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Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Rödelheim und die TSG 51 sind abgestiegen

Der BSC Schwarz-Weiß 19 kann noch auf den Klassenverbleib hoffen: Nach dem Sieg über Rödelheim (siehe Extra) dürfte aus der Gruppenliga aber außer der Spvgg. Griesheim kein weiteres Team aus Frankfurt absteigen.
Hartes „Luftduell“: Mit vollem Einsatz geht Posavinas Danijel Koturic in dieser Szene gegen den Eschersheimer Jurij Dutchak zur Sache. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Hartes „Luftduell“: Mit vollem Einsatz geht Posavinas Danijel Koturic in dieser Szene gegen den Eschersheimer Jurij Dutchak zur Sache.
Frankfurt. 

Für den Rödelheimer FC und die TSG 51 endet das Kapitel Kreisoberliga Frankfurt: Sie spielen bald in der A-Liga Fußball.

FC Posavina – Concordia Eschersheim 1:0 (0:0). – Ein kurioses Tor entschied das Spiel im Riederwald: Miroslav Baotic schlug eine Freistoßflanke vor das gegnerische Gehäuse. Die Kugel ging an Freund und Feind vorbei und kullerte ins Tor (62.). Zuvor hätte Kapitän Marin Bago schon Posavina nach vorne bringen können, doch er schoss aus fünf Metern übers Tor (50.). Auf der Gegenseite hatte Joscha Stein den Ausgleich auf dem Fuß: Er überlupfte Torwart Nikola Vincetic, doch Innenverteidiger Matija Zivkovic konnte noch knapp vor der Linie klären (66.). Anschließend verwalteten die Gastgeber das Ergebnis mit allem was sie hatten. Posavinas Sportlicher Leiter Pero Bosniak sprach von einem „verdienten Arbeitssieg“.

SG Westend – Germania Enkheim 0:3 (0:1). – Der vergangene Woche zurückgetretene Trainer der SG Westend, Thomas Horn, saß überraschenderweise wieder auf der Bank: „Unser Vorsitzender Esad Golos hat mich von einer Weiterarbeit überzeugt.“ Dieses Zeichen schien die Gastgeber aber nicht zu beflügeln. Helder De Freitas Ferreira gelang schon früh das 1:0 (5.). Westend war in der Folge klar spielbestimmend, die Stürmer versagten aber vor dem Tor. So stellten noch einmal Ferreira (61.) und Hasim Tarik Ahmed (89.) das Endergebnis her. Westends Kapitän Mirsen Mustajbegovic sah die Gelb-Rote Karte (82.). Trainer Horn konnte die Niederlage nicht fassen: „Wir hatten 1000 Chancen und haben keine genutzt.“

FC Kalbach II – FC Tempo 1:3 (1:2). – Mit dem Sieg in Kalbach bestätigten die Frankfurter Serben aus Ginnheim ihre überragende Rückrunde. Zwar bemühten sich die Gastgeber und waren auch läuferisch präsent, doch Tempo hatte die bessere Spielanlage und die effektivere Chancenverwertung. Zudem gelang es der Hintermannschaft der Gäste Kalbachs Torjäger Lukas Höll aus dem Spiel zu nehmen. Nach dem 1:0 durch Sadullah Erkmen (27.) trafen Milos Mihajlovic (38./42.) und Bosko Sladojevic (70.) für die Gäste.

SV Griesheim Tarik – SC Weiss-Blau 3:0 (0:0). – Tarik-Trainer Jorge Huberman freute sich über die Rückkehr seines Spielmachers Anas Amjahid: „Mit ihm kam in der zweiten Halbzeit wieder Struktur in unsere Aktionen.“ Im ersten Abschnitt waren die Gäste das bessere Team und Griesheim konnte sich bei Keeper Abdelaziz Bouyiri bedanken, der mehrfach einen Rückstand verhinderte. Nach der Pause dominierten dann die Gastgeber und gingen durch Samir Belouad in Führung, der einen Alleingang von der Mittellinie erfolgreich abschloss (60.). Fikri El Haj Ali (80.) und Mohamed Zaatan (90.) erhöhten. Coach Huberman war zufrieden: „Die Spielfreude war wieder da – wir haben Selbstvertrauen für die Aufstiegsrunde getankt.“

Spvgg. Fechenheim – TSG 51 4:1 (1:1). – Trotz einiger Ausfälle wollte sich der Meister nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung aussetzen. Fechenheims Sportlicher Leiter Asghar Ali-Jaali betonte: „Wir haben alles gegeben. Im Abstiegskampf geht es für die Mannschaften ja noch um viel.“ Tolga Tuygar brachte Fechenheim nach vorne (15.). Torhüter Dennis Reuswig unterlief dann das Spielgerät, so dass TSG-Akteur Andreas Hesse zum Ausgleich einschieben konnte (33.). Dann vergaben die Gastgeber eine Reihe von Möglichkeiten, ehe wieder Tuygar (51.), Armin Hadzic (54.) und Simon Reschke (62.) zum standesgemäßen Sieg trafen.

SV Blau-Gelb – FC Croatia 5:3 (3:2). – Die Gastgeber waren das bissigere Team, Croatia ließ den Ginnheimern aber auch zu viel Platz, um im Mittelfeld zu kombinieren. Aus Sicht des Sportlichen Leiters der Kroaten, Stanislav Konta, war der Foulelfmeter zum 4:2 entscheidend: „Das war der Knackpunkt.“ Die Torfolge: 1:0 Karim Bökenkamp (8.), 1:1 Dennis Grancic (18.), 2:1 Sebastian Gäse (40.), 3:1 Deniz Dogan (45.), 3:2 Ivan Propadalo (45.+1), 4:2 Dogan (51., Foulelfmeter), 5:2 Dogan (60.), 5:3 Grancic (85.).

TSG Niederrad – Viktoria Preußen 2:0 (1:0). – Aus zwei sogenannten Standardsituationen resultierten die beiden Treffer der Gastgeber. Nach einen Freistoß touchierte Spielertrainer Artug Özbakir den Ball leicht mit dem Kopf, so dass er über die Linie ging (32.). Beim 2:0 stand Kapitän Oguz Akkas nach einer Ecke goldrichtig und traf ebenfalls per Kopf (74.). „Preußen“-Spieler Abdelhadi Assim sah noch „Gelb-Rot“ (90.). Der Sportliche Leiter der TSG, Claus Flick, war erleichtert: „Der Abstieg dürfte für uns kein Thema mehr sein.“

(omü)

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