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Fußball-Verbandslig: Rot-Weiss Frankfurt II will lernen

Zum Abschluss der englischen Woche in der Verbandsliga Süd empfängt der zuletzt arg gebeutelte Aufsteiger Rot-Weiss Frankfurt II am Sonntag mit Vatanspor Bad Homburg einen Gegner, bei dem es auch nicht gerade gut läuft. Spitzenreiter FV Bad Vilbel war bereits gestern Abend aktiv (siehe nebenstehenden Text).
Kapitän im Vorwärtsgang: Patrick Gürser will morgen mit der Rot-Weiss-Reserve gegen Vatanspor Bad Homburg im Kampf um den Klassenerhalt punkten. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Kapitän im Vorwärtsgang: Patrick Gürser will morgen mit der Rot-Weiss-Reserve gegen Vatanspor Bad Homburg im Kampf um den Klassenerhalt punkten.
Frankfurt. 

Vier Niederlagen und nur ein Sieg, so lautet die Bilanz von Vatanspor Bad Homburg aus den letzten fünf Spielen in der Fußball-Verbandsliga Süd. Rot-Weiss Frankfurt II ist im Heimspiel (15 Uhr) gegen das Team von Trainer Jörg Loutchan trotzdem nicht der Favorit, erst recht nicht nach dem 1:7 gegen Ober-Roden vom Dienstag. „Wir werden wahrscheinlich noch in einigen Spielen Lehrgeld bezahlen, das ist bei einer so jungen Mannschaft aber auch normal. Andererseits können wir an einem guten Tag auch jedem Gegner das Leben schwermachen“, sagte Mirko Kelava, Co-Trainer der „Roten“, nach der „Klatsche“ gegen Mitaufsteiger Germania Ober-Roden. Dass die blutjunge Mannschaft, die oft ein Durchschnittsalter von gerade einmal 20 Jahren auf den Platz bringt, von solchen Ergebnissen einen Knacks bekommen könnte, befürchtet er nicht wirklich: „Die Jungs können alle Fußball spielen – und sie werden weiter dazulernen.“

Das vermeintlich leichteste Spiel der englischen Woche steht für den SV FC Sandzak am Sonntag beim Tabellenletzten SG Bruchköbel an. Gegen die Spitzenteams Bad Vilbel (1:2) und Usingen (2:1) ging es jeweils eng und spannend zu und der Neuling zeigte erneut, welch unangenehmer Gegner er sein kann. Zumal mittlerweile auch die Ausdauer-Defizite aufgearbeitet zu sein scheinen, die Trainer Aleksandar Pajic noch zu Rundenbeginn beklagt hatte. Im Spiel bei Schlusslicht SG Bruchköbel (siehe auch Extratext) sind die Frankfurter am Sonntag allemal Favorit.

Den Schalter umlegen

Genie und Wahnsinn liegen bei Türk Gücü Friedberg nah beieinander. Nachdem im September drei Spiele verloren wurden und nur ein Sieg gelang, hat sich die Mannschaft von Trainer Mustafa Fil mit zwei Erfolgen binnen drei Tagen nun schon wieder auf den zweiten Tabellenplatz hochgearbeitet. Jetzt kommt die TS Ober-Roden nach Ober-Rosbach, wo die Friedberger längst heimisch geworden sind, also eine Mannschaft, die keines ihrer letzten vier Spiele gewinnen konnte.

Was laut Fil für den Sonntag (15 Uhr) aber wenig bis nichts zu bedeuten habe. „Ober-Roden wird Gas geben und hat eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga, die gut ausgebildet ist, einen super Trainer hat und immer einen Plan“, sagt er. Dagegen sei sein eigenes Team trotz der jüngsten Siege „in keiner guten Verfassung“. Und so komme es einmal mehr auf die Tagesform an, meint Fil: „Wenn wir den Schalter nicht umlegen, bekommen wir Probleme.“ Personelle Änderungen hält sich der Trainer übrigens wie immer offen – ein engagierter Konkurrenzkampf im Kader sei nämlich gut und wichtig für die Mannschaft, findet er.

Abbruzzese in Hanau

Mit einem neuen Trainer wartet seit Mittwoch der Hanauer SC auf. Antonio Abbruzzese, der dafür sein Amt als Pressesprecher beim Hessenligisten Hessen Dreieich aufgab, leitete am Mittwoch seine erste Übungseinheit beim Tabellenelften, der sich seit der Trennung von Zeref Zangir auf Trainersuche befunden hatte. Abbruzzese hatte im Dezember 2015 als Trainer des heutigen Ligarivalen Hanau 93 hingeworfen, der damals Zweiter in der Gruppenliga Frankfurt Ost war.

(rst)
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