Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Fußball-Hessenliga: Rot-Weiss Frankfurt kann sein erstes „Endspiel“ nicht gewinnen

Keine Tore, nur ein Punkt: Rot-Weiss Frankfurt steckt weiter tief im Abstiegsstrudel.
Foto: © berc - Fotolia.com
Frankfurt. 

Und wieder wurde es nichts mit dem ersehnten ersten Heimsieg: Rot-Weiss Frankfurt bleibt mit dem 0:0 gegen Viktoria Griesheim Abstiegskandidat Nummer drei in der Fußball-Hessenliga. Die Gäste aus der Darmstädter Kante sind auswärts weiter sieglos, verteidigten aber ihren Sechs-Punkte-Vorsprung auf die „Roten“.

Auch am Brentanobad musste diesmal wetterbedingt auf Kunstrasen gespielt werden. Ein Nachteil sollte das für die Frankfurter nicht gewesen sein – es handelt sich immerhin um ihren Trainingsplatz. Und zu Beginn war Rot-Weiss auch eher im Vorwärtsgang, was zumindest zu einigen Eckbällen und Freistößen führte, die aber nichts einbrachten. Griesheims Konter waren selten und die Abschlüsse harmlos. Die beste Gelegenheit auf Rot-Weiss-Seite hatte Innenverteidiger Damir Topcagic mit einem Distanzschuss, den Viktoria-Keeper Marcel Czirbus parierte.

Im zweiten Abschnitt waren dann die Gäste deutlich gefährlicher. Allein Torjäger Yves Böttler traf dreimal die Torumrandung, zuletzt in der Nachspielzeit, als Rot-Weiss-Keeper Riste Shpirov ihm den Ball in die Füße spielte und er die Kugel an die Latte trat. Auf der Gegenseite hatte Jong Min Yun zuvor ebenfalls die Latte getroffen. Auch deshalb nahm Gäste-Coach Peter Seitel „die Punkte gerne mit“.

Rot-Weiss-Trainer Mario Basler war nicht begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft und redete bei der diesmal gar nicht geplanten und dann spontan doch noch durchgeführten Pressekonferenz auch nicht lange drumherum: „Ich bin enttäuscht. Griesheim hatte die besseren Chancen und wir können froh sein über den Punkt, denn eigentlich hätten wir verlieren müssen“, so Basler.

So hatte es auch Frankfurts Sportlicher Leiter Yüksel Ekiz gesehen: „Beide Mannschaften haben sich zuerst abgetastet und nach der Pause alle Taktik über Bord geworfen. Wir hätten uns über ein 1:3 oder 2:4 auch nicht beschweren können. Wobei es insgesamt von beiden Mannschaften für einen Sieg zu wenig war.“

Und das sei enttäuschend und unverständlich, zumindest, was die eigene Mannschaft angehe: „Wir hatten die restlichen drei Spiele ja mit gutem Grund zu Endspielen ausgerufen – und müssen jetzt schnell analysieren, warum wir so wenig getan haben und warum der Gegner so viel Chancen hatte. In Flieden steht ja am Samstag schon das nächste Endspiel an.“

Basler nicht in Echtzeit

Klare Worte also von Ekiz, der am Rande noch zu Mario Baslers Fernsehpräsenz in den vergangenen Tagen aufklärte: „Die Sendungen, in denen er am Freitag und am Samstag ausgiebig zu sehen war, waren aufgezeichnet. Er war ganz normal im Training und beim Spiel.“ rst

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse