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Rugby-Derby: RK Heusenstamm gewinnt das Derby gegen den SC 80 Frankfurt mit 29:28

Von Die „Füchse“ im Glücksrausch: Der RKH gewann das Derby knapp und verbesserte sich vom Relegationsplatz sieben auf den fünften Rang. Frankfurt kann nur einen Defensiv-Bonuspunkt mitnehmen vom Sportzentrum Martinsee.
Hiergeblieben: „80er“ Senzo Ngubane versucht ungeachtet des „Trikottests“ durchzubrechen, der Heusenstammer Joshua Sayson versucht ihn aufzuhalten. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Hiergeblieben: „80er“ Senzo Ngubane versucht ungeachtet des „Trikottests“ durchzubrechen, der Heusenstammer Joshua Sayson versucht ihn aufzuhalten.
Heusenstamm. 

Es war die letzte Aktion des Spiels. Und mit einem Kick hätte Wynston Cameron-Dow, der extrovertierte Spielmacher des Rugby-Bundesligisten SC 80 Frankfurt, sein Team gestern Abend zum zweiten Derbyerfolg in dieser Saison schießen können. Doch aus zentraler Position zeigte der Südafrikaner Nerven, der Ball rauschte knapp an der Malstange vorbei, so blieb es beim 29:28 (19:17) für den RK Heusenstamm – in einem der dramatischten Duelle beider Teams überhaupt.

„Herz und Leidenschaft“, sagte RKH-Stürmer Benjamin Krimer, hätten den Ausschlag gegeben. Aber das Ergebnis hätte auch genauso anders ausgehen können, schränkte der ehemalige Frankfurter Spieler ein. Im ersten Vergleich hatten sich die „80er“ noch mit 21:12 behauptet – in einer nicht annäherungsweise so intensiven Begegnung.

Insgesamt hatten die Heusenstammer mehr vom Spiel. Und sie dominierten vor allem in den offenen Gedränge. Es kommt nicht gerade häufig vor, dass in einem so engen Match alle drei Stürmer aus der ersten Reihe einen Versuch legen. „Wir waren die stärkere Mannschaft, aber wir haben die Frankfurter durch Fehler wieder ins Spiel gebracht“, sagte RKH-Co-Trainer Markus Walger.

So gelang es den Schwarz-Roten aus Frankfurt Mitte der zweiten Halbzeit sogar dank Cameron-Dow mit 20:19 in Führung zu gehen und diese dezent auf 23:19 auszubauen. Doch die Gastgeber antworteten vor 350 Zuschauern im Sportzentrum Martinsee mit Versuchen von Benjamin Polheim und Markus Otterbein zum 29:23, ehe in der Schlussminute es Lukas Deichmann noch mal so richtig spannend machte, als sich sein Team Meter für Meter Richtung Gäste-Malfeld vorgearbeitet hatte.

In der ersten Halbzeit hatten die gastgebenden Rot-Grünen schon weitgehend dominiert, das Pausenresultat von 19:17 drückte dies allerdings unzureichend aus. Heusenstamm führte mit 7:0 und 19:7, doch Frankfurt glich zum 7:7 aus und verkürzte eben zum 19:17.

RK Heusenstamm: Polheim (5 Punkte, 78. Horta), Gennaro (5, 70. Heberer), Otterbein (5, 73. Max Weber) – Joswig (43. Cavus), Krimer – Pfeifer, Seiffert (43. Garanovic), Nicholas Rainger – Sayson (5, 60. Laurent Hartmann) – Zinzan Hees (4) – Moreno (60. Louis Biniak), Bettner, Utikal, Fernandez – Patrick Weber (5). – SC 80 Frankfurt: Tokyay, Robertson, Florio (60. Dins) – Rayan, Haase – Grimm, Ngubane, Du Plessis – Schröter (65. Lieb) – Cameron-Dow (13) – Hoffmann, Deichmann (10), Moritz (52. Lange), Mazare (5) – Sztyndera.

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