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Fußball Hessenliga: Rot-Weiß Frankfurt stürzt immer tiefer ab

Mit der fünften Niederlage im siebten Saisonspiel stürzt Rot-Weiss Frankfurt noch tiefer in die Krise – und in den Tabellenkeller der Fußball-Hessenliga.
Hoch das Bein: Ginsheims Eray Eren (links) und der Frankfurter Velibor Velemir fast im Einklang. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Hoch das Bein: Ginsheims Eray Eren (links) und der Frankfurter Velibor Velemir fast im Einklang.
Frankfurt. 

Gegen Aufsteiger VfB Ginsheim sollte endlich die Wende eingeleitet werden, doch stattdessen gab es mit dem 0:1 (0:1) einen weiterer Rückschlag. Trainer Daniyel Cimen erlebt bei Rot-Weiss Frankfurt im dritten Jahr seine mit Abstand schwierigste Zeit.

Eigentlich, befand der frühere Junioren-Nationalspieler und spätere Erst- und Zweitliga-Profi, sei sein Team „ganz gut drin gewesen“ im Spiel gegen Ginsheim. Von der spielerischen Dominanz der letzten Jahre ist zwar nichts übriggeblieben bei den im Sommer ganz neu formierte Frankfurtern, immerhin aber konnten sie die Partie diesmal ausgeglichen gestalten.

Im Tor hatte Cimen erneut den schon 40 Jahre alten Elvir Smajlovic anstelle von Marco Kopias aufgestellt. Dazu rückten die Last-Minute-Neuzugänge Ibrahim Cigdem und Michel Gschwender in die Anfangsformation. Doch auch deren Erfahrung reichte nicht. Kurz vor der Pause brachte Giuseppe Carbone einen Freistoß scharf und präzise in den Strafraum und Tobias Bednarz traf per Kopf zur Ginsheimer Führung (44.). Das war, wie Cimen einräumte, „ein Schock“ für die Frankfurter.

Im zweiten Abschnitt spielten beide Teams mutiger nach vorne, die einen, weil sie in Rückstand liegend mussten, die anderen, weil sich nun mehr Räume boten. Große Chancen aber blieben Mangelware. Keisuke Iida scheiterte einmal an Ginsheims mit dem Fuß klärenden Keeper Lukas Langenstein, mehr Gefahr bestand für dessen Tor nicht wirklich. „In der letzten halben Stunde hat man uns die extreme Verunsicherung angemerkt, da hat sich das fehlende Selbstvertrauen richtig bemerkbar gemacht“, räumte Cimen ein.

Die Ginsheimer erwiesen sich im gesamten Spiel auch nicht gerade als Meister in Sachen Chancen herausspielen und verwerten. Trainer Carsten Hennig stellte seinem Team für den Auftritt in der ersten Hälfte später auch ein gnadenloses Zeugnis aus: „Das war unsere schlechteste Halbzeit in dieser Saison.“ Rot-Weiss war nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen.

Liam Fisch hatte nach der Pause die erste Chance zum 2:0, verfehlte das Tor jedoch knapp (56.). Dann schoss Berat Karabey aus zehn Metern genau dort hin, wo Smajlovic schon stand (72.). Und auch sonst war der Routinier im Tor mit gutem Stellungsspiel und Paraden gegen Mahdi Mehnatgir (84.) und Ilyasse Attia (87.) der auffälligste Frankfurter. Von seine Mitspielern dagegen kam wieder einmal zu wenig für die Hessenliga.

(red)
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