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Fußball-Hessenliga: Rot-Weiss Frankfurt: Erster Erfolg unter Basler

Von Im zweiten Spiel unter Ex-Profi Mario Basler feierte Rot-Weiss Frankfurt gestern Abend den ersten Sieg: Es reichte zu einem 3:2 (2:0) bei der Spvgg. Neu-Isenburg.
Langes Bein: Der Isenburger Mario Rhein versucht Rot-Weiss-Akteur Filip Vlahov zu stoppen. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Langes Bein: Der Isenburger Mario Rhein versucht Rot-Weiss-Akteur Filip Vlahov zu stoppen.
Neu-Isenburg. 

Das Spiel gegen den Nachbarn aus Frankfurt lockte um die 500 Zuschauer in den Neu-Isenburger Sportpark, die sicher auch dem prominenten Gästetrainer bei der Arbeit zusehen wollten. Sportlich hatte Mario Baslers Team ja bisher noch keine Bäume ausgerissen und von 13 Saisonspielen in der Hessenliga nur das bei Schlusslicht OSC Vellmar gewonnen. Auch Baslers Premierenspiel vor zwei Wochen beim FC Ederbergland wurde verloren.

Dass auch Neu-Isenburg nicht seine beste Phase hat, wurde am Anfang besonders deutlich. Beide Teams bemühten sich um Stabilität in der Defensive, taten sich im Spiel nach vorne aber schwer. Wobei die Gastgeber aus dem Spiel heraus etwas gefährlicher waren, im Abschluss aber auch mit dem zwar mühevoll hergerichteten, aber doch auch stellenweise holprigen Platz zu kämpfen hatten. So wie nach einem Ballverlust von Frankfurts Linksverteidiger Michel Gschwender, in dessen Folge Patrick Albert den Ball aus 14 Metern hoch und weit am Tor vorbeijagte (11.).

Bei Rot-Weiss ging in Richtung gegnerisches Tor noch weniger. Umso überraschender gingen die Gäste in Führung: Velibor Velemir nickte nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten zum 0:1 ein (16.).

Es blieb auch danach ein zähes und umkämpftes Spiel. Und wieder hatte Neu-Isenburg eine Konterchance: Diesmal schickte Marc Züge Albert, der aus ähnlicher Position wie bei seinem ersten Versuch das Ziel wieder meterweit verfehlte (36.), ehe Rot-Weiss nach einer Ecke wieder zuschlug. Diesmal war Innenverteidiger Damir Topcagic per Kopf erfolgreich (45.+1).

Nach der Pause gingen die Gastgeber deutlich feuriger zur Sache. Wieder war es Albert, der nach einem abgewehrten Schuss von Patrick Hartmann die Gelegenheit hatte, aber den gut zurückgelegten Ball über die Latte jagte (48.). Irgendwann war es dann aber doch soweit: Günther wurde durch die Mitte geschickt und traf überlegt zum 1:2 ins Eck (62.). Rot-Weiss fand in dieser Phase im Spiel nach vorne überhaupt nicht mehr statt und Neu-Isenburg hatte einige weitere Gelegenheiten. Doch dann konterten die Gäste urplötzlich zweimal brandgefährlich über Filip Vlahov, der erst an Schlussmann Lazar Kacarevic scheiterte (69.) und dessen zweiter Versuch noch vor der Linie geklärt wurde (70.).

Die beiden Chancen hatten erheblichen Einfluss auf das Spielgeschehen, denn nun waren die Frankfurter wieder mittendrin, während Neu-Isenburg immer hektischer wurde. Dazu kam dann noch das 3:1 durch Keisuke Lida, der den besten Angriff der Gäste im zweiten Abschnitt mit dem satten Schuss zum 3:1 veredelte (77.). Günther gelang per Freistoß zwar noch einmal der Anschlusstreffer (85.), am Ende aber hatten die Frankfurter die Sache ganz gut im Griff und waren dem 4:2 deutlich näher als Neu-Isenburg dem 3:3.

„Natürlich bin ich erleichtert, dass sich die Jungs für eine gute Leistung belohnt haben. Und ich denke schon, dass der Sieg verdient war“, sagte Basler nach getaner Arbeit. Dass er so sehr im Mittelpunkt stehe, sehe er übrigens schon allein aus sportlichen Aspekten durchaus positiv, merkte der Ex-Nationalspieler noch an: „Ich bin es gewöhnt und die Mannschaft kann in Ruhe arbeiten, wenn sich alle nur für den Trainer interessieren.“

Neu-Isenburg: Kacarevic – Hartmann, Rhein (79. Konstantinidis), Bickel, Kamikawa – Albert, Betz, Schellhorn (72. Cichutek), Sachs – Günther, Züge. – Frankfurt: Shpirov – Scholten, Topcagic, Mus, Gschwender (70. Özyürek) – Ech Chad, Pospischil – Lida, Velemir (82.Horiuchi), Kara (65. Ouattara) – Vlahov. – SR: Frohnapfel (Neuhof).

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