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Kreisoberliga: Rödelheims Engagement lohnt sich

Sechs Heim- und zwei Auswärtssiege gab es zum Auftakt der Saison in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt. Dabei glänzten Rödelheim und die TSG 51 mit den höchsten Ergebnissen.
Halt, hiergeblieben! Der Kalbacher Siegtorschütze Sören Jantzer (rechts) versucht Makkabis Etienne Schubert aufzuhalten. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Halt, hiergeblieben! Der Kalbacher Siegtorschütze Sören Jantzer (rechts) versucht Makkabis Etienne Schubert aufzuhalten.
Frankfurt. 

Für Germania Enkheim lief es in der neuen Klasse nicht nach Wunsch – bei Aufsteiger TSG Niederrad unterlag der Ex-Gruppenligist mit 0:1 (siehe Extra).

FC Kalbach II – TuS Makkabi 2:1 (2:1). – Nach anfänglichem Abtasten nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Unterstützt durch Kalbacher Fehler im Abwehrverhalten erarbeitete sich Makkabi einige gute Möglichkeiten. „Das 1:0 ist aus dem Nichts gefallen“, gestand FCK-Trainer Karol Drynda. Goalgetter Lukas Höll war zur Stelle (36.). Branislav Glamocanin glich postwendend aus (38.). Doch die Gastgeber waren jetzt in der Partie. Nach einem guten Pass von Neuzugang Alexander Roßbach überlupfte Sören Jantzer Makkabis Torhüter David Simonsohn und traf (43.). Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste auf den Ausgleich, doch nach einer Stunde war die Luft verbraucht. Nun diktierten die Hausherren das Geschehen. „Trotz der ausgelassenen Chancen haben wir die Führung gut verwaltet“, sagte der zufriedene Drynda.

1. FC Rödelheim – SG Westend 5:2 (2:1). – Der erste Konter der Gastgeber saß: Nach einer Flanke von Kike Rodriguez schoss Niklas Voigt ein (22.). Steffen Robertz legte nach (36.). Dabei profitierte er aber davon, dass sich zwei Abwehrspieler der Gäste gegenseitig über den Haufen liefen. Direkt nach dem Anstoß nutzte Sadat Izberovic die Unaufmerksamkeit der Rödel-heimer und erzielte das 1:2 (37.). Nach wiederholtem Foulspiel musste Westends Fesal Elmas mit „Gelb-Rot“ vom Platz (57.). Die Überzahl wussten die Rödelheimer zu nutzen. Guxim Shala Shabani (59.), wieder Voigt (66.) und Jamal Quaziz (83.) erhöhten auf 5:1. Izberovic traf noch zum 2:5 (84.). Gästeakteur El Mehdi Fakkahi sah wegen Schiedsrichterbeleidigung „Rot“ (89.). „Das war eine hochengagierte Leistung“, befand Rödelheims Pressesprecher Volker Flauaus.

BSC Schwarz-Weiß 19 – FC Tempo 3:4 (1:1). – In der ausgeglichenen Partie ging Tempo durch Borislav Pilipovic in Führung (38.). Milad Dehvar traf zum 1:1 (40.). Nach dem Seitenwechsel machte zunächst der BSC Druck, schoss aber kein Tor. Dann kam die stärkste Phase der Gäste: Zlatan Perosevic (60.), Goran Grijak (77.) und Zeljko Fastikic (78.) brachten Tempo mit 4:1 nach vorne. Marcel Brand (86.) und Marco Renna (87.) konnten nur noch verkürzen. „Wir haben aus allen Löchern gepfiffen, aber mit dem letzten Aufgebot Charakter bewiesen“, sagte Tempos Vorstandsmitglied Njego Klacar.

Spvgg. Fechenheim – Concordia Eschersheim 2:0 (1:0). – Beide Mannschaften gingen offensiv in die Begegnung. Es ergaben sich Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch erst der 25-Meter-Schuss von Neuzugang Joel Remhof sorgte für den ersten Torjubel (26.). Die Eschersheimer bemühten sich in der Folgezeit um den Ausgleich, waren aber nicht zwingend genug. Einen Konter vollendete Kamil Yikilmaz zum 2:0 (50.). Die Gastgeber vergaben noch einige gute Kontermöglichkeiten, in der Defensive ließen die Fechenheimer nicht viel zu. „Unsere Innenverteidigung hat bombensicher gestanden, die Concordia war einfallslos“, meinte Fechenheims Sportlicher Leiter As-ghar Ali-Jaali.

SV Griesheim Tarik – FC Posavina 2:0 (1:0). – Mohamed Zaatan verwertete eine schöne Hereingabe von Salam El Bachiri zum 1:0 (15.). Dann kamen die Gäste auf und hatten einige Ausgleichsmöglichkeiten. Torwart Abdelaziz Bouyiri hielt den Vorsprung für Tarik fest. Nach der Pause war wieder Griesheim am Drücker. Fikri El Haj Ali erhöhte auf 2:0 (50.). Weiter Chancen ließen die Gastgeber ungenutzt. „Wir haben kein Gegentor bekommen, das war mir wichtig. Der Sieg war nie gefährdet“, bilanzierte Tarik-Coach Jorge Huberman.

FC Croatia – TSG 51 2:5 (2:3). – Trotz vieler guter Torchancen und einer Feldüberlegenheit ging der Aufsteiger als Verlierer vom Platz. Croatias Sportlicher Leiter Stanislav Konta erklärte: „Die TSG hat uns ausgekontert und aus fünf Chancen fünf Tore gemacht. Wir haben vier Mal Aluminium getroffen.“ Benedikt Burger traf gleich vier Mal (18./35./70./85.), Pascal Hubbuch erzielte den fünften Treffer der TSG (30.). Für Croatia traf Dennis Grancic (26./45.).

Viktoria Preußen – SC Weiss-Blau 2:1 (0:0). – Steffen Hagemann scheiterte mit einem Foulelfmeter an Viktoria-Keeper Mert Aydin (28.). Dann mussten die Gastgeber das 0:1 von Leander Benz hinnehmen (70.). Das war noch ein Weckruf für die Männer von „Preußen“-Trainer Ramzi Kallel: „Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung.“ Maik Wagner glich aus (71.) und Giuliano Amante staubte zum 2:1 ab (90.).

(omü)
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