E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 24°C

Kegeln: Riederwalds Keglerinnen schweben weiter in großer Abstiegsgefahr

Laura Wenzel war mit 426 Holz noch die beste Riederwälderin bei der Heimniederlage gegen Kaiserslautern. Foto: Christian Klein Laura Wenzel war mit 426 Holz noch die beste Riederwälderin bei der Heimniederlage gegen Kaiserslautern.
Frankfurt. 

Vieles deutet darauf hin, dass im kommenden Frühjahr die 28-jährige Bundesliga-Ära der Riederwälder Keglerinnen zu Ende gehen wird. 1990 stiegen die Frankfurterinnen erstmals in die Bundesliga auf. 1996 wurde der Falkeneck KV Riederwald Deutscher Vizemeister, spielte daraufhin im slowenischen Maribor im Europapokal und belegte dort ebenfalls Platz zwei. Als Bundesliga-Zweiter qualifizierte sich das Team 1999 noch einmal für den Europapokal. In Salzburg reichte es zu Platz sechs.

2015/16 stiegen die Riederwälderinnen in die Zweite Bundesliga Nord ab. Die vergangene Saison wurde auf Rang sieben abgeschlossen. Jetzt sieht es nach der blamablen 2452:2568- Heimniederlage gegen die SG Kaiserslautern stark nach einem Abstieg aus – obwohl es nur einen Absteiger gibt.

Gegen die Pfälzerinnen, die auch um den Klassenerhalt kämpfen, haben die Frankfurterinnen nun den direkten Vergleich verloren, müssten also bei Punktgleichheit absteigen. Hinter ihnen sind aktuell noch die Kegelfreunde Obernburg II postiert. Doch Obernburg kann unter Umständen noch auf seine Bundesliga-Spielerinnen zurückgreifen, sollte die Erste Mannschaft keine Chance mehr auf den Titelgewinn haben.

Bei Falkeneck fehlen die personellen Alternativen – und eine Anführerin, wie es bis vor kurzem Minka Esser war, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kegeln kann. Gegen Kaiserslautern rief keine Frankfurterin ihr Potenzial ab. Am Ende sprang mit 2452 exakt die gleiche Holzzahl wie am fünften Spieltag gegen Viktoria Miesau heraus. Seinerzeit verloren die Frankfurterinnen mit nur einem Kegel Unterschied, diesmal gegen Kaiserslautern allerdings deutlicher. Falkeneck kam auf zwei mittelmäßige Resultate (Laura Wenzel 426, Ulrike Latka 424), zwei schwache (Bianca Schauer 417, Andrea Lissner-Rubio 413) und zwei ganz schwache Ergebnisse (Jutta Westenburger 391, Doreen Beez 381). Beim Spiel in die Vollen lief es noch einigermaßen, aber 730 Holz im Abräumen (Schnitt knapp 122) bei 33 Fehlwürfen sind absolut nicht bundesligatauglich.

(löf )

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen