir haben nicht aufgegeben oder sind auseinandergefallen“, war Möbus zufrieden. Westend-Boss Esad Golos lobte: „Aus einer starken Mannschaft ragte Belmin Dzanovic noch heraus.“

Viktoria Preußen – SV Heddernheim 3:1 (2:1). – Nur mit neun Mann beendeten die Gastgeber die Partie: Maique Coelho bekam wegen Beleidigung die Rote Karte (60.), Anass Barkok sah nach Fouls zwei Mal „Gelb“ (79.). Doch die Gäste wussten ihren Vorteil nicht zu nutzen. Sie agierten einfallslos und nicht konsequent. Im ersten Abschnitt waren die Heddernheimer noch spielbestimmend, lagen aber nach den Toren von Oskar Copik (4.) und Darius Johnson (12.) sowie dem Gegentreffer von Giuliano Amante (34.) mit 1:2 hinten. Der Kopfball zum 3:1 von Alexis Mintzas war wohl haltbar (51.), doch Keeper Marcin Czukiewicz hatte sich verspekuliert.

FFV Sportfreunde – FC Tempo 7:0 (4:0). – Der Spitzenreiter war von Beginn an spielbestimmend. Gegen die tiefstehenden Gäste konnten sich die Sportfreunde-Angreifer immer wieder durchsetzen. Zafer Sancak (14.), Rober Kohns (16.), Okan Ilkiz (34./73./87.), Gökhan Tas (43.) und Mohammed Azaoum (88.) trugen sich in die Torschützenliste ein. „Speuzer“-Coach Mehmet Somun war zufrieden: „Das waren wichtige drei Punkte, wir wollen den Sieg aber nicht überbewerten. Wir haben eine gute Ausgangsposition.“

(omü)
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