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Leichtathletik: Rekord beim Feldberglauf

Von So schnell wie Florian Neuschwander ist in 29 Rennen noch niemand auf dem Feldberg gewesen. Bei den Frauen gewinnt eine Läuferin des Nationalkaders.
Erinnerungsfoto mit dem Rekord-Mann: Sarah Kistner, Zweite in der Frauenwertung, und Sieger Florian Neuschwander. Erinnerungsfoto mit dem Rekord-Mann: Sarah Kistner, Zweite in der Frauenwertung, und Sieger Florian Neuschwander.
Oberursel. 

Verdammt schnell ging es bei der 29. Auflage des Feldberglaufs zur Sache. Als beim Aufwärmen am Start vor der FIS-Grundschule Florian Neuschwander gesichtet wurde, war schon fast klar, dass der Mann von Spiridon Frankfurt als Erster aufs Gipfelplateau stürmen würde. Der gebürtige Saarländer, ein Spezialist auf den Ultra-Distanzen und bei Trail-Läufen, stürmte mit seinen lediglich knapp 60 Kilo Gewicht bei einer Körpergröße von 1,67 Metern leichtfüßig den Berg hinauf. Mit beeindruckenden 38:55 Minuten für die 9,7 Kilometer und 585 Höhenmeter – von der Hohemark bis auf den Feldberg – „pulverisierte“ der Läufer der Altersklasse M35 den Streckenrekord von Aaron Bienenfeld (SSC Hanau Rodenbach/40:31) um gleich 1:36 Minuten. Mit gehörigem Abstand folgte als Gesamtzweiter ein A-Jugendlicher. Julius Hild vom SSC Hanau-Rodenbach konnte nach 41:38 Minuten wieder durchschnaufen. Das Podium der Top 3 komplettierte in 42:38 Minuten M-30-Sieger Tim Dally (Scott Sport Schneider Trail Team).

Lisa Oed hat die Nase vorn

Auch bei den Frauen zeichnete sich die Siegerin früh ab. Lisa Oed (Hanau-Rodenbach), mehrfache Gewinnerin von Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und Nationalmannschafts-Athletin, wurde in 44:26 Minuten ihrer Favoritenrolle gerecht. Nur drei Männer waren schneller als die A-Jugendliche. Sie blieb nur acht Sekunden über dem Streckenrekord von Kerstin Bertsch (Hanau-Rodenbach).

Unter normalen Umständen hätte beim Gipfelsturm zweifelsfrei Sarah Kistner mithalten können. Doch die Berglauf-Spezialistin vom MTV Kronberg absolvierte nach mehrmonatiger Verletzungspause ihren ersten Wettkampf. Der kann nach 47:16 Minuten mit Platz zehn in der Gesamtwertung beziehungsweise dem Sieg in der Altersklasse W 20 als rundum gelungen bezeichnet werden. Die Spitzengruppe der Frauen ergänzte Petra Wassiluk (Team Main-Lauf-Cup). Die zweimalige Olympia-Teilnehmerin, mittlerweile mit der Organisation des Frankfurt-Marathons beschäftigt, hatte nach 48:56 Minuten in der W45 ganz klar die Nase vorne.

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