E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 32°C

Fußball-Hessenliga: Rot-Weiss Frankfurt verliert auch gegen Fulda

Von Beim Heimspiel gegen Fulda starb wieder ein Stück Hoffnung auf den Klassenerhalt. Anschließend wurde der künftige Trainer Slobodan Komljenovic vorgestellt (siehe Extratext).
Grätsche: Fuldas Dominik Rummel  stoppt Rot-Weiss-Mittelfeldmann Ahmed Ben Bachir Diack. Foto: Marcel Lorenz Grätsche: Fuldas Dominik Rummel stoppt Rot-Weiss-Mittelfeldmann Ahmed Ben Bachir Diack.
Frankfurt. 

„Wir haben 78 Minuten lang gefightet und uns gegen die Niederlage gestemmt, aber dann musste die Mannschaft wieder einmal die Erfahrung mitnehmen, wie bitter man in dieser Liga für Fehler und Versäumnisse bestraft wird“, sagte Trainer Hicham Tahrioui nach der 1:4 (1:1)-Heimniederlage von Rot-Weiss Frankfurt gegen Borussia Fulda. Viel deutete wieder einmal nicht darauf hin, dass hier eine Aussicht auf den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga bestehen könnte.

Fulda schaffte es ganz offensichtlich, die Aufregung um den anstehenden Zusammenschluss mit dem Stadt- und Ligarivalen TSV Lehnerz weitestgehend auszublenden. Die Vereinsmitglieder von Lehnerz stimmten dem Konstrukt im übrigen am Freitagabend zu. Die Mannschaft von Trainer Henry Lesser war von Beginn an Chef im Ring, ohne dafür eine allzu berauschende Leistung abrufen zu müssen. Schon in den ersten Minuten hatten Pierre Mistretta (2.) und Younes Bahssou (5.) jeweils eine Großchance auf dem Fuß, scheiterten aber an Rot-Weiss-Schlussmann Daniel Duschner. Dann tauchte Frankfurts Henok Teklab plötzlich an Fuldas Strafraum auf, ließ Keeper Kenan Mujzinovic aussteigen und schob zum 1:0 ein (11.).

Wollen es bei Rot-Weiss Frankfurt zusammen angehen: Aufsichtsratsboss Jürgen Strödter, der künftige Trainer Slobodan Komljenovic und Präsident Ersan Dincer (von links).
Fußball Slobodan Komljenovic bei Rot-Weiss Frankfurt vorgestellt

clearing

Die Freude bei den Anhängern der „Roten“ währte nicht lange. Zeki Ech Chad brachte Dominik Rummel zu Fall, der verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:1 (13.). „Damit hatten einige nervlich zu kämpfen“, merkte Tahrioui an, der sein Team fortan noch mehr unter Druck und immer kopfloser erlebte. Bahssou per Kopf (16.) und Rummel mit einem Schrägschuss (28.) hätten die Gäste in Führung bringen können. Georgios Nasios verpasste dann auf der Gegenseite den Ball nach einem Freistoß von Ahmed Diack am langen Pfosten lauernd nur knapp (38.). Eine Rot-Weiss-Führung hätte den Spielverlauf aber schon zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt.

In der zweiten Hälfte stand Duschner im Mittelpunkt. Der Torhüter der „Roten“ war der mit Abstand beste Mann seines Teams, parierte gegen den frei vor ihm auftauchenden Leon Pomnitz (52./54.) und fing einige Hereingaben ab. Dann sah Teklab wegen eines Fouls in der eigenen Hälfte „Gelb-Rot“ (78.). In Überzahl machte Fulda noch mehr Dampf. Bahssou köpfte noch einmal aus fünf Metern vorbei (78.), doch dann jagte Dennis Müller den Ball mit Gewalt durch Duschners Beine und die Kugel trudelte zum 2:1 ins Netz (80.).

Tahrioui schickte als letzte verzweifelte Maßnahme Abwehrchef Damir Topcagic in die Spitze, doch dahin kam der Ball nicht mehr. Stattdessen spielte die Borussia noch einmal Katz und Maus mit der Rot-Weiss-Hintermannschaft: Marcel Mosch traf aus zentraler Position zum 3:1 (87.), Dennis Müller erhöhte per Kopf (90.+1).

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen