Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 25°C

Fußball: Rot-Weiss Frankfurt II steigt in die Verbandsliga Süd auf

Von Die Zweite Mannschaft von Rot-Weiss Frankfurt steigt nach dem 2:1 (2:1) gegen die SG Unter-Abtsteinach in die Fußball-Verbandsliga Süd auf.
Der Mann des Spiels: Jongin Park (links), hier bedrängt vom Unter-Abtsteinacher Tobias Laudenklos, entschied mit seinen beiden Toren das Aufstiegsduell für Rot-Weiss-Reserve. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Der Mann des Spiels: Jongin Park (links), hier bedrängt vom Unter-Abtsteinacher Tobias Laudenklos, entschied mit seinen beiden Toren das Aufstiegsduell für Rot-Weiss-Reserve.
Frankfurt. 

Im dritten Spiel der Dreier-Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd war noch alles drin, nachdem sich Rot-Weiss Frankfurt II und die SG Unter-Abtsteinach jeweils 3:3 von Viktoria Nidda getrennt hatten. Ein weiteres 3:3 hätte sogar dazu geführt, dass die ganze Runde noch einmal von vorne losgegangen wäre. Und möglich war dieses Resultat vom Spielverlauf her allemal. Neben den „Roten“ rückt auch noch Nidda eine Liga auf, da durch den Aufstieg von Vizemeister Spvgg. Neu-Isenburg in die Hessenliga noch ein Platz freigeworden ist.

Zunächst sah es allerdings fast nach einem Spaziergang für die Frankfurter aus, die schon in der dritten Minute durch Jongin Park in Führung gingen. Luca Scholten spielte den Ball hoch hinter die Innenverteidiger der Gäste vom Rand des Odenwaldes, Schlussmann Michael Halfar wusste an der Strafraumgrenze nicht so recht, ob er die Hände benutzen sollte, und so konnte Park die Kugel per Kopf an ihm vorbeilegen und ins leere Tor schieben. Unter-Abtsteinach gab in Person von Christian Böhm zwar auch einen Schuss ab (11.), doch die besseren Möglichkeiten hatten die „Roten“. Schon im Gegenzug blieb Benjamin Fuilu erst im letzten Moment im Strafraum hängen. Nach der anschließenden Ecke landete der Ball nach Parks Fallrückzieher in Halfars Armen (12.).

Die Gäste hatten weiter Probleme mit dem schnellen Spiel der Frankfurter – und schluderten dann auch bei einer Ecke von Kapitän Patrick Gürser, nach der Park ungestört zum 2:0 einnickte (20.). Danach verpasste es Rot-Weiss, die Sache vorzeitig klarzumachen. Erst umkurvte Fuilu mehrere Gegenspieler und den Gästekeeper, schoss dann aus kurzer Entfernung aber am Tor vorbei (23.). Dann legte Sercan Demir gut auf und Zie Moussa Ouattara traf mit einem Schlenzer nur den Pfosten (31.).

Nun aber drohte die Partie zu kippen, was auch an der Schwäche der Gastgeber bei gegnerischen Ecken und Freistößen lag. Erst kam Ivan Orkic nach einer Ecke völlig frei aus vier Metern zum Kopfball, wuchtete das Spielgerät aber über die Latte (33.). Dann köpfte Marco Eder nach Freistößen aus kürzester Distanz zweimal vorbei (38./44.). Nach einem Solo von Okan Bekyigit nebst punktgenauer Flanke traf Ante Cule per Flugkopfball dann aber doch noch zum längst nicht mehr unverdienten 1:2 (45.).

Im zweiten Abschnitt sah man beiden Mannschaften an, wie viel Kraft sie in der zurückliegenden Saison nebst nun schon drei Halbzeiten Aufstiegsrunde gelassen hatten. Und je länger das Spiel dauerte, desto näher kamen sie einer weiteren „Verlängerung“ – ein 2:2 hätte schließlich ein Entscheidungsspiel um den zweiten Aufstiegsplatz notwendig gemacht. In diesem Fall wäre Nidda als Sieger der Aufstiegsrunde schon am Ziel gewesen. Die fast vollständig anwesende Mannschaft aus Nidda und ihr Trainer Stephan Belter waren also die einzigen, die sich relativ zeitig zurücklehnen konnten, denn auch das 2:1 reichte ihnen ja.

Am Schluss blieb Unter-Abtstei-nach nichts mehr übrig, als den Ball hoch und weit in Richtung Rot-Weiss-Tor zu schlagen, Chancen entstanden daraus aber nicht mehr. Und so waren es die Spieler des „Darmstädter“ Gruppenliga-Vizemeister, die nach dem Schlusspfiff enttäuscht auf den Boden sanken, während die Teams aus Frankfurt und Nidda nebeneinander feierten.

Rot-Weiss-Trainer Hicham Tahrioui war nachher natürlich überglücklich, aber auch fix und fertig. „Wir haben draußen sehr gelitten“, gab er zu und blickte fast andächtig auf die vergangene Woche zurück: „Es hat sich wieder einmal bewiesen, wie wichtig Geduld ist. Geduld mit den Jungs, den Resultaten, der ganzen Situation. Jetzt will ich nur noch den Moment genießen.“ Und das haben er und sein Team nach zwei Aufstiegen in Serie ja auch allemal verdient.

Frankfurt: Bötsch – Adam (62. Wendnagel), Chehab, Petkanas, Schülke – Ouattara, Scholten, Gürser (82. Zivkovic), Park – Demir (77. Erdogan), Fulu. – Unter-Abtsteinach: Halfar – Oberle, Orkic, Eder, Böhm – Laudenklos, Sam – Cule, Sartoretti (90.+1 Fandel), Georgiev – Bekyigit. – SR: Bierau (Leun). – Zuschauer: 490.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse