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Rot-Weiss Frankfurt: Präzise Arbeit der „Roten“

Wie eine Maschine spult Rot-Weiss Frankfurt sein Programm in der Fußball-Verbandsliga Süd ab. Beim FC Bensheim gab es das dritte 2:0 binnen vier Wochen. Zwischendurch erlaubte sich der Tabellenführer eine kleine Abweichung und siegte mit 3:1 in Bruchköbel.
Kalbachs Torjäger Christopher Stein (vorne) ging leer aus, und auch Friedbergs Sebhat Kahsay war kein Treffer vergönnt. Und so stand in Kalbach am Ende eine „Nullnummer“.	Foto: Klein Kalbachs Torjäger Christopher Stein (vorne) ging leer aus, und auch Friedbergs Sebhat Kahsay war kein Treffer vergönnt. Und so stand in Kalbach am Ende eine „Nullnummer“. Foto: Klein
Frankfurt. 

Die Verfolger können mit der Präzisionsarbeit der „Roten“ derzeit nicht mithalten, wobei Hessen Dreieich spielfrei war und deshalb nun sechs Punkte zurückliegt. Türk Gücü Friedberg reichte das 0:0 in Kalbach (siehe Extra) zum Sprung auf Platz zwei, weil der FV Bad Vilbel bereits am Freitag mit 1:2 in Ginsheim verloren hatte (wir berichteten). Ganz gut dabei ist das Team von Kickers Offenbach II, das weiter ungeschlagen ist und mit dem 3:1 gegen Lindheim den zweiten Saisonsieg feierte. Und auch die Spvgg. Neu-Isenburg ist noch ohne Niederlage und nach dem 2:0 gegen Eintracht Wald-Michelbach absolut im Soll.

FC Bensheim – Rot-Weiss Frankfurt 0:2 (0:0). – In den ersten zehn Minuten machte der Favorit mächtig Druck, dann fingen sich die Gastgeber und kamen auch zu einigen brauchbaren Chancen. Und dann schlugen die Frankfurter doch eiskalt zu: Anil Mus traf nach einem Freistoß zum 1:0 (50.). Sieben Minuten später patzte die Bensheimer Abwehr beim Versuch, Patrick Barnes ins Abseits zu stellen, was der schnelle Torjäger der „Roten“ zum 2:0 nutzte. Danach schaltete der Tabellenführer wieder einen Gang zurück. „Wenn sie etwas profimäßig können, dann auf Zeit spielen“, meinte Karl-Heinz Schäfer aus dem Bensheimer Spielausschuss, der den Gästen aber auch „eine hohe Qualität im Spiel nach vorne“ bescheinigte. „Die lassen den Ball schon gut laufen, haben hinten aber durchaus Schwächen, die wir diesmal allerdings leider nicht nutzen konnten“, schilderte er seine Eindrücke.

Spvgg. Neu-Isenburg – Eintracht Wald-Michelbach 2:0 (1:0). – Natürlich war Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann froh über die drei Punkte, aber auch fassungslos, was die vergebenen Tormöglichkeiten seines Teams anging: „Wir hätten 8:1 gewinnen müssen. Das war teilweise wirklich kläglich, wie wir die Dinger verballert haben.“ In der 24. Minute wühlte sich Johannes Günther aber einmal durch, gewann gleich mehrere Zweikämpfe und schoss schließlich aus 16 Metern unhaltbar unter die Latte. Wald-Michelbach war in dieser Phase völlig von der Rolle. Mittendrin: Torhüter Imre Knyaz. Der spielte Verteidiger Kevin Puls einen unmöglichen Ball hin, der die Kugel kurz vor dem Strafraum an Khalid El Hirech verlor und diesen anschließend nur noch durch Festhalten am Abschluss hindern konnte. Der Schiedsrichter erkannte auf Notbremse und zeigte die Rote Karte (30.). In Überzahl bekam Neu-Isenburg noch mehr Chancen, versiebte aber eine nach der anderen, wobei der Ball auch je zweimal an Pfosten und Latte landete. Einmal wären die Gäste dann sogar fast zum Ausgleich gekommen, ehe El Hirech endlich den Sack zumachte (80.). Die sehenswerte Vorarbeit leistete Yannick Seith, El Hirech musste den Ball nur noch aus einem halben Meter Entfernung über die Linie drücken. „Anders hätte er diesmal auch nicht getroffen, dabei hätte er heute Torschützenkönig werden können“, sagte Hoffmann, der seinen Humor also bald nach dem Schlusspfiff wiedergefunden hatte.

Kickers Offenbach II – SSV Lindheim 3:1 (1:0). – Lindheim war in der Rückrunde der Vorsaison noch die drittstärkste Mannschaft, bekommt aktuell aber kaum einen Fuß auf den Boden. Der viel zu kleine Kader leidet zusätzlich unter dem Abgang von Torjäger Daniele Fiorentino zum Ligarivalen Dreieich vor zwei Wochen. Der OFC war von Anfang an am Drücker und nutzte durch Jan Hendrik Marx eine von zahlreichen Chancen zum 1:0 (34.). Dann schloss Steven von der Burg den schönsten Angriff der Gastgeber mit dem 2:0 ab (52.) und setzte fünf Minuten später noch einen Treffer drauf. Mittlerweile schien Lindheim auf ein Debakel zuzusteuern, so überlegen waren die Kickers. Doch dann traf Dario Strinavic praktisch aus dem Nichts zum 1:3 (68.) und fortan waren die Gäste gleichwertig. Ihre sich durchaus noch bietenden Möglichkeiten konnten sie aber nicht mehr verwerten. (rst)

Extra: Kalbach trifft auch vom Elfmeterpunkt nicht ...

FC Kalbach – Türk Gücü Friedberg 0:0. – Der erste Kalbacher Heimsieg war durchaus möglich. Allerdings mussten die Frankfurter zunächst einige brenzlige Situationen

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